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Montabaur

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Nr. 32/95

ec-Karte - Schlüssel zu cash

Sparkassen

Genossenschafts-

Kreditbanken

Übr. Kreditinstitute^)BBUKMHi

ec-Karten insgesamt 36,6 MillStück

Super Zeiten für Au pairs

XJS-Regierung beschließt verbesserte Konditionen

"Anzeigen"

Gute Nachrichten für alle jungen Frauen, die einen Au-pair- Aufenthalt in den USA planen: Mit verbesserten Bedingungen bietet die Gesellschaft für Internationale Jugendkontakte e.V (GIJK) noch mehr Unterstützung als bisher. Mehr Taschen­geld, höheres Studiengeld, intensivere Vorbereitung sowie per-' sönliche Betreuung sind wichtige Erleichterungen für die zukünftigen Au pairs.

DER TREND ZUR BANKKARTE ist ungebrochen. So hat sich die Zahl der eurocheque-Karten in Deutsch­land in den letzten zehn Jahren auf über 36 Millionen verdoppelt. Gut 19 Millionen Stück oder 53 Prozent des Kartenbestandes stammen von den Sparkassen. Durch ihre Scheckgaran­tie ist die ec-Karte überall so gut wie Bargeld. Und darüber hinaus können sich die Karteninhaber an 89 000 Geldautomaten in ganz Europa Tag und Nacht mit Bargeld versorgen,

Nach Freigabe von Jl-Vi- sen, die für den legalen Au- pair-Aufenthalt notwendig sind, war die GIJK zunächst einige Jahre exklusiv im Auf­trag der Bundesanstalt für Ar­beit mit der Vermittlung von Au pairs betraut worden.So­mit ist es uns eine um so größere Freude, sagte GIJK- Gründer und Geschäftsführer Matthias Ohm,den jungen Menschen diese Form des kul­turellen Jugendaustausches jetzt in einer noch ausgereifte- ren Form anbieten zu kön­nen!

Im Detail sehen die Verbes­serungen so aus: Au pairs be­kommen 200 Dollar mehr Stu­diengeld, d. h. insgesamt 500

Dollar, eine detaillierte Vorbe- reituhg aufdas Jahr ihres Lebens in Form einer exklu­siven 4tägigen Schulung in New York City. Bei einer Ar­beitszeit von 45 Stunden in der Woche zahlt die Gastfami­lie nunmehr ein Taschengeld in Höhe von bis zu 135 Dollar (das sind 35 Prozent mehr). Uber die vielleicht anfängli­che Unsicherheit im neuen Land, neue Menschen und auch neuen Aufgabenbereich hilft nun neben der örtlichen Betreuerin auch die Familie noch verstärkter mit, indem ein Erwachsener die ersten Tage bei dem Au pair und den zu betreuenden Kindern bleibt, um den Integrations­

prozeß zu erleichtern. Ob die Familie nun in Boise, Idaho oder San Francisco lebt, soviel steht fest: Bei mindestens einem zusammenhängenden Wochenende im Monat frei und zwei Wochen bezahltem Urlaub hat jeder die Möglich­keit, auch wirklich einmal nach Disneyland oder in die Universal Studios zu kommen oder die berühmten National Parks kennenzulernen. Im letzten Monat bietet sich dann noch an, die USA mit einigen neugefundenen Freunden auf eigene Faust oder mit organi­sierten Gruppen wie z. B. dem Trek America zu entdecken, bevor man mit einemKoffer voller Eindrücke wieder nach Deutschland zurück- kehrt.

(Weitere Informationen: Gesellschaft für Internationa­le Jugendkontakte e.V., Ubier­straße 94, 53173 Bonn, Tele­fon 02 28/9 57 30-0, Telefax 02 28/9 57 30-10.)

Wichtiger denn je: Freunde im Beruf

.Freunde in der Not gehen tau­send, auf ein Lot - kaum einer, der in seinem Leben nicht we­nigstens einmal eine persönliche Krise erlebt hat und dabei ver­geblich nach manch - vermeint­lich - gutem Freund Ausschau hielt. Krisen, in denen wirkliche Freunde helfen können, drohen nicht nur im Privaten; auch im Geschäftsleben kann es sie ge­ben. Aufbau und Pflege von Geschäftsfreundschaften soll­ten daher wichtig genommen werden, wichtiger als es viele tun mit Hinweis auf Hektik und zu wenig Zeit. Die Erfahrungen von Nikolaus Enkelmann, Trai­ningsleiter und Seminarveran­stalter, sollten Kritikern zu den­ken geben:Wir haben gelernt, nur danach zu streben, den In­tellekt, den Kopf des anderen zu gewinnen und scheinen dabei zu vergessen, daß jeder Mensch auch ein Herz hat und daß die Entscheidungen im Herzen fal­len. Aus Enkelmanns Sicht gleicht der intellektuell überbe­tonte Mensch einem Baum, der bestes Saatgut auf unvorbereite- ' ten Boden wirft. Im übertra­genen Sinne bedeutet das: Auf­bau und Pflege von Geschäfts­

freundschaften sind alles andere als potentielle Zeitverschwen­dung. Sie können den Weg eb­nen, um Geschäftsabschlüsse überhaupt erst zu ermöglichen; und sie können sich in ge­schäftlichen Krisen in ganz be­sonderer Weise bewähren, wenn - von gegenseitigem Vertrauen geprägt - der gute Rat des Part­ners gefragt ist oder gar dessen ganz konkrete Hilfe. Ähnlich schildert es- imHandbuch für den Vorgesetzten (Verlag Nor­man Rentrop, Bonn) die Unter­nehmensberaterin Marion K. Wozniak. Viele Geschäfte - so meint sie - scheitern, weil sie aus mangelnden Detailkenntnissen der Beteiligten zu schnell aus bestimmten Sachzwängen

getätigt werden - oder einfach deshalb, weil sich der Vertrags­partner menschlich übergangen fühlt. Auch für denharten Ma­nager lohnt es sich also, in Ge­schäftsfreundschaften regel­recht zu investieren; nicht Geld, sondern sich selbst. Und das heißt in. erster Linie: Offen sein für sein eigenes Ich - samt seiner Fehler - und offen sein für ande­re - samt deren Unzulänglich­keiten. Wer die Bedeutung von

Geschäftsfreundschaften er­kannt hat, der sollte als erstes Fremde definieren alsunbe­kannte Freunde, selbst den er­sten Schritt tun und - ohne sich anzubiedern - offen auf den an­deren zugehen. Kleine - den an­deren nicht verpflichtende - Ge­schenke können zum Aufbau solcher Geschäftsfreundschaf­ten beitragen; offene, klärende Gespräche mit Partnern, bei de­nen es bislang Probleme 'gab; oder auch eine Checkliste, was einem am nicht so sehr geschätz­ten anderen positiv auffiel, um dann genau dort anzuknüpfen. Entscheidend allerdings: Wer (Geschäfts-) Freunde finden will, der muß als allererstes sich selbst zum Freund gewinnen, sich akzeptieren, wie man ist, sich selbst seine eigenen Un­zulänglichkeiten verzeihen und zu ihnen stehen. Hilfreich dabei kann die Frage sein: Hätte ich mich selbst gerne zum Freund und warum beziehungsweise warum nicht? Und außerdem kann helfen - privat wie beruf­lich - so lange sich selbst zu ver­bessern, daß kaum mehr Zeit bleibt, andere zu kritisieren.

-es/jmg-

Größter Kreditgeber der Kommunen

Kommunalkredite der Sparkassen-Finanz- gruppej jeweils Jahresende}

1990-(9^2

1993-1 *36,0

1994 145 £

1991-fl042|

[T

^1992- ( 118,6 J

Mrd.DM

DIE WIRTSCHAFTSSTRUK­TURPROBLEME und die zuneh­menden Anforderungen aus dem Umweltschutz haben in den letzten Jahren den Finanzierungs- und da­mit den Kreditbedarf der Gemein­den, Städte und Kreise in Ost- und Westdeutschland gewaltig steigen lassen. Dafür ist die Sparkassen- Finanzgruppe ein wichtiger Part­ner. Mit Ausleihungen von 145 Mrd. Mark stellen die Sparkassen und Landesbanken gut 60 Prozent aller Kredite der Kommunen.

Gesund im Urlaub

Ungewohnte fremdländische Spei­sen führen oft zu lästigen Störungen des Verdauungstraktes. Übelkeit und Erbrechen sowie Aufstoßen, Sodbren­nen, Völlegefühl und Verstopfung sind die Folge.

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Chol-Kugeletten® Neu Anwendungsgebiete: Krampfart. Beschw: i. Bereich d. Gallenwege u. d. Magen-Darm-Traktes. Erkrank., b. denen eine leichte Defäkation mit weichem Stuhl erwünscht ist. Gegenanzeigen: Chol-Kugeletten® Neu nicht anwenden b. akut-entzündl. Er­krank. d. Magen-Darm-Traktes, Darmver­schluß, Schwangerschaft u. Stillzeit. Neben­wirkungen: Nebenw. b. kurzfrist. Einnahme selten. Bei längerdauemder/hochdosierter Anw. häufig Verlust v. Kalium u. anderen Elektrolyten. Dann Störungen d. Herzfunk­tion u. Muskelschwäche mögl., insbes. b. cleichz. Einnahme v. hamtreib. Mitteln u. Nebennierenrindenhormonen. Empfindlich­keit gegenüber Herzglykosiden wird dadurch verstärkt. Gutartige Pigmenteinlagerungen i. d. Darmschleimhaut möglich. Im Laufe d. Behandl. kann harmlose Rotfärbung d. Harns auf treten.

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Dynamische Lebensversicherung für jedermann

Bonn (GLÜ) - Waren dynamische Lebensversicherungen ursprüng­lich nur für von der Versicherungs­pflicht befreite Arbeitnehmer ge­dacht, so wird dieser Versiche­rungsschutz schon seit Jahren auch allen anderen Kunden angeboten.

Dynamik in der Lebensversiche­rung bedeutet stetige Erhöhungen von Beitragszahlungen und - damit verbunden - von Versicherungslei- stungeii. Dabei steigen die Beiträge prozentual stärker als die garan­tierte Versicherungssumme. Dies ist eine Folge des sich mit wachsendem Alter verteuernden Risikoschutzes.

Bei dieser Betrachtungsweise wird allerdings gern übersehen, daß die Versicherungsleistung nicht al­lein aus der garantierten Versiche­rungssumme . besteht. Vielmehr wird die Versicherungssumme kräf- tig>um die Überschußbeteiligung erhöht. Vor allem in den letzten Jahren eines Lebensversicherungs­vertrags nimmt die Überschußbe­teiligung insgesamt deutlich zu.

Hervorzuheben ist: Während bei konventionellen Kapitalversiche­rungen außergewöhnliche Vertrags­

erhöhungen in höherem Alter in al­ler Regel nicht mehr ohne Gesund­heitsprüfung möglich sind, wird bei dynamischen Lebensversiche­rungsverträgen darauf verzichtet, sofern nicht mehr als zweimal die Dynamisierung ausgesetzt worden ist. .

Regelmäßige Erhöhungen von Beiträgen und Versicherungssum­men dynamischer Lebensversiche­rungen führen auch nicht zu steuer­lichen Nachteilen. Bei Erhöhungen konventioneller Lebensversiche- - rungsverträge dagegen sind steuer­lich negative Folgen nicht auszu­schließen, weil eine Aufstockung des Versicherungsschutzes stets wie ein neuer Versicherungsvertrag be­handelt wird. Das heißt: Der Ver­trag muß mindestens zwölf Jahre laufen - in den neuen Bundeslän­dern genügen unter bestimmten Voraussetzungen sechs Jahre wenn der Beitrag als Vorsorgeauf- wendungeri nach § 10 EStG steuer­lich abgesetzt und die Versiche- rungsleistung am Ende dös Vertra­ges einkommensteuerfrei erbracht werden soll.