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Montabaur

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Nachruf

Am 6. März 1996 verstarb im Alter von 64 Jahren unser ehemaliger Mitarbeiter

Josef Hannappel

Herr Hannappel trat im November 1969 als Mitarbeiter des Hallen- und Freibades in den Dienst der Stadt Montabaur. Im Jahre 1975 wurde er von der Verbandsgemeinde Mon­tabaur übernommen. Bis zu seinem Ausscheiden wegen Renteneintritt im Jahre 1994 war er weiterhin im Hallen- und Freibad tätig.

Herr Hannappel war ein engagierter und zuverlässiger Mitarbeiter. Aufgrund seines freundlichen und hilfsbereiten Wesens war er im Kollegenkreis und bei den Badegästen sehr beliebt.

Rat und Verwaltung danken für die zum Wohle der Allge­meinheit geleisteten Dienste.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Montabaur, ?. März 1996 Für die Verbandsgemeinde

Montäbaur Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Für den Personalrat

der Verbandsgemeindeverwaltung

Montabaur Saal, Vorsitzender

Stellenausschreibung

Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zum 01.08.1996 eine(n)

Auszubildende(n) im Berufebild Ver- und Entsorger/in Fachrichtung Wasserversorgung

ein.

Für diesen Ausbildungsberuf ist gesetzlich keine bestimm­te Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Dieser Ausbildungsgang stellt jedoch hohe Anforderungen in Bezug auf technische und naturwissenschaftliche Fer­tigkeiten und Kenntnisse. Daher sind gute Leistungen in den Fächern Chemie, Physik, Biologie und Mathematik und ein Interesse an handwerklichen Tätigkeiten Voraus­setzung.

Sollte dieser Ausbildungsberuf Ihr Interesse geweckt ha­ben, dann bewerben Sie sich bitte bis 6. April 1996 bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Postfach 1262, 56402 Montabaur.

Telefonische Anfragen sind möglich unter der Rufnummer 02602/126.131.

Aus der Sitzung

des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrates der Stadt Montabaur am 29. Februar 1996 Benutzungsordnungen für die Dorfgemeinschaftshallen Montabaur-Elgendorf, Montabaur-Eschelbach und Monta­baur-Ettersdorf

Im Juli 1995 wurde die Gelbachtalhalle in Montabaur-Etters­dorf eröffnet. Um eine Gleichbehandlung der Nutzer der Dorf­gemeinschaftshallen in den Stadtteilen Eigendorf, Eschelbach und Ettersdorf zu erreichen, wurde seitens der Verwaltung eine Angleichung der Benutzungsordnungen durchgeführt. Eine einheitliche Benutzungsordnung für alle 3 Dorfgemein­schaftshallen ist nicht möglich, da für die Dorfgemeinschafts­hallen Montabaur-Elgendorf und Montabaur-Eschelbach in § 9 »Festsetzung der Miete« eine Regelung bezüglich der alleini­gen Nutzung des Schankraumes getroffen ist. Ein solcher .Passus ist für die Gelbachtalhalle in Montabaur-Ettersdorf nfeht vorgesehen.

Ausächußmitglied Lorenz (BfM) stellte den Antrag, den Miet­zins für die Dorfgemeinschaftshaile in Montabaur-Elgendorf von 100 DM auf 80 DM zu reduzieren, da dort keine Küche vorhanden} sei. Dieser Antrag wurde bei 1 Ja-Stimme, 6 Nein­stimmen und 3 Enthaltungen abgelehnt.

Der Haupt J und Finanzausschuß stimmte mit 9 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme der durchgeführten Anpassung der Benut­zungsordnungen mit zwei Änderungsvorschlägen der CDU- Fraktion zu § 1 und § 9 zu.

Nr. 11/96

Auftragsvergaben

a) Umbau des Knotenpunktes Bahnhofstraße/Alleestraße/ Eschelbacher Straße

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, einer in Westerburg ortsansässigen Firma auf der Grundlage ihres Angebotes den Auftrag für den Ausbau der Bürgersteige am Knotenpunkt Bahnhofstraße/Alleestraße/Eschelbacher Straße zum Betrag von 183.589 DM zu erteilen. Der Auftrag beinhaltet den Ausbau der Bürgersteige am Kreisel, die Sanie­rung des Bürgersteiges entlang der Älleestraße vom Kreisel bis Äutohaus Weissenfels und die Beseitigung von Absenkun­gen zwischen dem Autohaus Weissenfels und der Wirzenbor- ner Straße.

Auf Wunsch von Ausschußmitglied Lorenz (BfM) sollte die Aufstellung von Ampelanlagen, Laternenmasten und Straßenschildern koordiniert werden, damit kein Durcheinan­der von »Pfählen und Masten« entstehe. Die Bauverwaltung wurde gebeten, die Straßenbeschilderung mit dem Straßen­verkehrsamt Diez abzustimmen und diese Planung im Bau­ausschuß vorzustellen.

b) Ausbau eines kombinierten Rad- und Wanderweges zwi­schen Montabaur und Ettersdorf

Ausschußmitglied Manns (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, er werde gegen die Auftragsvergabe stimmen, weil seine Frak­tion gegen den Ausbau des Rad- und Wanderweges im Gel­bachtal sei.

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß mit 8 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen, den Auftrag für den Ausbau des Rad- und Wanderweges im Gelbachtal zwischen Ettersdorf und der Ahrbachbrücke einer in Heiligenroth ansässigen Firma auf der Grundlage des Angebotes vom 14.09.1995 zum Betrag von 177.836,11 DM zu erteilen. Die seit der Angebotsabgabe ein­getretene erhebliche Preiserhöhung für das Deckenmaterial (Kalksteinsplitt) in Höhe von 6,20 DM/t (Gesamtsumme: 10.500 DM) wird der Firma erstattet. Evtl, entstehende Ko­sten für Freischneidemaßnahmen im Wald und Vermessun­gen müssen ebenfalls hinzugerechnet werden.

c) Straßenbauarbeiten an der Rudolf-Diesel-Straße und Graf-von-Zeppelin-Straße im Industriegebiet »Alter Galgen« in Montabaur

Die o. a. Verkehrsflächen wurden vor ca. 15 Jahren als Baustraßen ausgebaut. Als Fahrspur wurde eine 10 cm dicke Bitumentragschicht eingebaut. Durch die starke Beanspru­chung der Tragschicht sind zunehmend Schäden an der Ober­fläche entstanden, so daß es dringend geboten ist, die Fahr­bahn mit weiteren Verschleißschichten zu versehen.

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, einer in Westerburg ortsansässigen Firma den Auftrag für die Aus­führung der Straßenbauarbeiten zum Betrag von 286.229,05 DM zu erteilen.

d) Erarbeitung von Gestaltungsplänen für den Ausbau der Straßen

- im Baugebiet »Wassergraben DI«

Für 1996 ist der Ausbau der Verkehrsflächen im Baugebiet »Wassergraben« im Haushaltsplan der Stadt Montabaur vor­gesehen. Der Bebauungsplan sieht eine verkehrsberuhigte Straßengestaltung vor. Der Zuschnitt und die Breiten der Straßenflächen schließen eine andere Ausbauart nahezu aus. Für die Verwirklichung der Maßnahme ist die Erarbeitung eines Gestaltungsplanes erforderlich. Der Haupt- und Finanz­ausschuß beschloß einstimmig, einem in Montabaur ortsan­sässigen Planungsbüro den Auftrag für die Straßengestal­tungsplanung zu erteilen. Das Honorar beträgt 20.471,15 DM.

- im Neubaugebiet »Koblenzer Straße«

Im Haushaltsplan der Stadt Montabaur ist ein Teilausbau der Erschließungsstraße für 1996 vorgesehen. Die Straßenbauar­beiten und die Straßenführung lassen nur einen verkehrsbe­ruhigten Ausbau zu.

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, einem in Dreikirchen ortsansässigen Planungsbüro den Auftrag für die Erarbeitung des Straßengestaltungsplanes zum Betrag von 8.883,75 DM zu erteilen.

Überdachung der Außentreppe am Parkhaus »Nord« in Montabaur; Vergabe der Metallbauarbeiten

Nach der ursprünglichen Planung für das Parkhaus »Nord« soll die außenliegende Treppe zur Tiefgarage an der Wilhelm- Mangels-Straße eine Überdachung erhalten.

Nach einer durchgeführten Ausschreibung beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, einer in Andernach/Eich ansäs­sigen Firma den Auftrag für die Ausführung der Treppenüber­dachung zum Betrag von 24.429,98 DM zu erteilen.