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Montabaur

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Wärmedämmung mit Styropor: ökologisch und ökonomisch sinnvoll

(koob). Verbesserungen, die der Umwelt zugute kommen, müssen auch immer wirtschaftlich sein, wenn sie sich durch­setzen sollen. Besonders beim baulichen Wärmeschutz fragen sich Bauherren und Hausbesitzer oft, ob sich die Investitio­nen für erhöhte Wärmedämm-Maßnahmen kurz-, mittel- oder erst langfristig "rechnen".

Antwort geben Berechnun­gen des Industrieverbandes Hartschaum (IVH). Vergli­chen wurden ein Reihenend- > haüs mit Mindestwärme­schutz nach DIN 4108 und ein baugleiches Gebäude, ge­dämmt nach der ab 1995 gülti­gen Wärmeschutzverord­nung. Bei einem durchschnitt­lichen Heizölpreis von DM 0,50/1 "verheizt" das Haus mit

Mehr Wärmeschutz verordnet^

(koob). Wenn am 1. Januar 1995 die neue Wärmeschutzver­ordnung (WSVO) in Kraft tritt, sehen sich Bauherren der Forderung nach deutlich verbessertem Wärmeschutz im Neubaubereich gegenüber. Hohe Anforderungen stellt die neue WSVO an die Außenwände. Bauherren sind daher gut beraten, wenn sie dem Mauerwerk entsprechende Aufmerk­samkeit schenken - zumal sich dies durch niedrigeren Heizen­ergieverbrauch in barer Münze bezahlt macht.

Über gute Wärmedämmei- ken Außenwänden ein Jahr

genschaften verfügen Leicht­mauersteine. Trotzdem sind gute Steine nur die halbe Mauer: wer Normalmörtel verwendet, baut Kältebrük- ken, über die Wärme nach außen abgegeben wird.

Empfehlenswert sind Leichtmauermörtel (LM 21). Sie optimieren die Dämmei- genschaften der Leichtbau­steine, und obwohl deren Fugen nur 6 Prozent der Mau­erfläche entsprechen, sind die möglichen Einsparungen be­trächtlich. Um ein mit Nor­malmörtel MG Ha gemauer­tes Haus mit 110 m 2 Wohnfläche und 36,5 cm star­

lang zu heizen, werden rech­nerisch 712 Liter Heizöl benö 1 tigt. Unter identischen Vor­aussetzungen kommt das gleiche Haus mit nur 500 Li­tern Heizöl aus, wenn Leicht­mauermörtel verwendet wird.

Der Mörtel trägt dadurch in doppelter Hinsicht zur Schonung der Umwelt bei: Als natürliches Produkt auf Ba­sis des vulkanischen Gesteins Perlit garantiert er dem Bau­herren die konsequente Be­rücksichtigung ökologischer Aspekte und reduziert über Energieeinsparungen gleich­zeitig den Schadstoffausstoß.

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Mindestwärmeschutz in 50 Jahren Ol für insgesamt 40.800 DM. Das Reihen­endhaus mit Wärmedäm­mung nach neuer WSVO ver­braucht hingegen nur Heizöl für 11.600 DM. Bei einer ein­maligen Investition von 2.314 DM für die Wärmedämmung aus Styropor beläuft sich die Kostenersparnis in 50 Jah­ren auf insgesamt 26.886 DM.

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