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Montabaur

Uhr, im Gemeindehaus Nomborn, zum 1. Mal zum Handar­beitsabend, der künftig alle zwei Wochen stattfinden soll. Eingeladen sind alle Frauen, die sich für Stickerei und andere Handarbeiten interessieren. Informationen bei Eva Conrad- Kegler, Tel.: 06485/1517.

Niederelbert

ELBERTGEMEINDEN

Öffentliche Bekanntmachung

der Haushaltsrechnung und des Entlastungsbeschlusses des Ortsgemeinderates vom 24.11.1994 der Ortsgemeinde Niederelbert für das Haushaltsjahr 1993

I.

Haushaltsrechnung

Verwaltungs­

haushalt/DM

Vermögens­

haushalt/DM

Gesamt

DM

Feststellung des

Ergebnisses:

Soll-Einnahmen

1.798.524,94

1.026.009,21

2.824.534,15

./. Abgang alter Kas­seneinnahmereste

17.594,43

17.594,43

Summe bereinigter Soll-Einnahmen

1.798.524,94

1.008.414,78

2.806.939,72

Soll-Ausgaben

1.798.524,94

1.003.724,29

2.802.249,23

+ Neue Haushalts­ausgabereste

__

4.690,49

4.690,49

Summe bereinigter Soll-Ausgaben

1.798.524,94

1.008.414,78

2.806.939,72

Überschuß/

Fehlbetrag

V"

Festgestellt:

Montabaur, 10.05.1994 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

gez. Reusch, I. Beigeordneter

II.

Entlastungsbeschluß

Der Ortsgemeinderat beschließt die von der Verbandsgemein­deverwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr 1993 aufge­stellte Jahresrechnung gemäß § 114 GemO. Gleichzeitig wird beschlossen, dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsge­meinde für das Haushaltsjahr 1993 Entlastung zu erteilen. Auf die Vorlage der Rechnungsbelege wird verzichtet. SoweitMehr- ausgaben bei einzelnen Haushaltsstellen bislang nicht geneh­migt worden sind, wird hiermit die Genehmigung nach § 100 GemO erteilt. .

Ortsbürgermeister Bode nahm wegen Sonderinteresse gemäß § 22 GemO an Beratung und Beschlußfassung nicht teil. Den Vorsitz übernahm III. Ortsbeigeordneter Nentwig.

III.

Öffentliche Auslegung

Die Haushaltsrechnung mit dem Rechenschaftsbericht liegt zur Einsichtnahme vom 27.12.1994 bis 05.01.1995 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Finanzabteilung, Zimmer 110, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur, während der Kernarbeitszeit (montags bis mittwochs von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 his 18.00 Uhr, sowie freitags von 08.00 bis 12.30 Uhr) öffentlich aus.

Niederelbert, 14.12.1994 Ortsgemeindeverwaltung Niederelbert (S.)

gez. Bode, Ortsbürgermeister

Die Chronik kommt

Haben Sie die Chronik schon bestellt? Bestellzettel erhalten Sie in der Apotheke. Auch telefonisch können Sie die Chronik bestellen: montags und donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr unter der Tel.-Nr.: 3482.

Müller, 1. Ortsbeigeordneter

21

Nr. 51/94

Männergesangverein und Frauenchor Niederelbert

Die gemeinsame Chorprobe für den Weihnachtsauftritt findet am Freitag, 23.12.1994, um 20.00 Uhr, in der Pfarrkirche, statt.

Das geplante Schlachtfest des MGV findet am 21. Januar 1995 im Vereinslokal statt. Wir laden alle aktiven und inaktiven Vereinsmitglieder mit ihren Familien herzlich ein.

Am 13. Januar 1995 führen wir die jährliche Jahreshauptver­sammlung in den Fohr-Pils-Stuben durch, Beginn: 20.00 Uhr. Neben den regelmäßigen Tagesordnungspunkten werden nach­folgende Themenschwerpunkte zu beraten sein: Satzungsän­derungen, Neuwahl des Vorstandes, Zusammenführung von MGV und Frauenchor zum »Gemischten Chor«.

Da wesentliche grundsätzliche Entscheidungen herbeizufüh­ren sind, bitten wir alle aktiven und inaktiven Mitglieder um rege Teilnahme.

Sportverein Blau-Weiß

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Satzungsgemäß werden alle Mitglieder hiermit zu der am 15.01.1995, um 17.00 Uhr, in derFohr-Pils-Stube, stattfinden­den Jahreshauptversammlung eingeladen.

Anträge zur Tagesordnung sind bis 07.01.1995 an Günter Hübinger, 1. Vorsitzender, zu richten.

Tagesordnung: 1. Begrüßung, 2. Wahl des Schriftführers, 3. Totenehrung, 4. Berichte der Abteilungen und des Vorstandes, 4a. Beitragserhöhung, 5. Aussprache zu den Berichten, 6. Entlastung des Vorstandes, 7. Wahl eines Versammlungslei­ters, 8. Neuwahlen, 9. Verschiedenes.

Oberelbert

Bericht über die Sitzung

des Ortsgemeinderates Oberelbert am 13.12.1994

Zu Beginn der Sitzung des Ortsgemeinderates wurde die Ta­gesordnung auf Antrag von Ortsbürgermeister Karl Jung so ergänzt, daß Grundstückseigentümer im Bereich des Gebietes »Flürchen« Gelegenheit erhielten, sich als Vertreter berührter Bevölkerungstelle zu den Planungsabsichten der Ortsgemein­de zu äußern. Der Ortsgemeinderat stimmte dem Antrag einstimmig zu.

Anhörung berührter Bevölkerungsteile bezügl. der zu­künftigen Baulandausweisung im Bereich »Flürchen« und »Hinterwiese«

Hintergrund der Anhörung war ein entsprechender Antrag eines Viertels der Ratsmitglieder. Der Ortsgemeinderat Ober­elbert hatte in der Sitzung am 02.11.1994 in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, unter den derzeitigen Voraussetzungen vorrangig in den Bereichen »Flürchen« und »Himbeerwies« ein Baugebiet auszuweisen. Gegen den Ratsbeschluß hatte ein Ratsmitglied formelle Einwendungen erhoben. Nach Abspra­che zwischen Ortsbürgermeister Jung und der Verbandsge­meindeverwaltung wurde die Angelegenheit auf die Tagesord­nung der Sitzung am 13.12.1994 gesetzt, um den Beschluß zu wiederholen und auch die Anhörung zu ermöglichen.

In dieser Sitzung wurden von drei Anliegern Bedenken gegen die Ausweisung eines Baugebietes im Bereich »Flürchen« erho­ben. Zur Begründung ihrer ablehnenden Haltung äußerten sie, der Bereich »Flürchen« sei ökologisch sehr hochwertig. Außer­dem werde den Nebenerwerbslandwirten die Existenzgrund­lage entzogen. Der Bereich »Lenzengarten« (=Flürchen) sei für das Ortsbüd der Gemeinde und den Erholungswert sehr be­deutsam. Unter Hinweis auf Aussagen einiger Grundstücksei­gentümer, dort keine Grundstücke verkaufen zu wollen, sei zu befürchten, daß in diesem Bereich erheblich Baulücken ent­stünden.

Im Zusammenhang mit der ökologischen Bedeutung des Berei­ches »Lenzengarten« (= »Flürchen«) verwies man darauf, daß bei der Bewertung in dem Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« gerade die dort vorhandenen Streuobstwiesen lobend hervorgehoben worden seien.

Die Ausweisung eines Baugebietes im Bereich »Am Tor« oder »Himbeerwies« ( = »Geheu«) wäre ökologisch sinnvoller, weil die Eingriffe in Natur und Landschaft geringer seien. Ortsbürgermeister Karl Jung erläuterte die Überlegungen des Ortsgemeinderats, vorrangig die Gebiete »Flürchen« und»Him- beerwies« für die Ausweisung eines Wohngebietes vorzusehen. Zum Verfahren erläuterte er, man befinde sich im Vorstadium der Aufstellung eines Bebauungsplanes. Als nächster Schritt