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|: Montabaur

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Nr. 23/95

[Die in der Jahresrechnung zusammengestellten Eckdaten über den Abschluß des Haushaltsjahres 1994 werden im Rah- ;men einer gesonderten öffentlichen Bekanntmachung in einer [der nächsten Ausgaben des Wochenblattes noch zur Kenntnis ! gegeben.

[Auftrag für die Bauarbeiten am Friedhof in Goldhausen vergeben

Der Ortsgemeinderat beschloß, einer in Bannberscheid ansäs­sigen Firma den Auftrag für die Ausführung der Wegebau- und !Gartenbauarbeiten zu einem Betrag von 24.656 DM zu ertei­len.

Auftrag für den Ausbau der Hofstraße vergeben

Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder, einer in Breitenau ansässigen Firma den Auftrag für die Ausführung der Straßen­bauarbeiten in der Hofstraße zum Betrag von 128.139,14 DM und für die Straßenbeleuchtung zum Betrag von 9.044,13 DM ; unter der Voraussetzung zu erteilen, daß die Verbandsgemein­dewerke ihre Leistungen ebenfalls an diese Firma vergeben.

Vertragsabschluß

zwischen der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen und der Fa. Marx

Nach vielen Verhandlungsrunden Kompromiß gefunden

Am 30. Mai 1995 war es soweit: Ortsbürgermeister Gerold Sprenger und Klemens Marx als Vertreter der Fa. Marx Unter­zeichneten einen Vertrag über den östlichen Bereich von Rup­pach-Goldhausen, mit dem - wie in der Präambel zum Vertrag festgehalten - »ein Ausgleich geschaffen werden soll zwischen den Interessen und Belangen der Bürger und der Ortsgemein­de einerseits sowie der Erhaltung und einem angemessenen Ausbau der Gewinnungs- und Verarbeitungsbetriebe der Fa. Marx mit deren Arbeitsplätzen andererseits«.

Bei Aufnahme der Verhandlungen im September94 zwischen dem Ausschuß für Tonabbau und -Verarbeitung der Ortsge­meinde sowie der Fa. Marx wurde schnell klar, daß bei den vielschichtigen Problemen um Zu- und Abfahrtsregelungen, Straßenausbau, Immissionsschutz, Tonabbaubereiche, ange­messene Firmenerweiterung, Tausch von Grundstücken und Absprachen für den im Aufstellungsverfahren befindlichen Bebauungsplan »Ruppach-Ost« ein Vertragsabschluß erst in 95 möglich sein würde.

Umso zufriedener waren die Vertragsparteien, daß nach acht gemeinsamen Verhandlungen, Gesprächen im kleineren Kreis und sechs weiteren Ausschußsitzungen ein Vertragswerk zu­stande kam, in dem beide Seiten zwar nicht alle selbstgesteck­ten Verhandlungsziele erreichen konnten, jedoch die positiven Verhandlungsergebnisse überwiegen.

Im einzelnen sieht der Vertrag folgende wesentlichen Regelun­gen vor:

Die Hofstraße wird bis ins Firmengelände ausgebaut. Die Kosten tragen je zur Hälfte die Ortsgemeinde und die Fa. Marx. Es ist gewährleistet, daß der gesamte Schwerlastver­kehr aus dem Bereich »Ruppach-Ost« über die Hofstraße ge­führt werden kann. Auf dem Firmengelände wird bis Herbst nächsten Jahres eine Reifenberegnungsanlage von der Fa. Marx installiert. Innerbetrieblich soll die Trennung von Fahr­wegen und die Tonverladung auf Roste erfolgen. Der vorhan­dene Schutzwall wird Zwecks Minderung von Schallimmissio­nen zur Ortslage hin um mehrere Meter erhöht.

Die Steineckstraße wird hinter den Anwesen der Familien Schaaf und Schwarz durch eine Wallergänzung geschlossen. Der Bebauungsplan »Ruppach-Ost« soll den Standort der Schamotteöfen I/V wegen seiner Nähe zur Wohnbebauung

nicht als Industrie- sondern als Gewerbegebiet ausweisen. Die Ausgestaltung des Bebauungsplans muß insgesamt dem Ziel dienen, die unvermeidbare, vorhandene Konfliktsituation zwi­schen dem Wohnen einerseits und der gewerblichen Nutzung andererseits zu entschärfen. Das übrige Gelände der Fa. Marx bleibt vom Bebauungsplan ausgenommen.

Die Ortsgemeinde erhebt keine Einwendungen gegen den Aus- und Anbau einiger Tonlagerboxen in nördliche Richtung.

Für die im Grubenbereich liegenden Grundstücksflächen der Ortsgemeinde wurde ein Tauschverhältnis von 1:1 festgelegt. Somit wurden ca. 1,5 ha geregelt.

Unterschiedliche Wertigkeiten werden unter Berücksichti­gung von Pachtverträgen aus den 50er Jahren finanziell von der Fa. Marx ausgeglichen. In diesem Rahmen legte die Orts­gemeinde Wert auf die Zuteilung eines 10 Meter breiten Strei­fens südlich des Zehnhäuser Wegs, zu seiner Sicherung und zum Schutz von Landschaft, Naherholung und des Rupberg- brunnens. Durch diesen Grundstückstausch erhält die Fa. Marx die Möglichkeit, auf längere Sicht den Tonabbau im Bereich »Ruppach-Ost« fortzuführen. Die Vertragspartner be­kundeten ihren Willen, bei Planungsvorhaben, wie z. B. bei der anstehenden Rekultivierung, sich gegenseitig rechtzeitig zu informieren, tim auftretende Probleme gemeinsam zu lösen.

Gesangverein Cäcilia Ruppach-Goldhausen

Offenes Singen im Freizeitgelände Ruppach-Goldhausen

Der Gesangverein Cäcilia Ruppach-Goldhausen möchte eine neue Form der musikalischen Aktivitäten präsentieren. Im Rahmen eines »Offenen Singens« möchten die Chöre des Ortes mit den Besuchern gemeinsam musizieren.

Dieses »Offene Singen« findet am Sonntag, dem 11. Juni 1995, ab 09.00 Uhr statt und wird mit einem Gottesdienst im Frei­zeitgelände eröffnet.

Ablauf: Gemeinsamer Gottesdienst im Freizeitgelände, musi­kalische Einsti mm ung durch Liedvorträge von Frauen-, Män­nerchor und Cheza Nostra, gemeinsames Einstudieren von Chorliteratur zum Kennenlemen der Chorarbeit, gemeinsa­mes Singen von bekannten Volksliedern, gemütliches Beisam­mensein.

Nehmen Sie bitte die Gelegenheit wahr, um diese neue Form der musikalischen Betätigung in Ruppach-Goldhausen ken- nenzulemen und auszuüben. Es ist sicherlich reizvoll, zusam­men mit den aktiven Sängerinnen und Sängern des Gesang­vereines Cäcilia Ruppach-Goldhausen und der Cheza Nostra in einer großen Sängerfamilie zu musizieren.

Auch für das leibliche Wohl wird zu überaus günstigen Preisen bestens gesorgt werden. Bei schlechtem Wetter fallt die Ver­anstaltung aus und der Gottesdienst findet in der Pfarrkirche statt.

AUGST

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