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Montabaur

Nr. 39/95

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Bläserinnen und Bläser des evangelischen Posaunenchors Montabaur

Den Marsch blasen wollen wir Euch nicht. Aber das Blasen beibringen möchten wir Euch gerne (auch wenn wir eigent­lich keine Marschmusik spielen), und zwar

Jugendlichen zwischen 8 und 50 Jahren.

Wir sind die Bläserinnen und Bläser des evangelischen Posau­nenchors Montabaur.

Vorkenntnisse in musikalischer Hinsicht sind nicht erforder­lich, Instrumente werden gestellt!

Wenn Ihr Lust habt, meldet Euch bei: Ursula und Arnold Vogel, Kirchstraße 4, 56412 Niederelbert, Tel.: 02602/5839. Beginn der Kurse: Oktober 1995.

Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:

Geplante Wohneigentumsfördening zahlt gleiches Geld für alle

Die zum 1. Januar 1996 geplante Änderung der Wohneigen- tumsförderung beseitigt die Abhängigkeit der Fördersumme vom persönlichen Steuersatz. Zukünftig werden alle Bauher­ren und Immobilienerwerber, die ihre Wohnung zu eigenen Wohnzwecken nutzen, acht Jahre lang bis zu 5.000,- DM für Neubauten (5 % vom maximal 100.000,- DM Herstellungs­und Grundstückskosten) und bis zu 2.200,- DM für Altbauten (2,2 % von maximal 100.000,- DM Anschaffungskosten) jähr­lich als Grundförderungssumme bekommen. Bevorzugte die bisherige Praxis Eigenheimbauer und -erwerber mit hohem Einkommen, sind jetzt Vater Staat alle Bauherren und Erwer­ber selbstgenutzten Wohneigentums gleich viel Fördergeld wert.

Eine kräftige Anhebung des Baukindergelds von 1.000, DM auf 1.500,- DM pro Kind und Jahr sorgt für eine besonders intensive Förderung der Familien mit Kindern. Eine Familie mit drei Kindern erhält zukünftig im Laufe von acht Jahren einen »staatlichen Zuschuß« von insgesamt 76.000,- DM (siehe Grafik) zu den eigenen vier Wänden des Neubaus. Für kinder­reiche Haushalte mit einem durchschnittlichen Einkommen bedeutet die geplante neue Förderungspraxis eine erhebliche Verbesserung ihrer Startposition beim Weg zum Eigenheim.

Förderung nach § 10 e EStG bis Ende 1995

Für Bezieher höherer Einkommen wird die Neuregelung aller­dings zu einer Verschlechterung ihrer individuellen Förderung führen. Immobilieninteressenten mit relativ hohem Einkom­men sollten noch in diesem Jahr ihre Kaufverträge unter­schreiben und ihre Bauanträge stellen, damit sie nach den alten Bedingungen gefordert werden. Wer mit einem hohen Spitzensteuersatz belastet ist, hat noch ein paar Monate Zeit, seine Steuerzahlungen durch Bau oder Erwerb selbstgenutz­ten Wohneigentums zu verringern. Alle potentiellen Bauher­ren und Immobilienerwerber sind in den kommenden Wochen gefordert, den sprichwörtlichen spitzen Bleistift zu zücken und genau zu rechnen, welche. Förderung für sie die günstigste ist. Der Verlust von Steuervorteilen sollte allerdings kein Grund sein, übereilt eine Immobilie zu erwerben, stellt die Volksbank Montabaur-Wallmerod fest: »Ein Haus, das nicht den Vorstel­lungen entspricht, kostet letztlich mehr Geld - und verursacht mehr Unmut - als durch steuerliche Gestaltungsmöglichkei­ten eingespart werden kann.«

Bauen wird für Familien günstiger/ £?gen

-Geplante Wohneigentumsfördening* ab 1996- [ 2uiag e m

oder .'ff

Neubau i 40.000

! Altbau*

40.000

17.600

17.600

29.600

f

64.000

41.600

76.000 1

52.000

40.000

40.000

40.000

53.600

Beginn dar Herstellung (Sauantragj/AnacnaHung {Kaufvertrag) oacn dem 3V 12.95.

'Förderung bis zu einem Gesamtbetrag der Einkünfte von DM 120.000 bei Ledigen uno DM 2*0.000 bei Verheiratelen proJattr

** Anschaffung der Immobilie nach dem zweiten auf das Jafrr der Fertigstellung folgenden Janr

|rej DSHYP-Grallk Bauklndorgeld ^

jj£EJ Stand: September '95 :; Elgenfiaimzmage raum von 9 Jahren_SfiSS

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150. TuS-Geburtstag beginnt mit Oktoberfest

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod übernimmt Sponsorenrolle

Mit einem zünftigen Oktoberfest am 27. und 28. Oktober 1995 wird der 150. Geburtstag des TuS Montabaur eingeläutet. Ort des Geschehens wird ein bayerisches Festzelt auf dem Park­platz hinter Textilhaus Hisgen in Montabaur sein.

Für beide Tage haben die Verantwortlichen, allen voran TuS Präsident Uwe Volkmann, ein tolles »bayerisches« Programm auf die Beine gestellt. Stargast beim Bayerischen Abend wird deutschlands erfolgreichster Torhüter, »Sepp Maier«, sein.

Da die Volksband Montabaur-Wallmerod die Sponsorenrolle für die Gestaltung des Oktoberfestes übernommen hat, wird »Sepp Maier« auch am Freitagvormittag von 12.30 bis 14.00 Uhr zu einer Autogramm- und Talkrunde in der Volksbank sein. Hierzu lädt die Volksbank Montabaur-Wallmerod jetzt schon alle Fußballbegeisterten, vor allem aber die Fußballju­gend, sehr herzlich ein.

Neben »Sepp Maier« haben TuS und Volksbank noch einige Überraschungsknüller im Programm.

Ab sofort besteht ein Kartenreservierungsservice in allen Ge­schäftsstellen der Volksbank oder direkt beim TuS. Insbeson­dere Firmen, die Interesse haben, ganze Tische zu buchen, wenden sich bitte direkt an die Volksbank.

Die Veranstalter und Sponsoren beim Planungs- und Abstimmungsgespräch: TuS Präsident Uwe Volkmann (Mitte), Vorstandssprecher der Volksbank Monta­baur-Wallmerod, Hans-Jürgen Höher (links), Marketingleiter Heinz Peter Wei- denfeller (rechts).

' Nur leichter Aufschwung am heimischen Arbeitsmarkt

Im Laufe des Augustes sank die Zahl der Erwerbslosen im Arbeitsamtbezirk Montabaur nur leicht von 7.774 auf 7.635 (minus 139). Nach Einschätzung des Arbeitsamtes Montabaur ist auch in den nächsten beiden Monaten mit einer verhalte­nen Abnahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen. »Der Personal­bedarf der Betriebe und Verwaltungen ist zur Zeit nicht stark genug, die Arbeitslosigkeit entscheidend abzubauen«, so das Arbeitsamt.

Ende August gab es mit 4.657 Arbeitslosen im Westerwald­kreis und 2.978 im Rhein-Lahn-Kreis die zweithöchsten Er­werbslosenzahlen der vergangenen zehn Jahre. Andererseits liegt die Arbeitslosenquote hier mit 6,1 % immer noch mehr als ein Viertel unter der Landesquote für Rheinland-Pfalz (8,4