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der Verbandsgemeinde Montabaur

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_ mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden

Daubacb, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligenroth, ^^Itr^Orbäehi Bübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach, j Wbpl^prn; Öbere|bert, Buppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

gpr-'Zi i^lkverbände- gemäß § 27 der Gemetndeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 1973 1^410/lrf cfer derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.

Jahrgang 22

Freitag, 21. Oktober 1994

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Nummer 42

Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen führt jetzt eigenes Wappen

Die Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen hat am 25. August 1994 vom Landrat des Westerwaldkreises die Genehmigung erhalten, ein eigenes Wappen zu führen. Unser Bild zeigt das neue Wappen der Gemeinde:

Die Beschreibung des Wappens lautet:

Mit gestürztem Stufengiebel geteilt von Silber und Blau. Oben drei rote Schrägbalken, bedeckt von einem steigenden goldenen Löwen. Unten eine ernie­drigte silberne Wellenleiste.

Die im Wappen sichtbaren Symbole haben folgende Bedeutung:

Das Wappen der Gemeinde Ruppach-Goldhausen vereinigt in seiner Darstellung die ehemals selb­ständigen Orte Ruppach und Goldhausen, die 1969 im Zuge der Verwaltungsreform zusammengeführt wurden.

So stellt der obere Teil die Vereinigung des Wap­pens der Herren von Reifenberg (drei rote Balken in Silber) und der Adligen von Nassau-Spurkenburg (aufsteigender Löwe mit begleitenden Scheibchen) dar, denen im ausgehenden Mittelalter das Huben­gericht Ruppach gemeinsam zustand. Als Vorlage für den Wappenentwurf diente das ehemalige Gerichtssiegel von Ruppach aus dem Jahr 1596, wobei die Beizeichen der Scheibchen der Adligen von Nassau-Spurkenburg entfallen.

Mit dem Kirchspiel Meudt seit 1564 endgültig zu Kurtrier gehörig, sind die Orte Ruppach und Goldhausen 1802 an Nassau gefallen.

Der stufenförmige unter Teil des Wappens stellt den Tonabbau in Ruppach-Goldhausen dar.

Das »weiße« Gold wird in mehreren Tongruben abgebaut und ist von altetsher wegen seiner guten Qualität weithin bekannt.

Die Wellenleiste symbolisiert den Ahrbach, der vormals die Grenze zwischen dem Engersgau und dem Niederlahngau bildete.

Heute ist Ruppach-Goldhausen eine der Ahrbachgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur.

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