Montabaur
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Nr. 51/94
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Naspa-Belegschaft 30.000- DM Spende für Ruanda
Katholische Kirchengemeinde St Katharina, Niedererbach
Niedererbach
Samstag, 24.12., Heiliger Abend, 17.00 Uhr Christmette Sonntag, 25.12., 1. Weihnachtstag, 10.00 Uhr Hochamt Montag, 26.12., 2. Weihnachtstag, 10.00 Uhr Hochamt Mittwoch, 28.12., 10.30 Uhr Kindersegnung
Görgeshausen
Samstag, 24.12., Heiliger Abend, 17.00 Uhr Christmette Sonntag, 25.12., 1. Weihnachtstag, 08.30 Uhr Hochamt Montag, 26.12., 2. Weihnachtstag, 08.30 Uhr Hochamt Mittwoch, 28.12., 10.00 Uhr Kindersegnung
Katholische Pfarrgemeinde St Jakobus zu Girod/Ww.
Gottesdienstordnung vom 25.12.1994 bis 01.01.1995 Samstag, 17.00 Uhr Krippenfeier, anschl. feierl. Christmette, Adveniat-Kollekte
Sonntag, hochhl. Weihnachtsfest, 07.30 Uhr Hirtenmesse: Amt für Josef Göbel u. verst. Angeh., Adveniat-Kollekte 09.30 Uhr feierl. Hochamt f. d. Pfarrgemeinde, Adveniat- Kollekte
13.30 Uhr Fest-Andacht mit sakr. Segen für alle!
Montag, St. Stephanustag, 2. Weihnachtsfeiertag, geh. Festtag!), 07.30 Uhr Frühmesse: Amt für Ehel. Josef u. Gertrud Reusch / Br. Anton u. Angeh.
09.30 Uhr Hochamt f. d. Pfarrgemeinde, danach Auss. kurze Andacht u. sakr. Segen! Keine Nachmittagsandacht! Dienstag, Fest des hl. Apostels u. Evang. Johannes, 2. Kl., 17.00 Uhr Gern.-Messe d. Meßdiener und Helfer-Mädchen / Amt für Otto Hommrich, anschl. Bescherung der Kinder im Pfarrhaus!
Mittwoch, Fest der unschuldigen Kinder, 2. Kl., 08.00 Uhr Amt für Verst. d. Farn. Schmidt, Leibbrand u. Novaczek Donnerstag, 08.00Uhr Amtfür Leb. u. Verst. d. Farn. Ortseifer- Reßmann
Freitag, Fest der hl. Familie, 2. KL, 08.00 Uhr Amt für Leb. u. Verst. der Farn. Kraus-Röhrig
Samstag, hl. Silvester, 08.00 Uhr Amt für Leb. u. Verst. d. Farn. Lohr-Müller
17.30 Uhr Vorabendmesse mit Jahresschlußfeier u. sakr. Segen/Amt für Leb. u. Verst. d. Farn. Daum-Wolfu. verst. Kinder Sonntag, Neujahr, Hochfest der Gottesmutter (Geb. Feiertrag!), 10.00 Uhr feierl. Hochamt f. die Pfarrgemeinde, keine Andacht!
“Wissenswertes”
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Tolle Idee f ür Grundschule Girod
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Eine tolle Idee hatte Schulleiter Franz Bernhard Zeis für die Grundschule Girod: Unterstützt durch die Nassauische Sparkasse (Bildmitte Jugendbetreuerin Christine Dick), kaufte er Bälle, Springseile und diverse andere Spielgeräte. Die Schüler können sich nun in den Pausen richtig austoben.
Folo der symbolischen Scheckübergabe
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Im Jubiläumsjahr 1990 hatte die Naspa—mit einer Bilanzsumme von mehr als 20 Mrd. DM fünftgrößte Sparkasse in Deutschland — letztmalig ein Betriebsfest für alle Bediensteten gefeiert. In diesem Jahr war es wieder so weit und der Vorstand hatte in die Studios der Taunusfilm GmbH »Unter den Eichen« in Wiesbaden eingeladen. Neben einem, dem Ambiente der Studios entsprechenden Programm war nicht nur gut für Speisen und Getränke, sondern auch für eine Tombola mit attraktiven Preisen gesorgt.
Das »großzügige Kaufen« von Losen ä 10,— DM der Teilnehmer war aber auch darauf zurückzuführen, daß alle Einnahmen ohne Abzug von Kosten der internationalen, humanitären Organisation »Ärzte ohne Grenzen« für deren Einsatz in Ruanda zur Verfügung gestellt werden sollten.
So wurden insgesamt 3.059 Lose verkauft und erbrachten folglich eine Einnahme von 30.590,- DM.
Am 30. November 1994 konnten die eigens aus Bonn angereisten Repräsentanten von »Ärzte ohne Grenzen« in Wiesbaden den Scheck aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der Nassauischen Sparkasse, Anton Mauerer und der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates, Bärbel Henrich-Bender, i in Empfang nehmen.
Alfons Struch, der bereits in Ruanda im Einsatz war, und Ulrich Link, beide ehrenamtliche Helfer dieser Organisation, waren sehr erfreut über die Höhe der Spendensumme und über die Art und Weise, wie sie zustande gekommen war. Sie erläuterten, daß »Ärzte ohne Grenzen« zur Zeit 170 Projekte in 65 verschiedenen Ländern betreut. Seit dem Ausbruch des Konfli k tes arbeitet »Ärzte ohne Grenzen« sowohl in Ruanda selbst als auch in den Flüchtlingslagern in Zaire, Tansania und Burundi. Noch immer sind rund 300 internationale und 1.000 lokale Helfer im Einsatz, unter ihnen auch deutsche Ärzte, Logistiker und Pflegepersonal. Da die medizinische Infrastruktur in Ruanda völlig zusammengebrochen ist, versucht »Ärzte ohne Grenzen« derzeit, für die lokale Bevölkerung, die Vertriebenen und auch für Rückkehrer die Basisgesundheitsstrukturen wieder aufzubauen.
Vor allem im Nordwesten, Nordosten, in der Hauptstadt Kigali sowie im Südwesten Ruandas betreut »Ärzte ohne Grenzen« Krankenhäuser, Gesundheitszentren, Vertiebenencamps, kümmert sich um Waisenkinder, führt Impfkampagnen durch, baut sanitäre Anlagen und versorgt die Menschen mit Trinkwasser. Entlang der wichtigsten Hauptstraße des Landes hat »Ärzte ohne Grenzen« zudem Wegstationen errichtet, um Flüchtlinge, die aus den zairischen oder tansanischen Camps zurückkehren, medizinisch zu betreuen.
Ein besonderes Problem der letzten Wochen ist die zunehmende Zahl schwerer Minenverletzungen. Experten gehen davon aus, daß im ganzen Land zwischen 300.000 und 1.000.000 Minen verstreut sind. Kinder sind besonders gefährdet, da sie oft beim Spielen auf diese Minen treten.
Neben den rein medizinischen Aufgaben bildet »Ärzte ohne Grenzen« in Ruanda auch Krankenpflegepersonal und Laboranten aus, die in den Hospitälern oder Gesundheitszentren mitarbeiten.

