Montabaur
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Nr. 29/94
Wandel der Familienstrukturen
Die Familienstrukturen unterlagen in den vergangenen Jahren einem deutlichen Wandel. Während die Zahl der Familien mit nur einem Kind zugenommen hat, gibt es immer weniger kinderreiche Familien.
1980 entfielen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf 100 Familien durchschnittlich 121 Kinder, 1993 waren es nur noch 103.
Immer häufiger wachsen Kinder in unvollständigen Familien auf. Die Zahl der Alleinerziehenden ist von 1980 bis 1993 insgesamt gesehen um 36 Prozent gewachsen. 1993 zogen 96.600 Frauen in Rheinland-Pfalz ihre Kinder ohne Ehepartner auf; damit war mehr als jede siebte Mutter alleinerziehend. Die Zahl der alleinerziehenden Männer, für die sich ein deuthch steigender Trend abzeichnet, lag 1993 bei 20.900. Die meisten Frauen und Männer sind aufgrund der Trennung vom Ehepartner alleinerziehend. Trotz der beträchtlichen Zunahme der Ein-Eltern-Familien ist die vollständige Familie aber nach wie vor als Normalfall zu sehen. 89 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wuchsen 1993 bei beiden Elternteilen auf.
Auch die Zahl der Alleinstehenden ohne Kinder hat sich deuthch erhöht. Zwar gab es bei den Verwitweten ohne Kinder nur leichte Zuwächse, die Zahl der Geschiedenen und verheiratet Getrenntlebenden ohne Kinder hat sich seit 1980 jedoch weit mehr als verdoppelt.
Ein herzliches Dankeschön
sage ich allen Gratulanten, die mich zu meinem
60. Geburtstag
mit Glückwünschen, Blumen und Geschenken erfreut haben.
Maria Veltens
Stahlhofen, im Juni 1994
AOK
Die Gesundheitskasse.
VORURTEILE AUF DEM TELLER?
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Noch nie hat eine Speise die Generationen so geteilt wie der Hamburger das Brötchen. Für Großeltern symbolisiert er den Niedergang der Eßkultur. Für ihre Enkel ist das pralle weiße Brötchen mit dem Rindfleischpatty dazwischen das Essen par ex- cellence. Da kollidieren nicht nur Meinungen, sondern Eßstile und Lebensweisheiten. Es gibt Streit. Aber der Mensch ernährt sich nicht nur durch Worte, sondern von Nährstoffen. Also, was soll er essen? Was ist drin im Fast food? Das AOK-Magazin BLEIB GESUND wollte es wissen.
Kurzes Fazit: Fast food ist selten die Krönung einer ausgewogenen Ernährung. Oft sehr fettig. Häufig arm an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Aber es ist völlig sinnlos, die Ernährungsqualität an nur einer Speise festzumachen. Wer nur fettarme, gesunde Äpfel ißt, lebt trotzdem ungesund. Die Frage kann also nicht heißen: Darf ich Fast food essen? Sondern: Wieviel davon und wie oft kann ich es essen? Entscheidend ist, was sonst ^ noch auf dem Speiseplan steht.
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Für die erwiesene Anteilnahme und die trostreichen Worte anläßlich des Todes unseres lieben Verstorbenen
Josef Mahr
sagen wir herzlichen Dank.
Elisabeth Mahr
Oberelbert, im Juli 1994
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