Montabaur
25
Nr. 18/95
Woche für das Leben, vom 6. bis 12. Mai, Motto: »Sinn statt Sucht«. Wir werden in den Gottesdiensten für das Anlieger! beten. Bitte beachten Sie auch die Informationen in Fernsehen, Rundfunk und Presse.
8, Mai 1995 - 50 Jahre Ende des zweiten Weltkrieges. Wir beten in dieser,Woche in den Gottesdiensten besonders um Gerechtigkeit und Frieden zwischen den Völkern.
Muttertag - 14.05. - Unsere Minis bieten nach dem Gottesdienst Muttertagskarten an. Spende 1,- DM. Aktion zu Gunsten des Müttergenesungswerkes.
Katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus zu Girod / Ww. Gottesdienstordnung vom 7. bis 14. Mai 1995 Samstag, 18.30 Uhr Vorabendmesse A. f. Ehel. Heinz u. Angela Feiden
4. Sonntag in der Osterzeit, 09.30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde; vorauss. 13.30 Uhr Mai-Andacht (wird noch bekanntgegeben!)
Montag, 08.00 Uhr A. f. Ehel. Johann u. Gertrud Kilian u. verst. Angehörige
Dienstag, 08.00 Uhr A. f. Verst. der Farn. Henkes-Steinebach Mittwoch, 18.30 Uhr Abendmesse für alle - A. f. Leb. u. Verst. der Familie Alois Müller
Donnerstag, 08.00 Uhr A. f. Verst. d. Familien Meudt-Schneider
Freitag, 08.00 Uhr A. f. Ehel. Josef u. Klara Frensch u. Angehörige
Samstag, 08.00 Uhr A. f. Rudolf u. Gerda Pöppinghaus u. Sohn Heinz
16.00 Uhr gr. Auss. u. stille Anbetung
16.30 Uhr Mai-Andacht m. Gebet für unsere Gemeinde!
18.30 Uhr Vorabendmesse A. f. Thekla Schaaf Beichtgelegenheit: Samstag, 16.00 Uhr bis zur Salve-Andacht für alle
“Wissenswertes”
- Anzeige -
Bad Neuenahr-Ahrweiler mit LBS-Stadtwappen geehrt
Ende März war ein großer Tag für die Bäderstadt an der Ahr. In einer Feierstunde im Rittersaal der Godesburg in Bonn-Bad Godesberg überreichte Bundeswohnungsbauminister Dr. Klaus Töpfer dem Bürgermeister der Stadt Edmund Flohe das LBS Stadtwappen für vorbildliche Stadtemeuerung. In seiner Laudatio überbrachte Direktor Jürgen Henke von der Landes- Bausparkasse die Glückwünsche des Hauses. Er wies auf die i besondere Verbindung der ausgezeichneten Stadt mit dem | Verleihungsort Bonn hin, die sich schon aus der räumlichen i Nähe ergibt. Aus den vielen Einzelmaßnahmen, mit denen der ! Stadtteil Ahrweiler zum Kleinod von heute herausgeputzt i wurde, griff er beispielhaft heraus:
Die Arbeiten begannen bereits 1980 und werden sich noch bis in die nächsten Jahre hinziehen. Erster Höhepunkt war die Einweihung des historischen Marktplatzes, mit dem die Planer eine umfassende Beruhigung des Ortskems erreichten. Das historische Gebäude »Alte Scheune« wurde instandgesetzt. Diese Maßnahme fand mit dem Ausbau der Straße Schützbahn/Auf der Rausch zur verkehrsarmen Zone Mitte 1993 ihren Abschluß.
Ebenfalls 1993 wurde das historische Gebäude »Weißer Thurm« umgebaut und modernisiert. Es dient jetzt als städtisches Museum. In alleijüngster Zeit legten Handwerker das Alte Mühlrad frei und machten es wieder gangbar. Es gehört zur Blankhartsmühle »Auf der Rausch«. Gleichzeitig läuft der Umbau des alten »Blankhartshofes«, der ab 1996 als Stadtarchiv dienen soll.
Mit zu der von Bürgermeister Flohe angeführten Delegation von der Ahr gehörte auch das Zupforchester Heimersheim. Mit zarten Klängen des italienischen Barockmeisters DalTAbaca ; umrahmten die Spieler das festliche Ereignis.
Außer der Perle an der Ahr wurden noch drei weitere deutsche : Städte in dem Festakt geehrt: Wiesensteig (Baden-Württemberg), Altenburg (Thüringen) und Neuss (Nordrhein-Westfa- ! len).
Bad Neuenahr-Ahrweiler ist nach Kaiserslautern (1988) und Speyer (1990) die dritte Stadt in Rheinland-Pfalz, der diese Ehrung zuteil wird.
- Anzeige -
Mit jugendlichem Elan Konzert »Musik konzertant«
mit Andreas Bach und dem Landesjugendorchester, veranstaltet von der Kreissparkasse Westerwald
Andreas Bach und 86 junge Musikerinnen und Musiker gestalteten einen glanzvollen Konzertabend in der Stadthalle Ransbach-Baumbach. Das Konzert wurde von der Kreissparkasse Westerwald veranstaltet im Rahmen ihrer seit Jahren betriebenen Kulturforderung.
Neben Andreas Bach, dem bekannten Westerwälder Künstler (er ist in Montabaur-Horressen geboren), wirkten im Landesjugendorchester auch 4 junge Westerwälder Jugendliche mit: Tina Scherer, Violine (Westerburg), Christian Diefenthal, Oboe (Meudt), Winfried Haag (Niederelbert) und Markus Krämer (Hundsangen), beide Trompete.
Ein Werk von Friedrich Gernsheim (1839 - 1916), in Worms geboren, Pianist, Dirigent, Hochschullehrer. Seine Tondichtung »Zu einem Drama« beginnt mit einem lieblichen Motiv, wechselt bald in dramatische Sphären, in unruhiges Vorwärtsstreben, Streichersequenzen von verträumter Feinheit, herrliche Bläserpassagen — das Orchester ist traumwandlerisch sicher.
Dann schlägt die Stunde von Andreas Bach, der seinen Beethoven kennt, außergewöhnlich in seiner Spieltechnik und dennoch tongestalterisch, in völliger Harmonie mit dem Orchester. Er kostet die Einsamkeit des Solisten vor dem Orchester aus und setzt sie künstlerisch um, bis in die Fingerspitzen - ein »Heimspiel« erfolgreich, begeistert aufgenommen, der lange Applaus beweist es.
Wie bei Gernsheims Dramenmusik, so ausgezeichnet agieren auch Streicher und Bläser in der abschließenden Brahms- Symphonie Nr. 4 e-Moll: Beide Gruppen üben klangliche Zwiesprache in völliger orchestraler Harmonie, sauber, sicher auch in den oft schwierigen Passagen, die das Werk so überaus anziehend machen. Klaus Arp hat seine jungen Leute im Blick —er dirigiert ohne Partitur, das bringt nahtlose Nähe zwischen Instrumenten und Dirigent. Der Schlußbeifall will nicht enden und mündet als Zugabe in die Johannes-Strauß-Komposition »Fata Morgana«.
Beifall, Blumen, Händeschütteln, Dankesagen - ein herrlicher Abend, stimmungsvoll, berauschend, nicht im Konzerthaus einer Weltstadt, sondern in der Stadthalle von Ransbach- Baumbach. Und Jugend musizierte, Jugend mit einem Ideal, mit einer Perspektive.
Sektionsverbandstag Hessen/Rheinland-Pfalz - Saar in Koblenz
Zu dem großen Tanzabend mit Rahmenprogramm am Samstag, dem 06.05.1995, um 20.00 Uhr, im großen Saal des Soldatenfreizeitheimes, Horchheimer Höhe, mit der »Prager Swingband«, den »Crazy Hoppers« und den »Ist Royal Hunsbuckle Bagpipers« sind die Mitglieder der DAV-Sektion Koblenz herzlich eingeladen. Eintritt: DM 10,-, Anmeldung: Sektionsgeschäftsstelle, Tel.: 0261/79452.

