Montabaur
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Nr. 37/94
Referent ist Herr Karsch, Ergotherapeut des Rheuma- Klinikums Bad Kreuznach. Beginn des Vortrags 16.30 Uhr. Hierzu laden wir alle Mitglieder und betroffene Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.
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Trendwende im Wärmemarkt:
Ölheizung mit neuer Attraktivität
In den achtziger Jahren sind die Vorhersagen für den Heizölverbrauch immer wieder nach unten berichtigt worden. Die neunziger Jahre zeigen einen umgekehrten Trend: Weil in Deutschland weit mehr Heizöl eingesetzt wird, als bisher angenommen, haben die Experten des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) ihre Verbrauchsprognosen deutlich nach oben korrigiert. Grund der Trendwende: die Attraktivität der Ölheizung.
Daß die Deutschen wieder verstärkt auf den bewährten und modernen Dauerbrenner Heizöl setzen, ist für MWV-Hauptge- schäftsführer Dr. Peter Schlüter eine konsequente Entwicklung. »Offenbar wissen immer mehr Verbraucher die Vorteile einer Ölheizung zu schätzen«, meint Schlüter. »Denn sie ist ein sehr preiswertes Wärmesystem. Hinzu kommt das Wissen um die Umweltverträglichkeit einer modernen Ölheizung. Laut Umweltbundesamt ist Heizöl ein schadstoffarmer Brennstoff.« Ein Beleg mehr für den neuen Aufschwung der Ölheizung. Der Heizölverbrauch insgesamt steigt trotz des geringeren Energiebedarfs moderner Ölheizungsanlagen. Für 1995 zum Beispiel wurde die Absatz-Prognose bei leichtem Heizöl von 34,3 auf 38 Millionen Tonnen berichtigt. Doch auch darüber hinaus, bis zum Jahr 2010, sind die Verbrauchserwartungen höher geschraubt worden, zeigt ein Vergleich der Prognosen von 1991 und 1994. Für 2000 und 2010 etwa wird nun ein Mehrabsatz von jeweils 2 Millionen Jahrestonnen vorhergesagt.
Die höheren Verbrauchserwartungen ändern an der Versorgungssicherheit für den Heizöl-Kunden indes nichts. Denn die Reserven sind bis weitins 3. Jahrtausend hinein gesichert, und zudem geht der MWV auch in Zukunft von relativ stabilen Rohölpreisen aus.
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Volksbank Montabaur-Wallmerod
Die Volksbank informiert Der Anlagetip
— Kapitalanlagen auf Sachwertbasis haben Saison - - Mit offenen Immobilienfonds jetzt die Altersvorsorge stärken — Die deutschen Anleger entdecken immer mehr die Vorzüge sachwertorientierter Kapitalanlagen - insbesondere offene Immobilienfonds gelten als »Dauerbrenner«, wenn es um die Geldanlage mit Kaufkrafterhaltung zum Zweck der Altersvorsorge geht.
Für Anleger, die langfristig ihre Altersvorsroge auf ein sicheres Immobilienfundament stellen wollen, hält die Volksbank Mon- tabaur-Wallmerod das passende Angebot bereit.
DIFA-Fonds Nr. 1, einen seit Jahrzehnten erfolgreichen Immobilienfonds mit zur Zeit 78 Gewerbeimmobilien im Bestand. Rund 140.000 Anleger haben ca. 5,7 Milliarden DM in diesen Fonds angelegt, davon allein etwa 95.000 in der Form von Anlagekonten.
Das Anlagekonto, das über die VolksbankMontabaur-Wallme- rod eröffnet und bei der DIFA, Deutsche Immobilienfonds AG, geführt wird, erweist sich dabei als ein idealer Weg für eine flexible Vermögens- und Vorsorgeplanung.
Individuelle Lösungen erarbeiten die Anlage- und Vermögensberater der Volksbank Montabaur-Wallmerod und stimmen diese auf die persönliche Situation der Kunden ab. Anleger, für die steuerliche Fragen besonders wichtig sind, werden dabei interessante Anhaltspunkte für ihre Vermögensstrukturierung auch unter steuerlichen Gesichtspunkten entdecken.
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Wohnimgsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage für viele erreichbar
Der Staat fördert die Bildung von Wohneigentum durch eine Prämie auf Bausparbeiträge - die Wohnungsbauprämie. Sie beträgt 10 Prozent auf Einzahlungen pro Sparjahr von mindestens 100, höchstens jedoch 800 Mark für Alleinstehende bzw. insgesamt 1.600 Mark für Verheiratete. Eine Tabelle zeigt, bis zu welchem Bruttolohn auf jeden Fall die Prämie gewährt wird — vorausgesetzt, es werden keine weiteren Einkünfte erzielt. Die allgemeinen Pausch- und Freibeträge sind bereits berücksichtigt.
Wer mehr absetzen kann, ist auch bei höheren Bruttohezügen
nochprämienberechtigt (z. B. Fahrtkosten über der Arbeitnehmerpauschale von 2.000 Mark). Dife Bruttolohnhöchstgrenzen gelten auch für die zehnprozentige Arbeitnehmersparzulage.
Der Anlagehöchstbetrag liegt bei 936 Mark im Jahr, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer als vermögenswirksame Leistungen auf den Bausparvertrag überweisen kann. Viele Tarifverträge sehen vor, daß die vermögenswirksame Leistungen ganz oder teilweise zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden.
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Guter Zeitpunkt für bnmobüieninvestition
Im Augenblick bewegen sich die Immobilienpreise verhalten nach oben. Grund hierfür sind sinkende Realeinkommen und lebhafte Bautätigkeit. Die Hypothekenzinsen haben sich seit Jahresbeginn um gut einen Prozentpunkt verteuert und setzen, wenn auch langsam diesen Weg fort.
Ein guter Zeitpunkt, so Wolfgang Hölter und Dietmar Roser, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH, jetzt im Wohnungsmarkt zu investieren. In den ländlichen Gebieten gibt es noch erschwingliche Häuser und Wohnungen. Auch wer bauen wolle, erhalte auf dem Lande günstige Bauplätze.
Hier ein wichtiger Tip der — Immo-Experten der Landes- Bausparkasse: Bauherren müssen sich beeilen, denn der Schuldzinsenabzug läuft aus. Der Staat fördert selbstgenutztes Wohneigentum mit einer Reihe von Maßnahmen. Der »Bauherren- Paragraph« 10 e Einkommensteuergesetz ist die bekannteste.
Er regelt die Steuervorteile des Eigenheimers.
Besonders zu beachten ist der Schuldzinsenahzug. Bauherren ,! und Erwerber können drei Jahre lang bis zu 12.000 Mark ; Zinsen für das selbstgenutzte Objekt als Sonderausgaben j abziehen. Jetzt ist Eile geboten, denn die Bundesregierung hat j hier den Rotstift angesetzt. Das neugebaute Haus muß späte- j stens am 31.12.1994 bezugsfertig werden. t
Ein Käufer (Nur Neubauten im Jahr der Fertigstellung) muß j obendrein darauf achten, daß das wirtschaftliche Eigentum an t
der Immobilie noch in diesem Jahr auf ihn übergeht. Im i notariellen Kaufvertrag finden sich dafür Formulierungen wie |
»Übergang von Besitz, Nutzen, Lasten und Gefahr«. i
Die LBS-Immobilien GmbH hat im ersten Halbjahr 767 Objek- f
te (plus 13,5 %) im Wert von 181,5 Millionen Mark (plus 13,7 j %) vermittelt. Dabei haben die Eigentumswohnungen die Nase vorn. 44,3 % (Vorjahr 36,4 %) des Öbjektumsatzes entfielen auf diese Wohnform. Einfamilienhäuser dahingegen scheinenknap- |
per zu werden: Deren Anteil am Gesamtumsatz nahm um 8,5 |
Prozentpunkte ab. !
Für eine neue Eigentumswohnung zahlte ein Käufer im Durch- !
schnitt 274.500 Mark, neue und gebrauchte Eigenheime wechselten im Schnitt für 237.200 Mark den Besitzer. In Rheinland- Pfalz fallen die hochpreisigen Ballungsgebiete weniger ins Gewicht als die kleineren Gemeinden.
Beachten Sie die Angebote unserer Inserenten
GESUNDHEITS- UND INFORMATIONSPROGRAMM
Montabaur
Im 2. Halbjahr 1994 bieten wir u.a.
• Wirbelsäulengymnastik
• Rückenschule
• persönliche Ernährungsberatung
• Hatha Yoga für Kinder
Für DAK-Versicherte ist die Teilnahme kostenlos. Auch Nichtmitglieder können teilnehmen. Auskunft erteilt die unten aufaeführte
DAK-Bezirksaeschäftsstelle:
DAK Montabaur
Tel. 0 26 02 / 40 94
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