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Montabaur

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Nr. 42/95

_ Heiligenroth _

Öffentliche Bekanntmachung

Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenroth

Die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenroth fin­det am

Dienstag, dem 24. Oktober 1995, um 19.30 Uhr,

im Pfarrheim statt.

Tagesordnung

I. Öffentliche Sitzung

1. Nachwahl eines stellvertretenden Ausschußmitgliedes für den Rechnungsprüfungsausschuß

2. Haushaltsrechnung 1994 und Entlastungserteilung für das Haushaltsjahr 1994

3. Genehmigung von erheblichen überplanmäßigen Ausga­ben für das Haushaltsjahr 1995

4. Wirtschafts- und Fällungsplan 1996

5. Bebauungsplan »Am Hohlen Weg«

6. Planfeststellungsverfahren ICE Neubaustrecke, Abschnitt 71

7. Antrag des Sportvereins auf Errichtung eines Blockbohlen­hauses

8. Verschiedenes

9. Einwohnerfragestunde II. Nichtöffentliche Sitzung

1. Personalangelegenheiten

2. Grundstücksangelegenheit

3. Verschiedenes

56412 Heiligenroth, 16.10.1995 Zerfas, Ortsbürgermeister

Hinweis:

Die Fraktionssitzung der CDU-Fraktion findet am Montag, dem 23.10.1995, um 19.00 Uhr im Bürgermeisteramt statt.

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gewisse Sachverhalte, durch uneinsichtige Zeitgenossen/innen verursacht, provozieren immer wieder Arger, Unverständnis und berechtigte Beschwerden der Dorfbevölkerung. Ein erster Anlaß für ständige Klagen ist das Verhalten von Hundehal­tern. Anscheinend lassen sie die Hunde ihre Notdurft verrich­ten, gerade wo es ihnen paßt. Privatgrundstücke, Gemeinde­anlagen, Kinderspielplätze, ja selbst der Friedhof halten her als Hundeklo.

Für betroffene Eigentümer, insbesondere aber für unsere Ge­meindearbeiter, ist das doch ein unzumutbarer Zustand. Wel­cher der Hundeeigentümer zerlegt denn in seinem »Zuhause« Hundekot mit dem Rasenmäher? Was würden diese Leute sagen, wenn eine Mutter ihr Kleinkind seine Notdurft an o. a. Plätzen verrichten ließe? Ich höre schon das Geschreie! Zweiter Beschwerdenanlaß ist die Art der Benutzung der Glas­container. Keine Zeit ist mehr »heilig« ob abends nach zehn oder sonntags vor neun; Hauptsache ist, der Müll stört zu Hause nicht.

Kartons, andere Tragebehältnisse, Korken und Schraubver­schlüsse, ja sogar volle Einweckgläser stellt man hinter die Container, dort wird sie die Gemeindearbeiter ja schon finden! In einigen Fällen sind die Verursacher bei solchem Verhalten beobachtet worden. Ich bitte insbesondere die Nachbarn, sich nicht mehr zurückzuhalten, sondern die Leute namentlich zu benennen, damit sie für ihr umweit- und gemeinschaftsschä­digendes Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden können. Die dritte Beschwerde richtet sich gegen die Art und Weise wie Mitbürger (!?) ihre Grünabfälle, insbesondere Baum- und Heckenschnitt, entsorgen!

Es ist doch schon eine Unverschämtheit, wenn Abfalle dieser Art - sie werden doch bald unentgeltlich abgefahren - im Ufer am Pfarrheim oder in den Gräben am Waldweg aufgefunden werden. Natürlich waren sie der »Ordnung halber« fein säu­berlich gebündelt! Eben diese Abfalle liegen nun innerhalb des Zaunes entlang der Autobahn. Toller Zeitgeist! Ich bitte, mög­liche Zeugen - es gibt sie wohl - sich bei mir zu melden, Roß und Reiter zu benennen, damit solches Unverhalten zur An­zeige gebracht wird und die Verursacher ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie werden verste­hen, daß Veröffentlichungen dieser Art einem Bürgermeister keine Freude bereiten. Aber wenn es sein muß, dann muß halt »Tacheles« geredet werden. Es geht um unser liebens- und lebenswertes Heiligenroth!

Zerfas, Ortsbürgermeister.

Flohmarkt im Kindergarten Heiligenroth

Am 26. November 1995 findet ab 13.30 Uhr ein Flohmarkt im Kindergarten Heiligenroth statt.

Jeder, der noch Spielzeug und Babyartikel (keine Bekleidung) zu Hause hat und nicht mehr benötigt, kann an diesem Tag gegen eine Standgebühr von 5, DM bis 10, DM seine Artikel selbst verkaufen.

Auf die Besucher wartet ebenfalls ein reichhaltiges Kuchen­buffet. Weitere Informationen erhalten Sie im Kindergarten Heiligenroth.

Fraktionssitzung der FWG Herbst

Am Montag, 23. Oktober 1995, findet in den Räumen der Gemeindeverwaltung die nächste Fraktionssitzung der FWG Herbst um 20.00 Uhr statt.

Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Heiligenroth

Hiermit möchten wir noch einmal alle Mitglieder (falls noch nicht geschehen) bitten das Formular »Einzugsermächtigung« bis spätestens 27.11.1995 bei Frau Kewitsch, Königsberger Straße 9, Heiligenroth, abzugeben. Sie würden uns die Einzie­hung des Mitgliedsbeitrages sehr erleichtern.

Männergesangverein »Hoffnung« Heiligenroth

Der Männergesangverein »Hoffnung« begeht in diesem Jahr sein 95stes Gründungsfest. Aus diesem Anlaß veranstalten wir ein musikalisches Oktoberwochenende am 27. und 28.10.1995 in der Vogelsanghalle. Den musikalischen Rahmen werden befreundete Chöre aus unseren Nachbargemeinden bilden. Darüber hinaus ist es uns gelungen, den jungen polni­schen Bassisten Tomasz Rakocz zu verpflichten, dessen sän­gerisches Können uns sicherlich begeistern wird. Nähere Ein­zelheiten zum Programmverlauf sind der Seite 3 des Mittei­lungsblattes zu entnehmen.

Der MGV »Hoffnung« lädt alle Bürgerinnen und Bürger von Heiligenroth ganz herzlich zu den Veranstaltungen ein und würde sich über ein reges Zuhörerinteresse sehr freuen.

Möhnenverein »Heiterkeit« Heiligenroth

Der Saisonauftakt zu unserer Fastnachtskampagne 1995 fin­det am 10.11.1995 statt. Wir fahren zu einem Musicalbesuch nach Köln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (50 Personen). Abfahrt Heiligenroth ab Feuerwehrhaus 18.00 Uhr, Abfahrt Köln ca. 11.30 Uhr, Anmeldungen bis 01.11.1995 bei Frau Agnes Kohn, Tel. 17846.

Alte Herren Heiligenroth

Samstag, 21.10.1995, 15.30 Uhr, AH Eisbachtal AH Heili­genroth, Abfahrt: 15.00 Uhr.

Anschließend feiern die Alten Herren im Sportlerheim ihr Oktoberfest.

_ Ruppach-Goldhausen _

Flagge der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen

Landrat Peter Paul Weinert hat der Ortsgemeinde Ruppach- Goldhausen die Genehmigung erteilt, die nachfolgend näher beschriebene Flagge zu führen:

»Banner und Hängeflagge mit drei senkrechten Streifen im Breitenverhältnis von 6:1:1, die in der Länge im Verhältnis 1:2 waagrecht unterteilt sind. Die Farben sind von links nach rechts: oben Blau, Weiß, Blau, unten Weiß, Blau, Weiß. Im breiten Streifen das Wappen der Ortsgemeinde Ruppach- Goldhausen so aufgelegt, daß dessen Schildrand zum linken Saum und zum rechts anstoßenden schmalen Streifen einen gleichen Abstand im Verhältnis 1:20 zur Gesamtbreite der Flagge hält und seine Teilungslinie des gestürzten Stufengie­bels am Schildrand auf die waagrechte Trennlinie der Flag­genstreifen trifft, während seine erniedrigte Wellenleiste sich als gleichbreiter Wellenstreifen links blau, dagegen rechts in