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Montabaur

Alle 21 Kapitel der Broschüre sind klar, übersichtlich und verständlich abgefaßt. Ein gelungener Ratgeber, der gleichzei­tig auch ein wichtiges Nachschlagewerk ist. Nur, um che eigene Gesundheit muß sich jeder selbst kümmern. Da kann auch die Bank nicht helfen. Aber für die private Vorsorge für alle Fälle - auch für den Krankheitsfall stehen die Volksbank-Berater dann wieder hilfreich mit vielen Geld-Ratschlägen zur Verfü­gung.

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Bau-Boom im Westerwald

1994 wurden im Westerwaldkreis Baugenehmigungen für Wohnungsneu- und Umbauten im Wert von 743 Millionen DM erteilt. Das waren mehr als 50 % mehr als 1993. Die Zahl der genehmigten neuen Wohngebäude überschritt mit 1186 erst­mals die Tausend. Der Durchschnittswert dieser Neubauten betrug 476.000 DM.

Dieser Bauboom hält nach Ansicht der Kreissparkasse Wester­wald auch 1995 an. Denn der Bedarf an Wohnungen ist nach wie vor groß und wird mit dem Bau der Schnellbahntrasse mit dem ICE-Bahnhof Montabaur noch steigen. Zudem besteht aufgrund der internationalen Zins-Unsicherheit die Gefahr eines leichten Anstieges der Hypothekenzinsen.

Die Kreissparkasse hat sich für den Baufrühling gerüstet. Die Berater stehen allen Kunden, die an einer kompetenten Finan­zierungsberatung interessiert sind, in Sonderberatungsstun­den abends und am Samstagvormittag zur Verfügung. Jeder Bau- oder Kaufwülige sollte sich sein persönliches Finanzie­rungsmodell maßschneidern lassen. Kunden, die an einer kal­kulierbaren Belastung interessiert sind, empfiehlt die Kreis­sparkasse eine Festzins-Vereinbarung, zum Beispiel über fünf Jahre. Steht der Sicherheits-Aspekt aufgrund der finanziellen Verhältnisse weniger im Vordergrund, kann die variable Ver­zinsung in Aussicht genommen werden. Dann bestimmt die aktuelle Zins-Situation den Preis.

In Verbindung mit den Partnern Landesbausparkasse und Sparkassen Versicherung bietet die Kreissparkasse Wester­wald jetzt auch ein beschränktes Sonderkontingent an Finan­zierungsmitteln zu besonders günstigen Konditionen.

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HUK-Coburg Versicherungsgruppe:

Beitrags- und Bestandswachstum im Jahr 1994 nochmals beschleunigt

Fast 700.000 Neuverträge in der Kraftfahrtversicherung - überdurchschnittliche Zuwächse auch in der Personenversi­cherung sowie bei der Bausparkasse - 100 Millionen DM Schaden durch Kölner Hagel.

Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe konnte im Geschäfts­jahr 1994 ihr Beitragswachstum gegenüber dem Vorjahr noch­mals beschleunigen. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich nach vorläufigen Zahlen um 15,0 (Vorjahr: 10,7) Prozent von 4,50 auf 5,17 Mrd. DM. Zu diesem Ergebnis trug insbesondere das Neugeschäft in der Kraftfahrtversicherung bei, das den Rekord des Vorjahres deutlich übertraf. Erhebliche Wachs­tumsimpulse gingen aber auch von der Lebens- und Kranken­versicherung aus. Zuwachsraten von 80 Prozent und mehr verzeichnete die HUK-Coburg-Bausparkasse.

Auf der Schadenseite ist in der Kaskoversicherung noch keine spürbare Entspannung zu erkennen. Die Zahl der Kfz-Dieb- stähle erhöhte sich erneut, Probleme bereiten darüber hinaus nach wie vor die Elementarschäden. So verursachte allein der »Kölner Hagel« vom Juli 1994 einen Schaden von mehr als 100 Mio. DM.

Die beiden Autoversicherer der Gruppe, HUK-Coburg und HUK-Coburg-Allgemeine, erzielten 1994 mit 694.000 Verträ­gen ein Neugeschäft, das das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (592.000) um 17,2 Prozent übertraf. Zu berücksichtigen ist dabei, daß 1994 die Zahl der Kfz-Neuzulassungen lediglich um 0,6 Prozent zunahm. Der Bestand in der Kfz-Haftpflichtversi- cberung, der für die Unternehmensgruppe nach wie vor wich­tigsten Sparte gehört, erhöhte sich 1994 um 7,6 Prozent von 5,02 auf 5,40 Millionen Kfz. Der Markt geht von einem Be­standswachstum von 1,8 Prozent aus.

In der Kraftfahrtversicherung insgesamt wuchsen die Bei­tragseinnahmen um 16,0 Prozent auf 3,85 (3,32) Mrd. DM. Die größten Zuwachsraten verzeichnete dabei die Teilkaskoversi­cherung, die ihre Beitragseinnahmen um mehr als 50 Prozent steigerte. Ursächlich hierfür waren neben dem starken Be­standswachstum auch Beitragserhöhungen, die zum Jahres­beginn wirksam wurden. '

Der Schadenverlauf war in der Kfz-Haftpflichtversicherung von einem leichten Rückgang der Schadenhäufigkeit und ei­

Nr. 10/95

nem spürbaren Anstieg der durchschnittlichen Schadenhöhe gekennzeichnet. Die Situation in der Kaskoversicherung ist nach wie vor angespannt. Die Zahl der Kfz-Diebstähle erhöhte sich erneut um 7,4 Prozent auf 14.100, erheblich angestiegen ist auch die Zahl der Elementarschäden, insbesondere der Hagelschäden. Allein der Kölner Hagelschaden von Anfang Juli 1994 verursachte einen Schadenaufwand von knapp 104 Mio. DM für 27.000 Schäden.

Das Neugeschäft in den Haftpflicht-, Unfall- und Sachversi­cherungszweigen lag mit 454.000 Risiken knapp über dem hohen Niveau des Voijahres (450.000 Risiken), der Bestand erhöhte sich um 6,7 Prozent auf nunmehr 4,40 (4,12) Millionen Risiken. Die Beitragseinnahmen in diesem Bereich wuchsen um 10,5 Prozent auf 482,7 Mio. DM. Der Schadenverlauf blieb weitgehend unverändert; in der Hausrat- und der Wohngebäu­deversicherung war die Zahl der Sturmschäden etwas rückläu­fig-

Die HUK-Coburg-Rechtsschutzversicherung konnte ihren Be­stand um knapp fünf Prozent auf 1,23 (1,18) Millionen Verträ­ge erhöhen. Die Beitragseinnahmen wuchsen um 6,7 Prozent auf 185,5 (173,9) Mio. DM. Damit legte die HUK-Coburg- Rechtsschutzversicherung sowohl im Bestand als auch bei den Beitragseinnahmen stärker zu als der Markt. Auf der Scha­denseite ist - bei unterschiedlicher Entwicklung in den einzel­nen Leistungsarten erstmals ein leichter Anstieg der Scha­denhäufigkeit festzustellen. Bei den Schadenzahlungen zeig­ten sich bereits deutliche Auswirkungen der zur Jahresmitte 1994 in Kraft getretenen Erhöhungen der Anwalts- und Ge­richtskosten.

Auf eine positive Resonanz stieß der Anfang Oktober einge­führte neue Tarif, der in allen Rechtsschutzvarianten eine Selbstbeteiligung von 200 DM je Schadensfall vorsieht und damit die Kostenexplosion für die Versicherten auffangen soll. Die HUK-Coburg-Leben steigerte ihre Neugeschäfte in der Stückzahl um 1,6 Prozent auf 38.100 Verträge und in der Versicherungssumme um 22,8 Prozent auf 3,32 (2,70) Mrd. DM. Auch die HUK-Coburg-Leben lag damit deutlich über dem Wachstum des Marktes. Der Versicherungsbestand er­höhte sich um 5,2 Prozent der Anzahl auf 428.000 Verträge sowie um 12,4 Prozent in der Summe von 19,91 auf 22,38 Mrd. DM. Die Beitragseinnahmen lagen um 10,5 Prozent über dem Vorjahreswert und erreichten 557,0 Mio. DM.

Das kräftige Wachstum der HUK-Coburg-Krankenversiche- rung hielt auch in ihrem fünften Geschäftsjahr an. So wuchs das Neugeschäft weiter auf 95.600 (60.900) Tarifversicherte und einen Monatssollbeitrag von 3,90 (2,42) Mio. DM. Dies entspricht einem Zuwachs von 57,0 Prozent bei den Tarifver­sicherten und von 61,2 Prozent beim Monatssollbeitrag.

Der Bestand erhöhte sich um jeweils rund 50 Prozent auf 238.600 (157.500) Tarifversicherte mit einem Monatssollbei­trag von 9,72 (6,49) Mio. DM. Am voraussichtlichen Markt - Nettozuwachs bei Vollversicherungen hat die HUK-Coburg- Krankenversicherung einen Marktanteil von rund zwanzig Prozent.

Der Bestand in der Auslandsreise-Krankenversicherung er­höhte sich um 30,8 Prozent auf 301.000 Tarifversicherte. Die Beitragseinnahmen überschritten erstmals die 100-Millionen- Mark-Grenze und erreichten 103,2 Mio. DM. Dies entspricht einem Zuwachs von 58,0 Prozent.

Die HUK-Coburg-Bausparkasse verzeichnete in ihrem dritten vollen Geschäftsjahr ein erheblich beschleunigtes Wachstum. Das Brutto-Neugeschäft wuchs um über 80 Prozent auf knapp 22.500 Verträge mit einem Volumen von 623,8 Mio. DM Bau­sparsumme. Auch der Bestand erhöhte sich um jeweils mehr als 80 Prozent auf 47.500 (26.000) Verträge mit einem Ver­tragsvolumen von 1.291 (710) Mio. DM. Der Brutto-Spargeld- eingang lag mit 95,1 Mio. DM um 67 Prozent über dem Vor­jahreswert. Der Bestand an Bauspareinlagen wuchs um 97 Prozent auf 173 Mio. DM. Erstmals erfolgten auch Zuteilungen mit einer Bausparsumme von 10 Mio. DM.

Gute Fortschritte machte 1994 der Ausbau der HUK-Coburg- Internationale-Service GmbH in Frankfurt zu einem umfas­senden, rund um die Uhr erreichbaren Dienstleistungs- und Beratungszentrum. Insgesamt wurden rund 6.400 Notruffalle vor allem aus dem Schutzbriefbereich bearbeitet, darüber hinaus wurden knapp 10.000 Schadenmeldungen und mehr als 3.000 allgemeinen Anfragen entgegengenommen.

Die Kapitalanlagen der Unternehmensgruppe beliefen sich zum Jahresende auf rund 12,1 (Vorjahr: 10,27) Mrd. DM. Die Kapitalerträge entwickelten sich zufriedenstellend, sie stie­gen entsprechend dem Wachstum der Kapitalanlagen.

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent von 5.709 auf 5.927; davon waren 3.179 (3.067) in

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