Einzelbild herunterladen

Montabaur

GELBACHHÖHEN

Katholisches Pfarramt St Margaretha

56412 Holler, Telefon 02602/3495 Sprechzeit Gemeindereferent:

Mittwoch. 11.00 bis 13.00 Uhr

Freitag. 17.00 bis 19.00 Uhr

Bürozeit:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag . 09.30 bis 13.00 Uhr Mutter-Kind-Kreis: Dienstag, 18. Oktober 1994, 15.30 Uhr, Pfarrheim

Erste-Hilfe-Kurs

Der Malteser Hilfsdienst e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Pfarreienverband Gackenbach-Holler-Stahlhofen einen Erste-Hilfe-Kurs über vier Abende an. Besondere Zielgruppe: Führerscheinbewerber und interessierte Personen, die ihr Wissen noch einmal auffrischen möchten. Zeitraum: jeweils Freitagabend, 19.00 Uhr- 18.11. / 25.11. / 02.12. / 09.12.1994, im Pfarrheim Holler. Kosten: 20, DM. Anmeldung bitte an Katholisches Pfarramt Holler, Telefon 02602/3495. Die Ju­gendsprecher des Pfarreienverbandes laden hierzu herzlich ein.

Daubach

Öffentliche Bekanntmachung

Sitzung des Ortsgemeinderates Daubach

Die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates Daubach findet am

Mittwoch, dem 26. Oktober 1994, um 19.30 Uhr, im Rathaus statt.

Tagesordnung

I. Öffentliche Sitzung

1. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung des Rates vom 17.08.1994

2. Beratung und Beschlußfassung über den Forstwirtschafts­plan 1995

3. Beschlußfassung über die Haushaltsrechnung 1993 und Entlastungserteilung für das Haushaltsjahr 1993

4. Beratung und Beschlußfassung über die Beteiligung der Ortsgemeinde Daubach an den Kosten für die Anschaffung eines Streugerätes

5. Beratung und Beschlußfassung über weitere neue An­pflanzungen von Obstbäumen im Gemarkungsbereich

6. Verschiedenes

II. Nichtöffentliche Sitzung

1. Verschiedenes

56412 Daubach, 10.10.1994

Hahn, Ortsbürgermeister

Vertretung des Ortsbürgermeisters

In der Zeit vom 17.10. bis 24.10.1994 mache ich Urlaub. Die Vertretung während meiner Abwesenheit übernimmt der 1. Ortsbeigeordnete, Herr Reinhard Mies. Die Bürostunde ist unverändert montags von 19.00 bis 20.00 Uhr.

Raimund Hahn, Ortsbürgermeister

Autorenlesung in der Grillhütte

»Wie kommt der Wald ins Buch?«

Diese Frage und viele mehr beantwortet Euch die Kinderbuch­autorin Irmgard'Lucht am Dienstag, dem 25.10.1994, um 15.00 Uhr, in der Grillhütte in Daubach während ihrer Autorenle­sung mit Dia-Vorführung.

Alle Kinder ab etwa 8 Jahren sind zu dieser Lesung im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen »Natur pur« in der Ver­bandsgemeinde Montabaur eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Wählen mit Kaffee und Kuchen im Dorfcafe!

Auch während der Bundestagswahl am kommenden Sonntag ist das Daubacher Dorfcafe im Heimathaus von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Westerwald-Verein heißt alle Gäste herzlich willkommen.

Nr. 41/94

Mutter-Kind-Spielkreis

Am Montag, dem 17.10.1994, wollen wir mit den Kindern Martinslaternen basteln. Bringt bitte eine mittelgroße Käse­schachtel und Klebstoff mit.

Wer hat Lust, die Leitung des Mutter-Kind-Kreises zu über­nehmen?

Bitte melden bei: Heike Brodehl, Daubach, Telefon 16102.

Altkleidercontainer des DRK

Wir bitten die Bevölkerung von Daubach, künftig die Altklei­dersäcke in den Container an der DRK-Garage zu werfen, möglichst in einem gut verschlossenen Beutel bzw. dem dafür vorgesehenen Altkleidersack.

Holler

Martinsfeuer

Brennmaterial für das Martinsfeuer kann am Samstag, 29. Oktober, und Samstag, 5. November, jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr, an altbekannter Stelle »Auf der Asbach« abgelagert werden. Das Martinsfeuer dient nicht zur Beseitigung von Sperrmüll etc. Bitte liefern Sie deshalb nur brennbares Mate­rial an und folgen Sie den Anweisungen unseres Herrn Hies, der zu den genannten Zeiten vor Ort ist.

Flosdorf, Ortsbürgermeisterin

Fußweg räumen

Die Anlieger der Rheinstraße werden gebeten, den Fußweg zwischen Rheinstraße und Sportplatz zu räumen, da durch diesen W eg Versorgungsleitungen für das Neubaugebiet gelegt werden müssen. Damit die Bauarbeiten zügig durchgeführt werden können, wäre ich für umgehende Erledigung dankbar.

Flosdorf, Ortsbürgermeisterin

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Leider blieb die erhoffte Ressonanz auf unser Angebot, einen »Dörflichen Sozialdienst« zu organisieren, aus. Da ich diese Idee nach wie vor für sehr sinnvoll halte, möchte ich.sie erneut aufgreifen, indem ich Ihnen ein Schreiben unseres Herrn Weis, der Mitglied unseres Sozialausschusses ist, nachstehend über­mitteln möchte:

Hans-Joachim Weis Holler, den 04.10.1994

Raten Sie mal, wieviele Menschen in Holler nicht mehr für sich sorgen können?!

Liebe Leserin, Hebe Leser,

was schätzen Sie? 10 vielleicht? 20 oder oder?

Nein, wir wissen es nicht.

Auch in schwierigen Pflegesituationen wollen die meisten Pflegebedürftigen weiterhin in ihrer gewohnten häushchen Umgebung bleiben. Der Eintritt in ein Pflegeheim wird von ihnen nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen. Noch immer fehlt es aber in vielen Fällen vor allem an Rat und Tat für die Betroffenen. Pflegebedürftige und-ihre pflegenden An­gehörigen und Helfer erfahren jedoch bisher noch zu wenig Hilfe und Entlastung.

Die Famifie wird zu Recht als der Welt größter Pflegedienst bezeichnet. Die Hauptlast der Pflege tragen zum einen die Ehepartner, also Menschen, die meist selbst schon im Renten­alter, oft selbst nicht in guter gesundheitficher Verfassung sind, zum anderen aber auch die eigenen Kinder. Die pflegen­den Famifienangehörigen sind durch diese Aufgabe außeror- dentfich belastet. Die Belastung trifft vor allem die Frauen, die ihre pflegebedürftig gewordenen Ehemänner, Mütter, Väter, Schwiegermütter oder Schwiegerväter versorgen; neben der »normalen Belastung« durch Haushalt und Famifie, nicht selten sogar neben der Mehrfachbelastung durch Haushalt, Famifie und Beruf. Denn die Pflegesituation bringt Belastun­gen körperlicher und psychischer Art mit sich. Eine Untersu­chung zeigte folgende Ergebnisse:

33 Prozent aller Pflegepersonen verbrachten täglich mehr als 6 Stunden beim Pflege- und Hilfsbedürftigen,

50 Prozent aller Pflegepersonen hatten negative Auswir­kungen auf die eigene Freizeit erfahren,

45 Prozent aller Pflegepersonen konnten ihren Urlaub nicht ohne Einschränkungen verbringen,

37 Prozent aller Pflegepersonen mußten Beeinträchtigun­gen der eigenen Gesundheit in Kauf nehmen.

27