Montabaur
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DAS ABFALLKONZEPT PER ZUKUNFT
Ziel;
Wir lösen unsere Abfallprobleme selbst und hinterlassen unseren Kindern keine Altlasten!
Priorität haben Müllvermeidung, Müllsortierung und Müllverwertung. Die Anstrengungen durch Haushalte, Betriebe und die Sortieranlage in Boden haben eine Verringerung des Restmülls von 1988 bis 1994 um mehr als die Hälfte (55 %) bewirkt. Die Wiederverwertungsquote (= Recyclingquote) stieg von 20 % in 1991 auf 46 % in 1994.
Bei all diesen Anstrengungen, die weitergehen müssen, bleibt eine Restmüllmenge übrig. Der ökologisch und ökonomisch sinnvollste Weg zur Entsorgung ist die
thermische Verwertung des Restmülls.
Alle anderen Verfahren (z.B. Deponierung, biologisch-mechanische Behandlung) schneiden in einer Umweltbilanz schlechter ab! Unbegründet sind die Ängste vor Giften im Abgas bei der Müllverbrennung. So beträgt der gesetzliche Grenzwert, z.B. für Dioxine und Furane, ein Milliardstel Gramm je Kubikmeter Abluft. In einer modernen thermischen Entsorgungsanlage liegt dieser Wert unter einem halben Milliardstel Gramm pro Kubikmeter Abluft!
Durch moderne thermische Verfahren wird der Restmüll nahezu vollständig und umweltverträglich in wiederverwertbare Sekundärrohstoffe, wie z.B. Eisen- und Nichteisenmetalle, Schlacke für Straßenbau und Gips für Bauindustrie sowie Energie für Fernwärme und Strom umgewandelt.
Dies alles leistet eine biologisch-mechanische Anlage nicht.
Fazit:
Die thermische Entsorgung des Restmülls ist Bestandteil eines für Umwelt und Mensch verantwortungsvollen Abfallwirtschaftskonzeptes für die Zukunft!
Industrie- und Handelskammer zu Koblenz. Bezirksstelle Montabaur.

