Montabaur
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Nr. 39/94
g
KONZERTE
HEATER
Dienstag, 15.11.1994,
20.00 Uhr:
Herbstkonzert des Collegium mu- sicum der VHS Montabaur im Rittersaal des Schlosses Montabaur.
Gespielt werden Werke von P'ur- cell, Vivaldi, Haydn und J. Chr. Bach.
Gesamtleitung: Reinhard Hobelt
Das Collegium musicum der VHS . Montabaur - vom Ansatz her ein Streichorchester - versucht, zur Pflege des musikalischen Erbes beizutragen.
Werke europäischer Komponisten vom Frühbarock bis zur Moderne werden erarbeitet und aufgeführt. Das Collegium musicum versteht sich auch als Forum, das zeitgenössischen Komponisten Gelegenheit zu Erstaufführungen gibt und auch junge Musiker bei ihren Auftritten begleitet und ihnen hilft, sich „freizuspielen“.
Die Wirkungsorte sind das alljährliche Konzert für die Stadt Montabaur am Vorabend des Buß- und Bettages im Schloß von Montabaur, die Mitgestaltung von Feiern (Eröffnung des VHS-Jahres, Dichterlesungen), von Veranstaltungen öffentlicher und mildtätiger Institutionen und von Gottesdiensten und Kirchenkonzerten, auch in Zusammenarbeit mit Chören und Solisten.
Für 1994 haben wir uns symphonische Musik des 18. Jahrhunderts vorgenommen und suchen zu ihrer Aufführung noch weitere Streicher, dazu auch Bläser (Oboe, Querflöte, Horn, Trompete).
Eine besondere Aufgabe wird die Mitgestaltung der MISSA GALLICA von Bernard Lallement sein, die wir zusammen mit einem Chor und Voiksinstrumenten aus der französischen Partnerstadt Tonnerre Ende 1994/Anfang 1995 aufführen möchten.
Samstag, 26.11.,
und Sonntag, 27.11.1994,
jeweils ab 14.00 Uhr:
Adventskurrendeblasen des Evangelischen Posaunenchores Montabaur
jeweils an verschiedenen Plätzen der Kirchengemeinde.
Donnerstag, 27.10.1994, 19.30 Uhr:
Benefiz-Konzert mit Heeresmusikkorps 300 Koblenz in der Stadthalle, Soldatenheim,
Montabaur.
Veranstalter: Rotary-Club, Koblenz, Deutsches-Eck
Samstag, 05.11.1994,
20.00 Uhr:
Herbstkonzert in der Dorfgemeinschaftshalle Eigendorf. Veranstalter: MGV „Freundschaft“ Eigendorf
Samstag, 19.11.1994:
Herbstkonzert DRK Blasorchester Daubach im Buchfinkenzentrum (Schulhalle) Horbach
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Freitag, 04. November 1994, 20.00 Uhr,
Haus Mons Tabor, Montabaur „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller
Eine Aufführung des Norhessi- schen Landestheaters - Marburger Schauspiel - Zwei Königinnen, aber nur ein Thron. Welche Intrige siegt? Klassisches Trauerspiel um politische Macht, Liebe und Religion.
Eintritt: 14,-/17,-720,-/25,- DM Jugendliche, Schüler und Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung!
Vorverkaufsstellen:
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Tel.: 02602/5333 Foto Schwaderlapp,
56235 Ransbach-Baumbach,
Tel.: 02623/2366 Zigarren-Wengenroth,
56457 Westerburg,
Tel.: 02663/3368
Elpi im Löhrcenter, 56068 Koblenz, Tel.: 0261/17786
Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!
Donnerstag,
08. Dezember 1994,
20.00 Uhr,
Haus Mons Tabor, Montabaur
Rumänisches Staatsballett Fantasio
„Der Nussknacker“
(Ballett von
Peter I.Tschaikowski)
(Titelseite)
DER NUSSKNACKER
Das Ballett geht bekanntlich auf E.T.A. Hoffmanns berühmte Erzählung Der Nußknacker und der Mäusekönig (1899 in Die Serapionsbrüder veröffentlicht) in Alex- andre Dumas' Fassung zurück. Im Original ist dies ein Märchen mit deutlichen „schwarzen“ Implikationen, in dem kindliche Vorstellungen sich mit der Nachtseite des Unbewußten mischen. Klaras Traum-Wunsch-Vorstellung, die sie in ihrem grotesken Spielzeug den Prinzen sehen läßt, ijer sie lieben und mit sich fortführen wird, stehen böse Alpträume entgegen (Mäuse, Fledermäuse), d. h. nächtliche Ängste, die durch die erschreckende unterirdische Welt in den Kindern hervorgerufen werden. Alle Personen sind doppeldeutig, bei Drosselmeyer (einem raffinierten Verwandten des Doktor Coppelius, einem anderen Geschöpf Hoffmanns) angefangen, der gleichzeitig ein in die Kinder vernarrter Freund der Familie und Beschwörer obskuren Zaubers ist. Einfacher ist die Figur des Nußknacker-Prinzen, dessen Wandlung durch den Identifizierungswillen der anderen bedingt ist, während das Bild Maria-Klaras Anlaß zu eingehenderen Untersu
chungen sein sollte. Sie ist das Mädchen, in dem sich der Wunsch ausdrückt, Frau zu werden: ihre Geschichte ist die Vorahnung dessen, was sein wird, doch ist deutlich, daß es für sie nicht leicht oder immer angenehm sein wird, ihre Wunschvorstellungen zu verwirklichen. Die sie umgebende Welt ist tatsächlich flüchtig (und festlich) und Böse (die Neckereien des Bruders), so daß ihr Glück sich, nachdem sie fürchterliche Prüfungen überwunden hat, nur imTraum verwirklichen kann...
DIE MUSIK
Tschaikowskis Partitur ist eine der genialsten und brillantesten, die je für ein Ballett komponiert wurde, und von extremer Eleganz. Berühmte Nummern wie der Blumenwalzer, der Schneeflockenwalzer, die Motive des divertissement finden sich gleichberechtigt neben zahlreichen sinfonischen Stücken für das Fest und die Schlacht. Die Instrumentation ist immer interessant und der pas de deux der vorletzten Szene hinreißend. Schließlich sollte auch erwähnt werden, wie geschickt der Komponist alle geschlossenen Formen des Balletts akzeptabel macht und durch stets variierte Rhythmen eine Komposition auflockert, die niemals manieriert oder imitierend wirkt.
DAS ENSEMBLE „FANTASIO“
Das rumänische Staatsballett „FANTASIO“ hat auf Tournee in Westeuropa seit über zehn Jahren seine gleichmäßige Qualität unter

