Montabaur
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Nr. 33/95
Wichtiger Termin für Hausbesitzer;
Steuerbonus für Dachausbau nur noch bis Jahresende
Die Landes-Bausparkasse (LBS) weist darauf hin, daß der Ausbau von Dachgeschossen oder Kellern in bestehenden Wohngebäuden zu abgeschlossenen Mietwohnungen bis Ende 1995 fertiggestellt sein muß. Zu diesem Zeitpunkt läuft die steuerliche Förderung aus.
Bauherren, die solche Maßnahmen bis dahin abschließen, können nach § 7 c des Einkommensteuergesetzes die Ausbaukosten bis zu 60.000 Mark pro Wohnung im Jahr der Fertigstellung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 12.000 Mark pro Jahr voll abschreiben. Dies bedeutet bei einem durchschnittlichen Steuersatz von beispielsweise 25 Prozent und einem tatsächlichen Aufwand von 60.000 Mark eine Steuerer- spamis von immerhin 15.000 Mark.
Das Steuerbonbon kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die neugeschaffene Wohnung während des gesamten fünfjährigen Förderzeitraums vermietet ist und keine Mittel aus öffentlichen Haushalten gewährt werden. Mieter können der LBS zufolge auch die Eltern oder andere Familienangehörige der Hauseigentümer sein, sofern sie eine ortsübliche Miete zahlen.
Eigenheimforderung Bei höherem Einkommen jetzt für 10 e-Vorteile entscheiden
Zumindest die Bundesregierung hat beschlossen: Die staatliche Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum soll umgestellt werden auf eine progressionsunabhängige Eigenheimzulage. Künftig können Häuslebauer bzw. Erwerber nach diesem Modell acht Jahre lang bis zu 5.000 Mark bei Neubauten und 2.200 Mark bei Altbauten erhalten. Diese Eigenheimzulage löst die bisherige Förderung des »Bauherren-Paragraphen« 10 e Einkommensteuergesetz ab.
Wer in naher Zukunft Wohneigentum erwerben will, sollte prüfen, welche Begünstigung ihm mehr Vorteile bringt und entsprechend handeln, rät die Landes-Bausparkasse. Um die Abzugsmöglichkeit des § 10 e in Anspruch nehmen zu können, reicht es nach dem Willen des Bundesfinanzministeriums aus, daß Bauanträg bzw. Kaufvertrag vor dem 01.01.1996 datieren. Die derzeitige Förderung begünstigt vor allem Eigentümer mit höheren Einkommen. Dagegen soll die Neuregelung insbesondere einkommensschwächeren Haushalten die entscheidende Hilfe zum Erwerb des eigenen Heims geben. Familien mit Kindern sollten zudem berücksichtigen, daß das Baukindergeld auf 1.500 Mark je Kind und Jahr angehoben und zusammen mit der Eigenheimzulage ausgezahlt werden soll.
Einladung zur Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands OV Siershahn
Die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, OV Siershahn, führt am Samstag, 26.08.1995, in der Bahnhofsgaststätte in Siershahn ihre Jahreshauptversammlung mit Jubilarenehrung durch.
Beginnen wollen wir um 14.00 Uhr. Ein gemeinsames Abendessen ist vorgesehen.
Alle Mitglieder des OV Siershahn sind zu dieser Versammlung herzlich eingeladen.
Wirksamer Diebstahlschutz Codierung schreckt Autodiebe ab
Autodiebe scheuen markierte Fahrzeuge wie der Teufel das Weihwasser. Das ist das Ergebnis einer neunmonatigen Pilotphase der Dekra-Identifikationszentrale in Stuttgart. Wie der Leiter der Datenbank, Hans-Otto Staubach, mitteilt, wurde von den mehr als 5.000 markierten Personenwagen, die in der Pilotphase der Identifikationszentrale gespeichert waren, noch keines als gestohlen gemeldet. »Die Langfinger ließen sogar die besonders begehrten Fahrzeugtypen aus dem Datenbestand ausnahmslos stehen«. Auch für die Zukunft erwartet der Experte ähnlich gute Schutzwirkungen.
Die gespeicherten Fahrzeuge werden durch eine teilweise sichtbare und teilweise nicht sichtbare Markierung von Scheiben und Fahrzeugteilen geschützt. Die abschreckende Wirkung auf Diebe geht von der sichtbaren Markierung der Fahrzeugscheiben aus. Hierin steckt, so Staubach, das besondere Sicherheits-know-how. Ein ausgefeiltes Nummernsystem —
das von der Vereinigung der Kfz-Markiersysteme gemeinsam mit Dekra entwickelt wurde — hindert selbst professionelle Autodiebe daran, passende Papiere für ein Fahrzeug vorzubereiten. Die jeweilige Codenummer wird von den Codierfirmen in der Datenbank hinterlegt, damit Polizei und Zoll gestohlene Fahrzeuge jederzeit identifizieren können.
Eine Liste von Ansprechpartnern für eine Codierung kann angefordert werden bei der Dekra-Identifikationszentrale, T204, Postfach 810207, 70519 Stuttgart, Fax 0711/7861-2918.
Termine der Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins für Monat September 1995
Wanderprogramm
Sonntag:
Wanderweg:
Abfahrt:
Wanderführer:
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Wanderführer:
Donnerstag:
Wanderweg:
Abfahrt:
Wanderführer:
Sonntag:
Wanderweg:
Abfahrt:
W anderführer:
03.09.1995 - ca. 27 km und 6 Std. Heiligenroth - Gelbachtal - Diez - Winden - Nassau
ab 09.13 Uhr vom Hauptbahnhof mit Bahn oder 09.45 Uhr von Nassau, Bahnhof F. Wiederhold, Telefon: 02604/4121 10.09.1995 - ca. 20 km und 6 bis 7 Std. Vermittlung von Grundkenntnissen im Umgang mit Karte und Kompaß Wanderung im Gebiet Monrepos — Datzeroth — Altwied
ab 09.00 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrge meinschaft
B. Vey, Telefon: 02631/72859 14.09.1995 - ca. 10 km und 3 Std.
Sayn - Abteikirche - Römerturm — Rundweg (teilweise) - Sayn
ab 12.53 Uhr vom Hauptbahnhof mit KE- VAG-Linie 8/8A I. Hees, Telefon: 0261/62362 17.09.1995 - ca. 22 km und 6 Std.
Vom Hunsrück zur Nahe - von Stromberg nach Waldböckelheim ab 08.30 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrge meinschaft
K. Moog, Telefon: 0261/61771
Bundesbahn-Sozialwerk Ortsstelle Westerburg
Tagesausflug in die Eifel
Am Sonntag, dem 10.09.1995, veranstalten wir unseren diesjährigen Tagesausflug. Die Fahrt soll diesmal in die Eifel j gehen, u. a. nach Mayen und Maria Laach. Abendessen und’* Tagesabschluß sind in Lahnstein geplant. Die Fahrt erfolgt' wie in jedem Jahr mit Bussen und beginnt um ca. 12.30 Uhr j in Westerburg. |
Die Abfahrtszeiten der Busse für den Abholdienst in den!; einzelnen Gemeinden können erst nach den Anmeldungen j 1 festgelegt und in einer späteren Ausgabe dieses Mitteilungs-!; blattes bekanntgemacht werden. ji
Anmeldungen bitten wir umgehend bei den Bahnhöfen im ij Bereich der BSW-Ortsstelle Westerburg bzw. der Betreuungs-;; stelle des Bahnhofs Westerburg vorzunehmen. t
Anmeldeschluß ist der 18. August 1995. p
I
20 Jahre »Werkstatt für Behinderte« |
Am 27.08.1995 feiert die »Werkstatt für Behinderte« mit einem ;| Sommerfest das 20jährige Bestehen in Montabaur. Aus der Pionierarbeit, begonnen mit sieben erwachsenen Behinderten in Niederelbert, sind heute die Hauptwerkstatt Montabaur? mit 140 Arbeitsplätzen, Zweigwerkstatt Niederelbert (Gärtne-j rei) mit 25 Arbeitsplätzen, Zweigwerkstatt Nauort 45 Arbeits-j plätze, Zweigwerkstatt St. Goarshausen 75 Arbeitsplätze und; die im September 1994 eröffnete neue Zweigwerkstatt in Ro-J thenhain mit 126 Arbeitsplätzen entstanden. 1
Dazu betreuen wir in der Tagesförderstätte Wirges 24? Schwerst-Mehrfachbehinderte, die nicht oder noch nicht werk- stattfahig sind. Das gibt uns den Anlaß, mit allen Freunden und Gönnern unserer Werkstatt gemeinsam zu feiern. |
Programm 27.08.1995: !
10.00 Uhr Gottesdienst in der Werkstatt !
11.00-13.00 Uhr Musikverein Hundsangen '
13.30-16.00 Uhr Musikverein Weidenhahn und Trachtent-:
anzgruppe Weidenhahn i
14.00-16.00 Uhr Tanzgruppen der Schloßgarde Montabaur 16.00-18.00 Uhr Big-Band Boden

