Montabaur
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Nr. 2/95
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Ehrung für langjährige Verwaltungsmitglieder der Kreissparkasse Westerwald
Im Rahmen einer Verwaltungsratssitzung der Kreissparkasse Westerwald wurden die Verwaltungsratsmitglieder Toni Sabel für 25jährige (1969 bis 1994) sowie Karl Hoppe und Erwin Franz für 10jährige (1984 bis 1994) ehrenamtliche Tätigkeit geehrt und ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates Landrat Peter Paul Wei- nert, der den Jubilaren die Dr.-Christian-Eberle-Medaille, Urkunde und Anstecknadel überreichte.
In einer kurzen Laudatio würdigte Landrat Weinert die Verdienste der langjährigen Verwaltungsratsmitglieder: »Mit hohem Engagement und Verantwortung haben Sie zur positiven Geschäftsentwicklung der Kreissparkasse Westerwald beigetragen. Hierfür spreche ich Ihnen Dank und Anerkennung aus.«
Die Geehrten bedankten sich für die überreichte Auszeichnung und betonten übereinstimmend, daß ihnen die Tätigkeit im Verwaltungsrat viel Freude gemacht habe und daß sicher auch für die Sparkasse und die Menschen im Westerwaldkreis etwas bewegt werden konnte.
Verwaltungsratsmitglied Bernhard Leukel, der auch für 10jährige Tätigkeit geehrt wird, konnte an der kleinen Feierstunde leider nicht teilnehmen.
Unser Bild von links nach rechts: Vorstandsvorsitzender Tony-Alt, Karl Hoppe, Toni Sabel, Erwin Franz, Landrat Peter Paul Weinert.
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Hospize brauchen Freunde - haben Freunde
Bereits Anfang Dezember 1994 hatte der »Frauentreff«, ein Kreis junger Frauen der evangelischen Kirchengemeinde Altwied, zugunsten der Hospizbewegung eine Verkaufsaktion gestartet, die beachtlichen Erfolg brachte.
Bis zum Jahresende kamen 1.900,—DM zusammen, die Schw. Mechthild Hoffend, die stellvertretende Vorsitzende des Koblenzer Hospizvereins, entgegennehmen konnte.
Das große Ziel des Vereins ist der Erwerb eines Hauses, in dem sterbenskranke Menschen bis zu ihrem Tod menschenwürdig leben können. Der Verein ist weiterhin auf Freunde, Mitglieder und Spender, angewiesen. Unter dem Kennwort »Grundstock für Hospiz« sind Spenden möglich an den Koblenzer Hospizverein e. V., Konto Nummer 46001533 bei der Sparkasse Koblenz, BLZ 570 501 20.
Am 17.02. beginnt im Forum Vinzenz Pallotti, Vallendar, das Ausbildungsseminar zur Vorbereitung und Befähigung zum Hospizdienst, durchgeführt von der Katholischen Erwachsenenbildung in der Region Koblenz zusammen mit dem Koblenzer Hospizverein. Männer und Frauen jeden Alters, die sich dafür interessieren, erhalten Auskunft bzw. können sich möglichst bald anmelden beim Regionalbildungswerk Koblenz, Telefon: 0261/160978.
Mutterschafprämie, Sonderprämie für männliche Rinder
und Saisonentzerrungsprämie für Ochsen Schaffleischerzeuger im Westerwaldkreis können in der Zeit vom 1. bis 31. Januar 1995 Anträge auf Mutterschafprämie für das Wirtschaftsjahr 1995 stellen.
Auskünfte sowie die erforderlichen Antragsformulare können bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Referat Landwirtschaft, Zimmer N 155, Peter-Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur, Telefon 02602/124-272, angefordert werden.
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Naspa bescherte Kindergärten in Wirges
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Filialleiter Michael Müller von der Naspa Wirges überreichte den drei ortsansässigen Kindergärten eine Spende von 1.500,- DM. Die Kindergartenleiterinnen sowie die'anwesenden Kinder freuten sich riesig über die vorweihnachtliche finanzielle Zuwendung.
Die Jugend ist die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb engagiert.sich die Naspa seit Jahren in der Jugendarbeit.
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Eine Genossenschaft ist etwas Besonderes
Volksbank Montabaur-Wallmerod legt Bilanzzahleri 1994 vor
Bauboom im Westerwald beflügelt Wachstum im Darlehensgeschäft
Gewollt etwas moderater als in den Vorjahren, aber dennoch auf hohem Zuwaehsniveau verlief die Entwicklung der Volksbank Montabaur-Wallmerod in 1994. Die Bilanzsumme kletterte um 30 Mio DM auf 376 Mio. DM, was ein Plus von 9 % bedeutet. Damit hat sich die Bilanzsumme in nur 6 Jahren verdoppelt.
Das geschäftspolitische Ziel, die Kreditzusagen durch Einlagenwachstum selbst zu finanzieren, wurde mit einer Steigerung von 25 Mio. DM oder 8% auf nunmehr 326 Mio. DM Kundeneinlagen fast erreicht.
Annähernd 8.400 Bankteilhaber, darunter knapp 600 Neuzugänge in 1994, belegen die Vertrauensbasis, die die Kunden „ihrer Volksbank“ entgegenbringen. „Das ist eben das Besondere einer Genossenschaftsbank“, betonte Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höber während der Pressekonferenz.
As Volksbank sind wir räumlich und persönlich präsent. Wir, Vorstand und Mitarbeiter, sind „Westerwälder“ und in unserem regionalen Marktgebiet wirtschaftlich und auch sozial integriert. Unsere Stärke, die persönliche Kundenbeziehung, ist gleichzeitig die Basis für den herausragenden geschäftlichen Erfolg der letzten Jahre. Diese in der Unternehmensphilosophie der Volksbank festgeschriebenen Werte sind gerade im wirtschaftlich schwierigen Jahr 1994 für uns als Bank sehr wichtig gewesen, so Höber. Unser Ziel ist es, auch weiterhin die Kunden für unsere Volksbank zu begeistern. Erreichen wollen wir dieses Ziel durch absolute Qualität und überdurchschnittlichen Service für unsere Kunden in Produkten Und Dienstleistungen irri Finanzbereich. Besonders erfreulich; in ’94 sind trotz rückläufiger Sparquote, die Kundeneinlagen gestiegen. Schwerpunkte waren die Spareinlagen mit einem Zuwachs von 16 Mio. DM oder stolzen 14%. Hier setzten sich die seit einigenjahren modifizierten „Sparprodukte“, wie z.B. das Renditesparbuch, durch. Sie sind für die Kunden sehr zinsattraktiv und gleichzeitig schnell verfügbar.
Auch die Sparbriefe und Inhaberschuldverschreibungen verzeichnen ein deutliches Plus von nahezu 16 Mio. oder 17%. Mit guten Renditen von bis über 7% konnten sich die Volksbank-Kunden für längere Zeiträume hohe Zinsen sichern. Mit zwei Varianten in puncto Geldmarktanlagen wurden ab Mitte des Jahres die Kundenwünsche auch in diesem Bereich befriedigt.
Bei. einer insgesamt regen Nachfrage im Kreditgeschäft, mit einer Zunahme um 36 Mio. DM oder 13% auf nunmehr,319 Mio. DM, war das Baufinanzierungsgeschäft überdurchschnittlich ex-
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