Montabaur
Nr. 5/96
V m
eine Gemeinschaftsaktion
VERLAG |||
von Kreisverwaltung
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Hiaiypr
und Verlag Linus Wittich
WITTICH
I Zur NdKskmkmmms empfohlen:
Wenn Einkäufen zum Problem wird - Eine Selbsthilfe-Initiative im Landkreis Bad Dürkheim -
or einiger Zeit mußte aus Iters- und Gesundheitsgrünen die letzte Metzgerei in Wei- enthal (Landkreis Bad Dürk- eim) geschlossen werden. Ein nderes Lebensmittelgeschäft, as sich im Ort befindet, ver- luft einige Wurstwaren, bietet her kein Fleisch an. in weiteres Lebensmittelge- :häft im Ort schloß vor zwei ihren, weil die Kundschaft in ie relativ billigeren Super - lärkte auswärts fuhren. Das ir Zeit einzige existierende ebensmittelgeschäft im Ort
erweist sich für die gehunfähigen und gehbehinderten älteren Menschen in dem drei Kilometer langen Dorf als nur schwer erreichbar; ebenso die inzwischen wieder in Betrieb genommene Metzgerei in der Ortsmitte.
Im allgemeinen liegen die Geschäfte für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Außenbezirken Weidenthals zu weit entfernt. Besonders betroffen sind hierbei die Alten und Kranken und diejenigen ohne Familienangehörige.
Vor diesem Hintergrund schlossen sich die Damen des Katholischen und Evangelischen Frauenbundes in Weidenthal Anfang des Jahres 1994 zusammen, um einen Einkaufsdienst für Kranke und Alte einzurichten.
Damit stehen in der Verbands - gemeinde Lambrecht gegenwärtig sechs Organisationen für die Hilfe älterer Menschen bereit. Die Vorstandsmitglieder der beiden Frauengruppen sprechen sich ab, wer an welchem Tag die Einkäufe über
nimmt. Ist der Einkaufszettel lang, fahren zwei oder auch mehr Helferinnen. Die bedürftigen Älteren können selbst mitfahren, wenn sie dazu in der Lage sind.
Diese Art aktiver Nachbarschaftshilfe unter der Regie bekannter Persönlichkeiten vor Ort wird in den meisten Fällen von den bedürftigen älteren Menschen besser angenommen als ähnliche Leistungen durch professionelle Dienste eines mobilen Hilfsdienstes.
'erzsportgruppen
im Westerwaldkreis
litglieder einer Herzgruppe sind zumeist Frau- n und Männer, die einen Herzinfarkt, eine Balmdehnung, eine Bypass- oder Herzklappen- peration gehabt haben.
>as Alter spielt für die Zugehörigkeit keine Rol- :, denn nach einem Infarkt kann man in jedem ebensabschnitt seine Leistung verbessern und üeder fit werden.
>ie Mitgliederlnnen einer Herzgruppe treffen ich einmal in der Woche zum Gesundheitssport, u Spielen und Gesprächen, lei Sport und Spiel geht es jedoch nicht darum, (öchstleistungen zu erreichen. Vielmehr wird en Teilnehmern in der Herzgruppe die Mög- chkeit gegeben, an ihrem Wohnort die in der .ehabilitationsklinik erlernte Bewegungsthera- ie fortzusetzen.
)abei soll jeder soviel körperlichen Einsatz zei- en, wie es sein Gesundheitszustand erlaubt. In :der Übungs- bzw. Trainingsstunde ist ein Arzt nwesend. Die Übungsleiterinnen haben eine pezielle Sonderausbildung, um die Stunden zu estalten. In den Westerwälder Herzgruppen «finden sich auch Teilnehmerinnen, die 80 Jah- e und äiter sind. Sollten auch Sie Interesse an iner Herzgruppe haben, so fragen Sie Ihren lausarzt oder wenden Sie sich an eine der fol- ;enden Adressen:
6470 Bad Marienberg fneipp-Verein e. V. Bad Marienberg Vnsprechpartner: Dr. med. Dietmar Crischkofski, Bismarckstraße 5,
6470 Bad Marienberg, Telefon 02661/1234 6428 Dernbach
portfreunde 1895/1921 Dernbach e. V. Vnsprechpartner: Dr. med. M. Schollen, Herz-
t esu-Krankenhaus, Südring 8,56428 Dernbach 7627 Hachenburg Cneipp-Verein Hachenburg e. V.
Lerchenweg 15,57627 Hachenburg,
Telefon 02662/6523,
Herzsportgruppe Westerburg,
Lerchenweg 15, 57627 Hachenburg,
Telefon 02662/6523 Ansprechpartner: Margot Schwan, Lerchenweg 15,57627 Hachenburg 56203 Höhr-Grenzhausen VfL Höhr-Grenzhausen Ansprechpartner: Karin Becker,
Juchaczstr. 16,56203 Höhr-Grenzhausen, Telefon 02624/2909 56402 Montabaur 1846/1912 e. V. Montabaur Ansprechpartner: Benno Philippi,
Postfach 1216,56402 Montabaur 56477 Rennerod Turnverein 1901 Rennerod e. V. Ansprechpartner: Paul Hugargowitsch,
Am Mühlenrain 24,56477 Rennerod 56242 Selters
Spvgg Saynbachtal Selters e. V. Ansprechpartner: Dr. med. R. Schmidt, Hauptstraße 31,56424 Mogendorf 56414 Wallmerod TuS Wallmerod 1894 e. V.
Frankfurter Straße, 56414 Wallmerod Ansprechpartner: Pitt Krings, Salzer Straße 1, 56414 Wallmerod
Die nächsten Termine von
Treff 55 plus
in Montabaur
08. Februar Heiteres Dr. Holly stellt sein neues Buch vor. Gemütlicher Nachmittag mit Krebbelkaffee, 15 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Montabaur
17. Februar Gemeinsamer Besuch
der Pfarrfastnacht, 20.11 Uhr im Pfarrzentrum Montabaur. Anmeldung bei Käthe Steindorf zur Platzreservierung
22. Februar Ein Streitgespräch
zwischen Andrea Kortus und Thomas Jeschke zur Situation unserer Pfarrgemeinden im Westerwald. Eine Diskussion um das Kirchenvolksbegehren, 15 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Montabaur 07. März Der Rheinlandpfalztag
im Film, Heinz Frink, 15 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Montabaur
14. März Seniorenmodelle
für die Zukunft, auf welche spirituelle Wurzeln können wir bauen ? Pfarrer Georg Niederberger, 16-18 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Montabaur
18. April Referat von Dr. Reuter
(Ärztl. Direktor Krankenhaus Selters): Der Schlaganfall und seine Folgen für Patient und Angehörige, 18 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Montabaur Rückfragen und Anmeldungen bei: Ingrid Müller (Tel02602/2683 u. K. Steindorf (TeL 02602/180417)
Generationspreis des Ministerpräsidenten
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat zur Förderung des Zusammenlebens der Generationen einen Anerkennungs- und Förderpreis gestiftet.
Der Preis ist mit 10.000,- DM dotiert und wird 1996 erstmals verliehen. Prämiert werden sollen Initiativen und Projekte, die das Zusammenleben von jung und alt praktizieren oder planen. Angesprochen sind Aktivitäten aller Art und Einzelpersonen ebenso wie Gruppen, Vereine und Verbände.Die Bewerbungen sind unter Benennung und Darstellung der Handlungsbereiche und Initiatoren formlos zu richten an:
Ministerpräsident Kurt Beck, Peter Altmeier Allee 1,55116 Mainz. Bewerbungsfrist: 9.2.1996.
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