Einzelbild herunterladen

Montabaur

28

Nr. 2/96

M.G.V. Waldeslust Heilberscheid

Jahreshauptversammlung

Am Donnerstag, dem 18.01.1996, findet im Dorfgemein­schaftshaus um 20.00 Uhr die Jahreshauptversammlung des M.G.V. Waldeslust statt. Hierzu sind alle aktiven und passiven Mitglieder des M.G.V. recht herzlich eingeladen. Um vollzäh­liges Erscheinen wird gebeten.

F astnachts Veranstaltung der Ortsvereine Wer bei der Fastnachtsveranstaltung am 27.01.1996 durch einen Vortrag zum Programm beitragen möchte, möge sich bitte bis zum 16.01.1996 bei dem Vorsitzenden eines Vereines melden.

_ Nentershausen __

Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Nentershausen vom 14.12.1995

Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1996 einstimmig verabschiedet

In der jüngsten Sitzung stand die Beratung und Beschlußfas­sung über den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1996 an.

Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstim­mung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Planinhalt er­klärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haus­haltsplan und der Haushaltssatzung.

Die Haushaltssatzung 1996, die die summarische Zusammen­fassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Fest­setzungen:

Verwaltungshaushalt

Einnahmen/Ausgaben.je 2.295.000 DM

Vermögenshaushalt

Einnahmen/Ausgaben.je 1.604.000 DM

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen wurde auf 1.900.000 DM festgesetzt.

Die Gemeindesteuern wurden für das Haushaltsjahr 1996 wie

folgt festgelegt:

Grundsteuer A. 220 v.H.

Grundsteuer B.240 v.H.

Gewerbesteuer.300 v.H.

Die Hundesteuer beträgt für

den ersten Hund.36,00 DM

den zweiten Hund.54,00 DM

jeden weiteren Hund.72,00 DM

Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1996 enthält der dem Haushaltsplan bei­gefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Infor­mationen zur Kenntnis gegeben:

Der derzeitige Verlauf der Haushaltswirtschaft 1995 läßt die Prognose zu, daß die Ortsgemeinde zum Jahresende über Rücklagenmittel von ca. 4,65 Mio. DM verfügen kann. Ausge­hend von einem tatsächlichen Bestand zum 31.12.1994 von 4.810.630,89 DM sollte lt. Haushaltsplan 1995 eine Entnahme von 393.000, DM erfolgen, was einem Bestand zum 31.12.1995 von 4.417.630,89 DM gleichgekommen wäre. Inve­stitionsverlagerungen hzw. Einsparungen bei Investitionen sorgen letztlich dafiir, daß eine geringere Rücklagenentnahme notwendig wird.

Daß zur Aufstellung des Etats 1996 sehr solide finanzielle Verhältnisse vorzufinden sind, wird neben dem vorhandenen Rücklagenpotential durch die Tatsache untermauert, daß die Ortsgemeinde schuldenfrei ist.

Haushalt 1996

Das Gesamtvolumen beläuft sich auf3.899.000,- DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 2.295.000,- DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaus­halt 1.604.000,-DM.

Es werden keine Kredite zur Finanzierung der anstehenden Vorhaben benötigt. Da aber die Ortsgemeinde für Maßnahmen der kommenden Jahre bereits in 1996 Verpflichtungen einge- hen möchte, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 1.900.000,- DM zu veranschlagen bzw. festzusetzen. Gegenüber dem Vorjahr werden bei den Steuerhebesätzen keine Veränderungen auftreten.

Verwaltungshaushalt

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes vermindert sich von 2.387.000,- DM um 92.000,- DM auf 2.295.000,- DM. Ursäch­lich verantwortlich hierfür zeichnen Mindereinnahmen beim

Einkommensteueranteil sowie erheblich geringere Einnah­men im Wirtschaftsbetrieb Forst. Im Einnahmenbereich des Verwaltungshaushaltes bildet der Unterabschnitt Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen den Schwerpunkt der Einnahmen. Bedingt durch Wertfortschrei­bungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigun­gen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, wäh­rend das Aufkommen bei der Grundsteuer A stagniert.

Das Gewerbesteueraufkommen basiert auf dem Ergebnis des Vöijahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1996. Betrachtet man die Gewerbesteu­er der letzten Jahre

1993: - 1.087.215,69 DM Rechnungsergebnis

1994: - 677.261,35 DM Rechnungsergebnis

1995: - 598.000,00 DM voraussichtl. Ergebnis

1996: - 500.000,00 DM Ansatz,

so ist eine rückläufige Tendänz erkennbar, die auch die wirt­schaftliche Gesamtsituation wiederspiegelt.

Die Auswirkungen des Jahressteuergesetzes 1996 (Familien­leistungsausgleich, Erhöhung des Existenzminimums) führen zu deutlichen Verlusten bei der Einkommensteuer. Zum Aus­gleich hierfür werden entsprechende Anteile der Umsatzsteu­ermehreinnahmen an die Gemeinden weitergeleitet.

Das Aufkommen bei der Hundesteuer erhöht sich infolge der in 1995 beschlossenen Hundesteueranpassung.

Neben dem Einnahmen-Soll des zuvor erläuterten Unterab­schnittes, das mit 75,85 v.H. zu Buche schlägt, erwartet die Ortsgemeinde weitere Einnahmen aus folgenden Bereichen:

Erstattungen, Zuweisungen.3,46 v.H.

Gebühren.0,41 v.H.

Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachte und

sonst. Verwaltungs- und Betriebseinnahmen.. 5,59 v.H.

Sonstige Finanzeinnahmen (Konzessionsabgaben,

Zinsen).14,69 v.H.

Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungs­haushaltes beruhen auf Erfahrungswerten des Vorjahres, er­geben sich aus tarifVertraglichen und gesetzlichen Regelungen oder sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden. Nachfolgend wird verdeutlicht, welchen prozentualen Anteil die einzelnen Ausgabearten an den Gesamtausgaben des Ver­waltungshaushaltes haben:

Prozentanteil 1996

1. Personalausgaben.10,59 v. H.

2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben.14,91 v. H.

3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder ähnliche

Einrichtungen.4,58 v. H.

4. Umlagen.64,47 v. H.

5. Zuführung zum Vermögenshaushalt.5,45 v. H.

Die echte freie Finanzspitze der Ortsgemeinde Nentershausen errechnet sich mit einem Überschuß von 125.000 DM.

Vermögenshaushalt

Ein vom Ortsgemeinderat beschlossenes Investitionspro­gramm ist die Grundlage für die Aufstellung des Vermögens­haushaltes. Dieses Programm setzt die Prioritäten für die Investitionen fest und bestimmt infolgedessen auch den Volu­mensumfang.

1. Bau eines Gemeindehauses Damit möglicherweise eine Gesamtauftrags­vergabe für dieses Projekt in 1996 erfolgen kann, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von

lj9 Mio DM veranschlagt. 100.000,- DM

2. Investitionskostenanteil zum Bau eines

Sportplatzes an der Grundschule.250.000,- DM

3. Bauausgaben Kinderspielplatz.. 10.000,- DM

4. Bauausgaben Stadiongebäude..65.000,- DM

5. Sanierung des Sportplatzes. 120.000,- DM

6. Bau einer Grillhütte.80.000,- DM

7. Grunderwerb im Umlegungsverfahren.25.000,- DM

8. Zuweisungen für Dorfemeuerungsmaß-

nahmen.5.000,-DM

9. Straßenausbau/Verkehrsberuhigung.65.000,- DM

10. Erschließung »Lahnstraße« einschließlich

Straßenoberflächenentwässerungsanteil.225.000,- DM

11. Erschließung »Im Wiesenmorgen«

II. Abschnitt einschließlich Straßenober­flächenentwässerungsanteil. 150.000,- DM

12. Ausbau der Bürgersteige in der

Niedererbacher Straße. 105.000,- DM

13. Umbau des Marktplatzbereiches

einschließlich Straßenoberflächen­entwässerungsanteil .262.000,- DM

14. Ausbau der Niedererbacher Straße -

Übernahme der Kreiskosten.25.000,- DM