Montabaur
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Nr. 4/96
Freunde und Bekannte aus nah und fern recht herzlich ein. Die Sänger haben auch in diesem Jahr ein buntes Programm zusammengestellt und werden mit Chorgesang, Büttenreden, Couplets und Sketchen aufwarten. Für Stimmung wird also bestens gesorgt sein. Eintritt 10,— DM. Beginn 20.11 Uhr. Einlaß ab 19.00 Uhr.
“GELBACHHOHEN”
RosenmontagsbaU in Holler
Wir laden alle Jecken aus nah und fern auch zum Rosenmontagsball 1996 des Musikvereins Holler e.V. herzlich ein. Neben der Jugendtanzgruppe des Musikvereins Holler wird am 19.02.1996 auch der Tanzsportclub Nentershausen mit von der Partie sein. Mit ihrem Tanz »Nirwana« sind sie amtierender Rheinland-Pfalz-Meister im gemischten Show-Tanz.
Seien Sie also auch in diesem Jahr wieder Zeuge erstklassiger Darbietungen in der Hollerer »Narrhalla am Saiiwosem« am Rosenmontag beim Musikverein Holler.
Daubach
Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Daubach vom 17.01.1996
Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«
Einstimmig beschloß der Ortsgemeinderat, am diesjährigen Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« nicht teilzunehmen.
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1996 einstimmig verabschiedet
In der jüngsten Sitzung stand die Beratung und Beschlußfassung über den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1996 an.
Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Pläninhalt erklärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushaltssatzung.
Die Haushaltssatzung 1996, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt
Einnahmen/Ausgaben...je 446.000 DM
Vermögenshaushalt
Einnahmen/Ausgaben.je 479.000 DM
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen wurde auf 106.000 DM festgesetzt.
Die Gemeindesteuern wurden für das Haushaltsjahr 1996 wie
folgt festgelegt:
Grundsteuer A.250 v.H.
Grundsteuer B.290 v.H.
Gewerbesteuer.320 v.H.
Die Hundesteuer beträgt für
den ersten Hund.50 DM
den zweiten Hund.130 DM
jeden weiteren Hund.160 DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1996 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben:
Zum Jahresende 1995 wird ein Rücklagenbestand von ca. 460.000,— DM erwartet. Diese Prognose kann aufgrund des derzeitigen Verlaufs der Haushaltswirtschaft 1995 gegeben werden. Dieses Guthaben ist günstiger als dies die Zahlen des Haushaltes 1995 andeuteten. Ausgehend von einem tatsächlichen Bestand von 595.177,75 DM sollte eine Entnahme in Höhe von 414.000,— DM erfolgen, was einem Bestand zum 31.12.1995 von rd. 181.000,— DM gleichgekommen wäre. Die deutliche Verbesserung ist zurückzuführen auf positive Veränderungen des Verwaltungshaushaltes (Mehreinnahmen hei der Gewerbesteuer, Verkauf von Holz) sowie Verlagerung von Investitionen nach 1996.
Die Ortsgemeinde Daubach ist zum Jahresende erneut schuldenfrei.
Haushalt 1996
Das Gesamtvolumen des Haushaltes beläuft sich auf 925.000,- DM. Hiervon entfallen aus den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 446.000,- DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaushalt 479.000,- DM.
Zur Finanzierung der anstehenden Investitionen werden keine Kredite benötigt. Um aber die Auftragsvergabe zur Fertigstellung der Einsegnungshalle vornehmen zu können, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 106.000,- DM veranschlagt.
Gegenüber dem Vorjahr treten bei den Steuersätzen keine Veränderungen ein.
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes erhöht sich gegenüber dem Vorjahr von 436.000,— DM auf 446.000,— DM. Steigerungsgründe sind die gegenüber 1995 eingetretenen Veränderungen im Steuerbereich. Die Zahlung von höheren Umlagen bewirkt, daß der Verwaltungshaushalt 1996 nur durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt in Höhe von 20.000,- DM ausgeglichen werden kann.
Wertfortschreibungen und der Wegfall von Grundsteuervergünstigungen bewirken den Zuwachs bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grundsteuer A konstant bleibt.
Das Gewerbesteueraufkommen basiert im wesentlichen auf dem voraussichtlichen Ergebnis von 1995 und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen.
Die Auswirkungen des Jahressteuergesetzes 1996 (Familienleistungsausgleich, Erhöhung des Existenzminimums) führen zu deutlichen Verlusten bei der Einkommensteuer. Zum Ausgleich hierfür werden entsprechende Anteile der Umsatzsteuermehreinnahmen an die Gemeinde weitergeleitet.
Bedingt durch den Anstieg der Einwohnerzahl von 379 auf 403 sowie die Anhebung des Schwellenwertes (Pro-Kopf-Betrag) von 751,53 DM in 1995 auf 766,- DM in 1996 erhält die' Ortsgemeinde eine höhere Schlüsselzuweisung.
Das Gesamteinnahmesoll des erläuterten Unterabschnittes in Höhe von 305.889,- DM ist mit 68,58 % die Haupteinnahmequelle des Verwaltungshaushaltes.
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes beruhen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres oder sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden.
Den Ausgabenschwerpunkt des Verwaltungshaushaltes bildet das Gesamtumlagesoll mit 221.000,- DM = 49,57 %. Die Entwicklung der Von der Ortsgemeinde Daubach zu zahlenden Umlage veranschaulicht die folgende Übersicht:
Die Gewerbesteuerumlage verändert sich aufgrund eines gleichbleibenden Aufkommens nur unwesentlich. Die Umlage an das Land »Fonds Deutsche Einheit« errechnet sich aufgrund eines geringfügigen Zuwachses bei der Umlagegrundlage. Der Anstieg der Umlagebeträge, die an den Kreis und die Verbandsgemeinde zu zahlen sind, basiert auf einer gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren Umlagegrundlage und speziell bei der Kreisumlage auf einer zu erwartenden Umlagensatzerhöhung.
Die für 1996 angenommenen Umlagesätze gelten vorbehaltlich der endgültigen Festsetzung durch die jeweiligen Entscheidungsgremien.
Wie bereits eingangs erwähnt, macht sich die zuvor geschilderte Entwicklung der Umlagen auch bei der Berechnung der freien Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1996 bemerkbar. Die echte freie Finanzspitze ist mit einem Fehlbedarf von 20.000,- DM auszuweisen.
Die Entwicklung der freien Finanzspitze für die kommenden Jahre läßt erkennen, daß der finanzielle Spielraum der Ortsgemeinde Daubach sehr eingeengt ist. Zukünftige Investitionen sind zu finanzieren durch Entnahme aus der Rücklage bzw. von Erlösen aus der Veräußerung von Grundstücken.
Vermögenshaushalt
Das vom Ortsgemeinderat am 14.06.1995 beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaushaltes. Diesem Programm ist zu entnehmen, daß für die nachfolgend benannten Investitionen die entsprechenden Haushaltsmittel bereitzustellen sind:
1. Brunnenfassung zum Dorfplatz.5.000,- DM
2. Zuschüsse für Dorferneuerungsmaßnahmen....6.000 — DM
3. Fertigstellung »In den Gärten«..5.000,- DM
4. Straßenbeleuchtungserweiterung...5.000,- DM
5. Bau einer Einsegnungshalle mit Kapelle.420.000,- DM
Damit in 1996 die Auftragsvergabe zur Fertigstellung der Einsegnungshalle vorgenommen werden kann, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 106.000,- DM veranschlagt.

