Montabaur
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Nr. 52/94
Freitag, 13. Januar 1995,20.00 Uhr, im Rittersaal im Schloß Montabaur
Schloßkonzert mit den Bläsersolisten der Chursächsischen Philharmonie Holzbläserquintette der Vorklassik, Klassik und Moderne Chursächsische Philharmonie
Bereits 1817 führte der Elsteraner Johann Christoph Hilf im damaligen königlichen Staatsbad Bad Elster ortsansässige Musiker zu einem Orchester zusammen. Damit wurde der Grundstein für eines der traditionsreichsten deutschen Orchester gelegt.
Florian Merz, seit 1992 Musikdirektor des Orchesters, verfolgt eine an den Originalpartituren orientierte authentische Aufführungspraxis. Ziel ist ein prägnanter Stil, oft gepaart mit tänzerischer Leichtigkeit, bei dem sich markante Akzente und historisch fundierte Tongebung zu glücklicher Einheit verbinden.
Um diesen »Originalklang« unverwechselbar zu präsentieren, spielt das personell jung besetzte Orchester Werke der Wiener Klassik und der frühen deutschen Romantik zeitgerecht auf Nachbauten historischer Instrumente der Chursächsischen Hofkapelle von 1805, die in den berühmten Musikinstrumentenwerkstätten der benachbarten Stadt Markneukirchen speziell dafür nachgebaut wurden. Damit geht die Chursächsische Philharmonie einen künstlerisch fortschrittlichen Weg, der in Deutschland seinesgleichen sucht.
Eintritt: 15,- DM
Jugendliche, Schüler und Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung!
Vorverkauf:
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Telefon: 02602/5333 Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!
“Über die Ortsgrenze hinaus...”
Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.
Programm 1995
Wieder viel Kleinkunst in der Region
Viel vorgenommen hat sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. für 1995. Im Rahmen des finanziell und personell mit begrenzten Zuschüssen und ausschließlich ehrenamtlichen Kräften Machbaren, sollen wieder einige kulturelle Highlights im unteren Kreisteil geboten werden. Im Mittelpunkt stehen dabei teils seit Jahren bewährte Veranstaltungsformen. Nach dem überaus erfolgreichen Auftakt 1994 soll »Kleinkunst auf Straßen undPlätzen« am 15./16. Juli auch im kommenden Jahr wieder ein Höhepunkt für Jung und Alt werden. Viele Gaukler, Musiker und Artisten sollen dann wieder Tausende in die Kreisstadt locken. Hierbei werden auch wieder heimische Künstler eine Auftrittschance haben. Interessenten sollten sich bereits jetzt bewerben bei Uh Schmidt, Im Winkel 2,56412 Oberelbert.
Bereif im Frühjahr will sich die Kleinkunstbühne gemeinsam mit anderen Veranstaltern einer bisher eher vernachlässigten Gruppe von Kulturbesuchern widmen: den Senioren. Neben einer altengerechten Kabarettauftührung soll sich ein Diskussionsforum mit der Frage beschäftigen: Brauchen Alte Kultur? Ein Hit wird auch sicher wieder das 5. »Festival ofFolk & Fools« im Bürgerhaus Wirges. Fand das Festival bisher immer am Vorabend des Buß- und Bettages statt, so wird infolge des Wegfalles dieses Feiertages noch nach einem zeitnahen Ausweichtermin gesucht. 3 national und regional bedeutende Kabaretts sollen am 02.12. bei der zweiten »Westerwälder Kabarettnacht« dabeisein.
Mit meist guter Resonanz hatte die Kleinkunstbühne in den vergangenen Jahren immer wieder zu Veranstaltungen auch in verschiedenen Dörfern eingeladen. Diese Reihe »Kleinkunst im Dorf« soll fortgesetzt werden. Vorgesehen sind zunächst drei Veranstaltungen. Da Oberelbert mit der neuen Stelzenbach-Halle nun über günstige räumliche Voraussetzungen verfügt, wird mit der Ortsgemeinde Oberelbert eine Kooperation angestrebt. Doch auch das Buchfinkenland soll noch so manchen »Kulturschöck« erleben.
Vor zwei Jahren hatte die Bühne erstmals eine »Regionale Kulturbörse
Westerwald« veranstaltet. Ziel war es, diese Börse jährlich in eine andere VG im Westerwald wandern zu lassen. Nachdem sich 1994 Bad Marienberg hier beispielhaft engagiert hatte, konnte für 1995 noch keine Kommune als Veranstalter gefunden werden.
Das Programm wird durch weitere Termine ergänzt, wenn sich noch einige Sponsoren und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen finden.
Info: Uli Schmidt, Telefon 02608/636.
“MONTABAUR”
Montabaur-Ettersdorf
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es ist guter Brauch, am Ende eines Jahres Rückblick zu halten. Wir blicken auf ein für uns ereignisreiches Jahr zurück. Nach dem Beschluß des Stadtrates vom März wurde im August mit dem Bau einer Gemeinschaftseinrichtung in Ettersdorf begonnen. Die Hilfsbereitschaft und das Engagement zur Eigenleistung war und ist erfreulich hoch. So güt es Dank zu sagen an mittlerweile über 60 Helferinnen aus Ettersdorf und den anderen Stadtteüen. Nicht zuletzt deshalb sind wir so gut vorangekommen und haben das Wochenende vom 30.06. bis 02.07. 1995 als Einweihungstermin geplant.
Am Samstag, 14. Januar 1995, soll im Saal der Gaststätte ein Schlachtfest mit Musik (Musikverein Holler) des Vereinsrings Ettersdorf stattfinden, wobei der Erlös der Ausstattung der Gelbachtalhalle dienen soll.
Aus dem Bereich der täglich anfallenden Arbeiten möchte ich in diesem Jahr besonders Gerhard Ferdinand nennen. Seit seiner Übernahme der Friedhofspflege befindet sich die Ruhestätte unserer Toten jederzeit in einem würdigen und sehr sauberen Zustand.
Aber auch allen anderen weiblichen und männlichen Helfern, die sich bei der Pflege und Verschönerung unserer Gemeinde engagieren, danke ich hiermit ganz herzlich.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr.
Herzlichst Euer
Karl Ortseifen, Stadtteilbeauftragter
Gesangverein Wohlgemuth Ettersdorf e.V.
Allen Mitgliedern teilen wir bereits heute zum Vormerken mit, daß unsere diesjährige Generalversammlung mit Rechenschaftsbericht von 1994 und Neuwahlen des Vorstandes am Freitag, 27.01.1995, 20.00 Uhr, im Saalbau der Gaststätte »Zum Wiesengrund« stattfindet. Eine weitere Einladung mit der Tagesordnung erfolgt zum späteren Zeitpunkt an dieser Stelle.
Schließung der Sporthallen
Wegen dringender Bauarbeiten steht die Gymnastikhalle der Anne-Frank-Realschule Montabaur und die Umkleide- und Sanitärräume der Sporthalle bis Ende Februar 1995 nicht zur Verfügung.
Die Sporthalle kann jedoch unter Mitnutzung der Toilettenanlagen im Pausenhof ab 09.01.1995 belegt werden.
Die beiden Dreifachsporthallen stehen ab diesem Termin ebenfalls wieder für den Übungsbetrieb zur Verfügung.
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
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