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Montabaur

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Nr. 45/95

einem gemütlichen Jahresausklang zusammen. Gleichzeitig soll der Termin für die diesjährige Jahreshauptversammlung besprochen werden.

Sonntag, 12.11.1995:

A-ll-Jugend: um 10.30 Uhr in Rossbach

Senioren: Das erste Spiel der Rückrunde bestreiten wir um

14.30 Uhr in Görgeshausen.

Zuschauer sind zu allen Spielen herzlich eingeladen.

Görgeshausen

beitragen, daß sich der Zug reibungslos durch unser Dorf bewegen kann und für die Kinder zu einem Erlebnis wird.

Winfried Röther, Ortsbürgermeister

Alte Herren Eisbachtal G. G.

Am Samstag, 11.11.1995, um 16.00 Uhr, spielen wir gegen unsere Sportfreunde in Oberbrechen. Abfahrt: 15.15 Uhr.

Heilberscheid

Einweihung des Kindergarten- und Löwensteinanbaues

Am Sonntag, 19. November 1995, ist es soweit, der Kindergar- tenanbau und der Anbau der Löwensteinhalle werden ihrer Bestimmung übergeben.

Programmablauf: 14.00 Uhr Feierstunde mit Gottesdienst im Kindergarten und Einsegnung, ab 15.00 Uhr Kaffee und Ku­chen, ab 15.30 Uhr Spiel und Spaß für die Kinder, 16.00 Uhr Basar des Kindergartens, gegen 18.00 Uhr Ende der Veran­staltung.

Alle Einwohner von Görgeshausen und alle Interessierten aus den Nachbargemeinden sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen.

Burkard, Ortsbürgermeister

Semorennachmittag

Am Sonntag, 12. November 1995, laden die Kirchengemeinde und die Ortsgemeinde zum diesjährigen Seniorennachmittag in die Löwensteinhalle ein. Alle Mitbürgerinnen und Mitbür­ger ab dem 65. Lebensjahr sind mit ihrem Partner (auch wenn dieser noch keine 65 Jahre alt ist) recht herzlich eingeladen. Beginn: 15. 00 Uhr mit Kaffee und Kuchen, anschließend gemütliches Beisammensein mit buntem Programm. Wir wür­den uns freuen, wenn alle, auch die jungen Senioren, unsere Einladung annehmen.

Burkard, Ortsbürgermeister

Schredderplatz

Der Schredderplatz ist am Samstag, 18.11.1995, in der Zeit von 13.30 - 14.30 Uhr , geöffnet. Ortsansässige können in dieser Zeit ihre Abfälle aus Baum- und Heckenschnitt mit einem Durchmesser von max. 10 cm abgeben.

Burkard, Ortsbürgermeister

_ Großholbach _

Veranstaltungstermine 1996

Zur Abstimmung der Termine des Jahres treffen sich die Vorstände der Vereine und Gruppen am

Freitag, 17. November 1995,

Sitzungsraum des Bürgerhauses.

Da bei dieser Gelegenheit auch die Aussprache über eine stärkere Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll, bitte ich um möglichst vollzählige Teilnahme.

Winfried Röther, Ortsbürgermeister

Martinszug

Liebe Kinder, liebe Eltern,

in diesen Tagen gedenken wir des Heiligen Martin. In Umzü­gen wird an die Legende erinnert, nach der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hat. Martin wurde 316 n. Chr. in der im heutigen Ungarn gelegenen Stadt Sabrina geboren. Der Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische Armee ein. Nach seiner Bekeh­rung ließ sich Martin im Alter von 18 Jahren taufen, quittierte seinen Dienst und wurde zunächst Missionar. Seit 371 war er Bischof von Tours, wo er am 8. November 397 starb. Mit seinem Namensfest sind zahlreiche Bräuche verbunden, so auch der Zug mit Fackeln und Laternen zum Martinsfeuer. Der Zug beginnt am

Sonntag, 12. November 1995, um 18.00 Uhr, am Bürgerhaus.

Nach dem Zug erhalten alle Kinder am Martinsfeuer eine leckere Brezel. Herzlichen Dank schon jetzt allen, die dazu

Bericht über die Sitzung^ des Ortsgemeinderates Heilberscheid

vom 30.10.1995

Stellungnahme zu den Planfeststellungsunterlagen für den Planfeststellungsabschnitt 73 der Deutschen B ahn AG

In seiner jüngsten Sitzung nahm der Ortsgemeinderat Kennt­nis von den Planfeststellungsunterlagen für den Planfeststel­lungsabschnitt 73 und trug hierzu einstimmig die nachstehen­den Einwendungen vor: ^

1. Brückenbauwerk »Wiesengrund«

Das Brückenbauwerk »Wiesengrund« zwischen den Gemar­kungen Heilberscheid und Nentershausen mit einer Länge von 375 m und einer Höhe von bis zu 37 m stellt einen erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft in einer bisher nicht durch raumgreifende Bauwerke oder technische Einrichtungen überformten Tallage des Wiesengrundes dar. Das Brücken­bauwerk in dieser Dimension wird insbesondere aus der Sicht der Ortslage Heilberscheid als Fremdkörper wahrzunehmen sein.

Der Ortsgemeinderat ist sich darüber im klaren, daß die Talla­ge des Wiesengrundes nur durch ein Bauwerk überbrückt werden kann. Es ist jedoch unverzichtbar, daß der optische Eindruck und damit auch der Eingriff in Natur, Landschaft und die Erholungsfunktion des Wiesengrundtales durch. Ge­staltungsmaßnahmen zu mildem ist.

An Gestaltungsmaßnahmen kommen hierbei insbesondere in Betracht:

- Verkleidung des Brückenbauwerkes in Naturstein

- eine der Landschaft angepaßte Farbgebung und

- eine umfassende Begrünung des Bauwerks.

2. Landespflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnah­men

Der Ortsgemeinderat spricht sich mit Nachdruck gegen die in der landespflegerischen Begleitplanung dargestellten Aus­gleichs- und Ersatzmaßnahmen in der Gemarkung Heilber­scheid aus. Denn die in der Gemarkung vorgesehenen Aus­gleichs- und Ersatzmaßnahmen in einer Größenordnung von ca. 15 ha gehen ausschließlich zu Lasten des örtlichen land­wirtschaftlichen Betriebes Schönberger. Diese landwirtschaft­lichen Flächen gehen damit auf Dauer , der landwirtschaftli­chen Nutzung verloren. Im Verbund mit der Inanspruchnah­me weiterer landwirtschaftlicher Flächen, so u. a. für die ebenfalls im Zusammenhang mit der Neubaustrecke stehende Ersatzwasserbeschaffung für die Trinkwassergewinnungsan­lage Heilberscheid und der damit verbundenen Ausweisung von Wasserschutzzonen, ergibt sich für den landwirtschaftli­chen Betrieb eine nicht mehr hinnehmbare Betroffenheit.

Aus der besonderen Sorge um die Existenz des Betriebes Schönberger als einzigem Vollerwerbslandwirt des Ortes muß die für eine wirtschaftliche Betriebsführung unerläßliche Be­triebsgröße erhalten bleiben.

Die Ortsgemeinde unterstützt daher die vom Landwirt Schön­berger bereits vorgebrachten Einwendungen, von der Inan­spruchnahme seiner Eigentums- und Pachtflächen für die Schaffung des landespflegerischen Ausgleichs an den bisher vorgeschlagenen Standorten abzusehen, um dadurch die Exi­stenz des Betriebes auch mit Blick auf die ohnehin bestehende allgemein schlechte Situation der Landwirtschaft zu schützen. Für den Ortsgemeinderat nicht nachvollziehbar ist die Tatsa­che, daß die Ortsgemeinde Heilberscheid bereits in einem frühen Planungsstadium für die Neubaustrecke selbst Eigen­tumsflächen für die Schaffung landespflegerischer Ausgleichs­und Ersatzmaßnahmen angeboten hat, dieser Vorschlag sich jedoch in den Planunterlagen nicht wiederfindet. Es handelt sich hierbei um Flächen im Gemarkungsteil »Altheckerberg« in Flur 20. Nach wie vor besteht aus der Sicht der Ortsgemeih- de die grundsätzliche Bereitschaft, die in diesem Bereich gele­gene Fläche in Fortführung der in Abstimmung mit den Lan­despflegebehörden und des Forstes dort bereits begonnene Aufforstung ebenfalls aufzuforsten und so einen ganz wesent-