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Montabaur

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Nr. 8/95

diese besondere schulische Veranstaltung vorbereitet. Ihrem Interesse entsprechend hatten die Schüler in der Pfarrbü- cherei Horressen und in der Stadtbibliothek Bücherkisten zusammengestellt, um für die lange Nacht genügend Auswahl zum Schmökern und Lesen zu haben.

Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Schulküche machten es sich alle auf Matten, in Schlafsäcken uild Decken gemummelt im Klassenraum gemütlich. Erika Leisenheimer las aus Peter Härtling »Oma« vor.

Nach dem Vorlesen stöberten die Schüler in den Bücherkisten herum, zogen sich zum Lesen in die Ecken zurück oder setzten sich zu Spielrunden zusammen. Rektor Wolfgang Schlüter sorgte als überraschender nächtlicher Besucher mit seinen spannend erzählten Schauergeschichten bei Taschenlampen­beleuchtung für die richtige Gruselstimmung. Kein Wunder, daß in den zu Schlafsälen umfunktionierten Klassenräumen erst weit nach Mitternacht Ruhe einkehrte.

Mit einem gemütlichen Frühstück am Samstagmorgen und der Erfahrung, daß Lesen wirklich Spaß machen kann, klang die erste Lesenacht in der Waldschule aus.

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17. Keramikmarkt der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen

Bewerbungsfrist läuft ab - Zulassungsbedingungen geändert -

Pfingstsamstag, den 3. Juni 1995, in der Zeit von 09.00 bis 19.00 Uhr

Aufgrund Umfragen unter den Teilnehmern sowie kritischer Beobachter des Marktes, war man bestrebt, die Auswahl der Teilnehmer künftig kritischer vorzunehmen. Zu diesem Zwecke fanden gemeinsame Gespräche der kommunalpoliti­schen Gremien und Vertretern aus der Keramikbranche statt. Im Anschluß hieran hat der Haupt- und Finanzausschuß fol­gendes beschlossen:

- Die Teilnehmerzahl wird auf max. 150 Stände begrenzt.

- Als Aussteller kommen nur Hersteller in Betracht, also keine Händler, Wiederverkäufer u. ä.

- Der Marktbeschicker muß eine keramische Ausbildung nachweisen; gewerbsmäßig in der Keramikbranche arbei­ten und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten.

- Freischaffende Künstler können teilnehmen, wenn sie bei ihrem Finanzamt bzw. bei der ADK gemeldet sind. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

- Den Bewerbungsunterlagen sind drei Fotos der Arbeiten, die beim Keramikmarkt präsentiert werden sollen, beizufü­gen.

- Eine Jury, bestehend aus Vertretern der ortsansässigen keramischen Schulen, der Innung und Keramikern wird die Bewerbungsunterlagen prüfen und die Zulassung ausspre­chen.

Mit diesen Veränderungen hofft man seitens der Stadt Höhr- Grenzhausen, daß der Keramikmarkt zukünftig auch qualita­tiv dem Anspruch der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen als Keramikzentrum gerecht wird.

Wer Interesse an einer Teilnahme am 17. Keramikmarkt der Stadt Höhr-Grenzhausen hat, fordert bitte bei nachfolgender Adresse die Bewerbungsunterlagen an: Verbandsgemeindeverwaltung, Kennwort: Keramikmarkt, Rathausstraße 48, 56203 Höhr-Grenzhausen.

Bewerbungsende ist der

Montag, 27. Februar 1995 (Datum des Poststempels).

Bei Rückfragen setzen Sie sich bitte mit dem für die Organisa­tion des Keramikmarktes verantwortlichen Sachbearbeiter, Herrn Ströher (Telefon 02624/104-187) in Verbindung.

Dekra Auto-Info

Notrufsäulen: Rettende Verbindung Sie säumen die Autobahnen und schaffen rettende Verbin­dung: Die Notrufsäulen. Damit im Notfall die Verständigung klappt, sollten Autofahrer, so die Sachverständigen von Dekra, einige'Punkte beachten. Notrufsäulen stehen in zwei Kilome­ter Abstand beiderseits der Autobahn. Kleine Pfeile an den Leitpfosten weisen die Richtung zur nächstgelegenen Säule. So sind höchstens 1.000 Meter bis zum nächsten Notruf zu­rückzulegen. ()ber die Notrufsäule erreicht der Autofahrer zunächst die zuständige Autobahnmeisterei, die bei Bedarf Polizei und Rettungsdienste verständigt.

Zur Bedienung der Notrufsäule hebt man die Sprechklappe bis zum Anschlag hoch und wartet, bis sich die Autobahnmeisterei meldet. Nach der Nennung seines Namens ist laut und deut­lich der Standort gefragt: Er steht auf der Innenseite der

Klappe. Neuere Anlagen sind mit einer automatischen Stand­ort-Kennung ausgerüstet, so daß diese Angabe entfallen kann. Danach sollte der Notfall genau beschrieben werden. Bei ei­nem Unfall ist wichtig, ob und wieviele Verletzte es gegeben hat und ob die Unfallopfer eventuell eingeklemmt sind.

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LBS Rheinland-Pfalz erzielt Zuteilungsrekord

Neugeschäftsvolumen 1994 über 2,1 Mrd. DM / Über eine Milliarde DM ausgezahlt/LBS Immobilien GmbH vermittelt 1515 Objekte im Wert von 365 Mio. DM / Bau Sparförderung verbessern

Mainz, 08.02.1995. »Zufrieden« zeigte sich Hermann-Josef Bungarten, Vorstandsmitglied der Landesbank Rheinland- Pfalz, mit dem Geschäftsergebnis 1994 der LBS Rheinland- Pfalz.

Die LBS Rheinland-Pfalz erzielte mit 2,13 Mrd. DM Bauspar­summe im Neugeschäft ein Abschlußvolumen, das um 22 Millionen DM bzw. 1,0 % über dem des Vorjahres lag. Analog der Entwicklung in der gesamten Branche verzeichnete die LBS in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres deutliche Zuwächse bei den Neuabschlüssen, die jedoch im schwachen letzten Quartal fast vollständig aufgezehrt wurden. Daß ins­gesamt ein knappes Plus gehalten werden konnte, wertete Bungarten angesichts der für die gesamte Branche zu erwar­tenden »roten Null« als »noch zufriedenstellend«.

Lauft Bungarten weisen alle wichtigen Kennzahlen zum LBS- Geschäftsergebnis ein positives Vorzeichen auf.

Der Geldeingang wuchs um 37 Milhonen DM (3,5 %) auf 1,1 Milliarden DM.

Die Auszahlungen an die LBS-Bausparer erreichten bei einer Steigerung um 6,6 Prozent den Betrag von 1.071 Mio DM. Hierzu trug ein deutlicher Anstieg der- Zuteilungen um 86 Millionen DM auf rund 1.157 Mio DM (8,0 %) wesentlich bei. Diese Mittel dienten zur Mitfinanzierung von insgesamt 3.900 Wohnungen gegenüber rund 3.000 Einheiten im Vorjahr.

Den insgesamt verwalteten Vertragsbestand bezifferte Bun­garten zum Jahresende 1994 mit 571.000 Verträgen bei einer Bausparsumme von 18,7 Milliarden DM.

Die LBS Immobilien GmbH vermittelte 1.515 Objekte im Wert von 365 Milhonen DM. Damit konnte das sehr gute Vorjahre­sergebnis nicht ganz erreicht werden. Der wertmäßige Anteil vermittelter Eigentumswohnungen stieg um rund 10 Prozent­punkte und erreichte damit fast die Hälfte des Vermittlungs­volumens. Bei gleichzeitigem Rückgang des Umsatzes in allen anderen Objektarten sank der durchschnittliche Objektwert pro Vermittlung jedoch nur gering von 242 auf 241 TDM.

Den Geschäftserfolg der LBS führt Bungarten auf die gemein­samen Anstrengungen der für die LBS tätigen Sparkassen und im eigenen Vertrieb zurück. Die bewährte gute und enge Kooperation im Sparkassenverbund wird dadurch verdeut­licht,-daß jeweils etwas mehr als die Hälfte der Neuabschlüsse und der fast 30.000 Kreditbewilligungen durch die rheinland- pfälzischen Sparkassen erfolgten.

Auch künftig, so betonte Bungarten, gelten die Hauptanstren­gungen der LBS und ihrer Verbandspartner der Bereitstellung günstiger Bausparangebote und optimaler Serviceleistungen. Von der LBS im vergangenen Jahr in Auftrag gegebene Markt­forschungsstudien zur Kundenzufriedenheit sowie zur Finan­zierungskompetenz des Außendienstes liefern die Erkenntnis­se, den hohen Leistungsstandart zu halten bzw. weiter zu verbessern.

Mit Blick auf 1995 zeigte sich Bungarten, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zuversichtlich.

Zwar nähme die Sparfähigkeit bei realen Einkommensein­bußen regelmäßig ab, jedoch nicht die Sparbereitschaft. Hoff­nungsvoll stimmt ihn insbesondere die zunehmend erkennba­re Bereitschaft, in maßgeblichen Kreisen der Wohnungswirt­schaft und Wohnungspolitik der Wohneigentumsbildung so­wie der hierzu erforderlichen Eigenkapitalansammlung im Wege des Vorsparens den ihr gebührenden Rang einzuräu­men.

Dies veranlaßt Bungarten, die längst überfällige Verbesse­rung der Bausparförderung mit Nachdruck einzufordern.

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Die Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:

Wieder ein total neuer Service für Hauseigentümer Bereits seit Jahren ist die Volksbank Montabaur-Wallmerod dafür bekannt, daß sie insbesondere zum Thema Baufinanzie­rung besondere Serviceleistungen anbietet. Nachdem vor vie-