Montabaur
Aufträge in MUlionenhöhe vergeben Ruppach-Goldhausen:
In Ruppach-Goldhausen soll die Brunnenstraße ausgebaut werden. Zusammen mit dem Ausbau der Straße wird auch die Kanalisation und die Wasserleitung neu verlegt.
Auftragssumme Kanal:.184.000,— DM
Auftragssumme Wasserleitung:...67.000,— DM
Nentershausen:
Im Zuge der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in der Ortsmitte soll nunmehr auch der Bürgersteig auf der westlichen Seite erneuert werden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, die 40 Jahre alten Betonfalzrohre zu erneuern.
Auftragssumme:.71.000,- DM
Montabaur:
Im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Alleestraße soll ein Verkehrskreisel angelegt werden, um einen besseren Verkehrsfluß zu sichern. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, die noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg verlegten Kanalleitungen in diesem Bereich einschließlich einer entsprechenden Anschlußstrecke zu verlegen.
Auftragssumme:.324.000,- DM
Sicherheit bei der Wasserversorgung wird weiter verstärkt: Wasserleitung Niederelbert bis Untershausen:
Im vergangenen Jahr ist die Verbindungsleitung von der Mon- tabäurer Höhe bis nach Niederelbert verlegt worden, um den Versorgungsbereich II (Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf) an die Ringleitung anzuschließen. Nunmehr soll die Verbindungsleitung fortgeführt werden und bis zum Hofbehälter Untershausen verlegt werden. Mit dieser Leitung wird die Lücke zwischen dem Gelbachtal und der Montabäurer Höhe geschlossen. Die Leitung hat eine Länge von 2.950 m. Diese Leitung dient im besonderen der Versorgungssicherheit für die Gemeinden Holler, Untershausen, Stahlhofen, Daubach und die Ortsteile im Gelbachtal, der Versorgungsbereich III.
Auftragssumme: .546.000,— DM
Verbindungsleitung Neuhäusel-Simmem:
Die Wasserleitung von Neuhäusel nach Simmern ist in einem Teilbereich von ca. 550 m durch Lochfraß stark angegriffen. In den vergangenen Jahren traten wiederholt Rohrbrüche in diesem Leitungsstück auf. Es war dies die erste Generation der von der Firma Buderus hergestellten duktilen Gußrohre, denen noch die Zink-Ummantelung fehlte. Anstelle einer Auswechselung der Leitung gibt es ein neues Verfahren, das sogenannte Relyning-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird durch die vorhandene Gußleitung ein dünneres PE-Rohr eingezogen. Die Kosten für die Rohrverlegung betragen 16.500,- DM gegenüber einer Neuverlegung mit 110.000,- DM.
Da wir mit diesem Verfahren in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen bereits bei der Pumpleitung in Ruppach-Goldhausen gemacht haben, beschloß der Werksausschuß einstimmig, die Arbeiten nach dem neuen Verfahren durchzuführen. Untershausen:
Bei der Neuabgrenzung des Wasserschutzgebietes für den Tiefbrunnen in Holler wurde in einem Termin mit der Bezirksregierung und dem geologischen Landesamt angekündigt, daß die gesamte Ortslage von Untershausen einschließlich der an die Ortslage angrenzenden Gebiete als Schutzzone III festgesetzt werden soll. Darin eingeschlossen sind auch alle Gebiete, die für die Gemeinde zukünftiges Bauland werden könnten. Nach den Richtlinien für die Trinkwasserschutzgebiete stellt die Ausweisung von Neubaugebieten in der Zone III eine Gefährdung des Grundwassers dar; es sei denn, daß durch das natürliche Schutzpotential des Bodens eine Beeinträchtigung auszuschließen ist. Aus diesem Grunde wurde bei dem Termin verabredet, daß durch vier Gründungsbohrungen bis zu einer Tiefe von 20 m festgestellt werden soll, ob über der wasserführenden Sandschicht ausreichende Ton- und Lehmschichten vorhanden sind, so daß eine Beeinträchtigung des Tiefbrunnens ausgeschlossen werden kann.
Auftragssumme:.11.800,- DM
Kläranlage Heiligenroth wird an Montabaur angeschlossen:
Das Abwasserbeseitigungskonzept der Verbandsgemeinde sieht vor, daß die Kläranlage Heiligenroth, in die die Abwässer aus den Gemeinden Boden, Ruppach-Goldhausen und Heiligenroth einschließlich des Industriegebietes eingeleitet werden, aufgelassen wird und die Abwässer über einen Verbindungssammler der neuen Kläranlage Montabaur zugeleitet werden. Die ursprüngliche Absicht, die Kläranlage Heiligenroth zu erweitern und sie mit einer dritten Reinigungsstufe zu versehen, wurde aufgegeben, weil die Planungen ergaben, daß
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mehr als 6 Millionen DM aufzuwenden sind und zum weiteren bei einer Verbindung mit Montabaur eine sehr viel raschere Lösung des Abwasserproblems erreicht werden kann.
Hinzu kommt, daß zwei unübersehbare Vorteile für die Ge- i meinde Heiligenroth eintreten. Zum einen wird der unbefriedigende Stand des Regenrückhaltebeckens, das Ende der 60er ; Jahre zusammen mit der Kläranlage errichtet wurde, besei- j tigt, zum weiteren wird durch die Auflassung der Kläranlage !. die 300 m-Zone, die von jeder Bebauung freizuhalten ist, | aufgehoben. j 1
Ausgeschrieben war die 5,2 km lange Leitung zwischen der ■ Kläranlage Montabaur und der Kläranlage Heiligenroth. Beigeordneter Reusch erläuterte, daß ein außerordentlich hohes Interesse seitens der Baufirmen an diesem Objekt bestanden ; ■ hätte. 23 Firmen hätten ein Angebot abgegeben. Daraus könne ; man erkennen, daß die Auftragslage im Baugewerbe nicht > sonderlich hoch sei. Der scharfe Wettbewerb zeige sich auch ; bei den Preisen, so daß man davon ausgehen könne, daß die p geplante Leitung fast 1 Million DM billiger werde als nach dem p geprüften Kostenvoranschlag. Mit den Arbeiten soll im Früh- f" jahr begonnen werden, und die Arbeiten sollen bereits im |
Herbst abgeschlossen sein. ji-
Auftragssumme:.1.522.000,-DM ;
Gleichzeitig wurde die Bauleitung für die Maßnahme verge- j
ben. ^
Auftragssumme:.82.000,-DM i
Kläranlage Montabaur: \
Schneckenpumpwerk: j
In der Kläranlage ist eines der beiden Schneckenpumpwerke ■
so defekt, daß es erneuert werden muß.
Auftragssumme:.33.000,-DM h
Prozeßdatenverarbeitungsanlage:
Die neuen Kläranlagen, so auch die Erweiterung in Monta- [j' baur, werden mit einer eigenen Prozeßdatenverarbeitungsan- j läge ausgestattet, um zum einen die Kläranlagen optimal zu 1 ■ steuern und dadurch bestmögliche Ablaufwerte bei ge- jh ringstmöglichen Betriebskosten zu erhalten und zum anderen, |' um die Betriebsdaten der Kläranlagen, Pumpstationen und 1 Regenüberläufe ständig in der Zentrale bei den VG-Werken j abrufen zu können. Außerdem wird bei Störfällen sofort Alarm f1 ausgelöst, der außerhalb der Dienstzeit auf einem mobilen ih Gerät des zu erreichenden Klärwärters eintrifft, so daß sofort I ;j Maßnahmen eingeleitet werden können. |
Gleichzeitig wird auch die Hard- und Software der Kläranlage J i Eisenbachtal umgestellt. Hinzu kommt die Umstellung mit )' der gleichen Leistung für die Pumpstationen Heiligenroth, ,: Alter Galgen und Eschelbach. Wie auch die Umstellung des & 1 Rechners im Rathaus. •!
Auftragssumme:.128.000,- DM i ,1
25jähriges Dienstj ubiläum j
eines Mitarbeiters ■ j
der Verbandsgemeinde Montabaur j ;
Am Donnerstag,
01.02.1996, beging im Rathaus Montabaur der Verwaltungsangestellte Claus Reusch sein 25jähriges Dienstjubiläum.
Herr Reusch begann nach vorheriger Ableistung des Wehrdienstes im Jahre 1972 als Dienst anfänger seine Ausbildung bei der Verbandsgemeinde Montabaur. 1976 wurde er als Angestellter übernommen. Wenig später wurde ihm die Sachbear- beitung im Haushaltswesen für die Ortsgemeinden übertragen. In diesem Bereich ist er noch heute tätig.
Für die Verbandsgemeindeverwaltung dankte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dem Jubilar für sein langjähriges Engage-
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken überreichte dem langjährigen Mitarbeiter Claus Reusch die Jubiläumsurkunde.

