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Montabaur

Auch die Fahrt zu der weiterfuhrenden Schule Montabaur ist von den Baumaßnahmen betroffen. *'

Bei den An- und Abfahrtszeiten muß mit leichten Verzögerun­gen gerechnet werden. Die RMV bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.

Auskunft erteilt das RMV-Regionalbüro Montabaur, Telefon: 02602/2209.

Stillgruppe Montabaur

Die Stillgruppe Montabaur trifft sich wieder am Dienstag, 5. September 1995, von 09.30 bis 11.30 Uhr im katholischen Bezirksamt Montabaur, Auf dem Kalk, zum Austausch von Erfahrungen.

Hierzu laden wir alle Schwangeren, Mütter und Väter (auch die Kinder dürfen ruhig dabei sein) ein, die sich über die Vorteile und Praxis des Stillens informieren möchten. Wir bieten auch Hilfestellung für stillende Mütter bei deren Pro­blemen beim Stillen. Während des Treffs wird ein Frühstück angeboten.

Informationen bei: Michaele Schöneberger (06435/7586) und Petra Schulmeyer (02620/8166).

Festival der Räder bietet Sport und Spaß in der Nassauer Innenstadt

Das idyllische Lahntal wird für Kurzurlauber und Fitnessbe­wußte immer attraktiver. Am Sonntag, 3. September, lädt der Radsportverein Oranien-Nassau zum Festival der Räder ein. Das Volksfest rund um Rad ist eine kurzweilige Mischung aus Sport und Spaß für Jung und Alt, Singles und Familien. Sämtliche Einnahmen der Festivaltombola und der Fahrrad­auktion bekommt die Kinderkrebsstation der Universität in Gießen.

Für sportliche Menschen beginnt das Festival frühmorgens mit einer Radtour. Ausgewählt werden kann zwischen zwei Mountainbike- (29 und 42 km) und vier Straßentouren (26, 44 km, 79 und 112 km) durch den Naturpark Nassau und das Kannenbäckerland.

Nach der Rückkehr der Biker wird ein Radfahrergottesdienst unter freiem Himmel in der autoffeien Innenstadt abgehalten. Eine Big Band musiziert, Hochradfahrer in zeitgenössischen Kostümen wecken nostalgische Erinnerungen und auf Home- Trainern werden die Sprintkönige des Festivals ermittelt. Trialfahrer der Spitzenklasse bieten mehrere Geschicklich­keitsshows. Für den Nachwuchs läßt der Nassauer Radsport­verein ein Karussell drehen, bastelt und malt mit ihm. Angefangen vom hölzernen Laufrad bis hin zum High-Tech- Rad dokumentieren zudem über zwei Dutzend Exponate in der Nassauer Stadthalle die Geschichte des Fahrrades. Informationen: Touristik im Nassauer Land e.V. Postfach 1107, 56371 Nassau/Lahn, Tel.: 02604/70230.

Frauen im Vormarsch

Betriebswirtschaft für Frauen!

Die Zeiten, in denen Frauen nur für Familie und Kinder zuständig waren, sind endgültig vorbei. Aus den verschieden­sten Gründen versuchen Frauen immer häufiger, sich im Beruf zu etablieren und unabhängig zu werden. Zum einen handelt es sich um Frauen, die nach längerer Berufspause den Wieder­einstieg in den Beruf suchen.

Zum anderen werden viele mit Aufgaben in den Betrieben ihrer Ehegatten betraut, denen sie nicht gewachsen sind, weil sie keine kaufmännische Ausbildung durchlaufen haben. Trotzdem resignieren viele nicht, sondern versuchen, sich ge­zielt weiterzubilden, um im betrieblichen Alltag »ihren Mann zu stehen«. Die Nachfrage nach qualifizierten und praxis­orientierten Weiterbildungsmaßnahmen steigt deshalb stän­dig. Die regionalen Bildungsträger gehen verstärkt auf diese Nachfrage ein. Die Kreishandwerkerschaft bietet beispielswei­se einen 2-semestrigen Kurs an, der speziell für Frauen in kaufmännischen Berufen entwickelt wurde und in dem Grund­lagenkenntnisse der Betriebswirtschaft vermittelt werden. Ziel ist es, die Frauen so zu trainieren und weiterzubilden, daß sie im Betrieb in der Lage sind, kaufmännische Aufgaben souverän zu meistern, auch wenn sie über wenig kaufmänni­sche Erfahrung verfügen oder nach längerer Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Diese Maßnahme wird nun schon seit Jahren von der Kreishandwerkerschaft durchgeführt und ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil als Referenten nur Profis aus der Praxis eingesetzt werden. Gut zu wissen, daß

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auch in unserer Region Frauen in ihrer Weiterbildungsbereit­schaft Beachtung und Unterstützung finden.

Volksbank-Spielball brachte den ersten Heimsieg

für die Spielvereinigung Steinefrenz-Weroth

Zum Saisonauftakt der Landesliga überreichte Vorstandsmit­glied Detlef Nießen von der Volksbank Montabaur-Wallmerod einen neuen Spielball an den Spielführer der 1. Mannschaft von der Spielvereinigung Steinefrenz-Weroth.

Seit nunmehr 6 Jahren belohnt die Volksbank Montabaur- Wallmerod alle Fußballmannschaften in ihrem Geschäftsge­biet, die in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen, mit einem neuen Spielball zum Saisonauftakt.

Aus diesem Grund erhielten 7 Fußballmannschaften mit Be­ginn der neuen Saison in diesem Jahr einen neuen Ball.

Daß die Spielbälle das halten, was die Volksbank verspricht, beweist der erste Sieg der Spielvereinigung.

Sie sollen nämlich auch auf eigenem Platz für die entsprechen­den Siegtore sorgen. Mit 2:1 konnte der Topfavorit der Landes­liga, der TuS Montabaur, von der Spielvereinigung auf eige­nem Platz geschlagen werden.

Detlef Nießen (2. v. links) überreicht den neuen Spielball an den Spielführer der ersten Mannschaft der Spielvereinigung Steinefrenz-Weroth, Lars Benner . Links im Bild Hans-Peter Kremer, Abteilungsleiter Fußball, bei der Spielvereinigung.

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Im Jahre 1994 gut 6.100 Sozialwohnungen öffentlich gefördert

Mehr Mietwohnungen für einkommensschwächere Familien

Im Jahre 1994 würde in Rheinland-Pfalz der Bau von insge­samt 6.123 Sozialwohnungen bewilligt. Die Anzahl der öffent­lich geforderten Wohnungen lag nach Angaben des Statisti­schen Landesamtes in Bad Ems um fast 24 Prozent über dem Vorjahresergebnis (4.940).

Im 1. Förderungsweg (Förderung zur Neuschaffung von Wohn-., raum für den Personenkreis des § 25 II. WoBauG) erhielten Bauherren für 900 Wohnungen (minus 38 Prozent), die Zusage öffentlicher Mittel, im 2. Förderungsweg (Förderung im Rah­men des steuerbegünstigten Wohnungsbaus für Personen, de­ren Einkommen die in § 25 II. WoBauG bestimmte Einkom­mensgrenze um nicht mehr als 60 v. H. übersteigt), für 1.189 Wohnungen (minus 10 Prozent). Im Rahmen der vereinbarten Förderung des 3. Förderungsweges (die geforderten Wohnun­gen sind nicht preisgebunden im Sinne des Wohnungsbin­dungsgesetzes) wurden Mittel für den Bau von 4.034 Wohnun­gen bewilligt, 86 Prozent mehr als 1994 (2.168 Wohnungen). Der im Jahre 1989 eingeführte 3. Förderungsweg war auch 1994 die dominierende Fördervariante. Mit einem Anteil von fast 66 Prozent wurden zwei von drei Sozialwohnungen mit diesem Förderinstrument subventioniert. Der Förderschwer­punkt lag erneut beim Bau neuer Mietwohnungen (3.636 Ge­schoßwohnungen), das sind 90 Prozent aller im 3. Förderungs­weg bezuschußten Wohnungen.

Insgesamt wurde 1994 der Bau von 4.301 Mietwohnungen (1993: 3.052) und 1.822 Eigentums- bzw. Eigentümerwohnun­gen (1.888) öffentlich gefordert. Das Finanzierungsvolumen' aller geförderten Wohnungen bezifferte sich auf gut 1,6 Mil* liarden Mark. Davon waren 322 Millionen Mark Mittel aus*

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