Montabaur
Nr. 24/94
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ARCHIVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Urkunden und Akten mit besonderer Beweiskraft bewahrte die Stadt früher in einer Kiste auf. Das war das ius archivi, das Hoheitsrecht der Stadt. - Auch heute ist das in unserem Stadtarchiv so, nur daß es viele Kisten auf vielen Regalen sind. - Wieder öffnen- wir für Sie eine dieser Kisten:
Wußten Sie schon, daß der malerische Spießweiher, über dessen Ablauf die heute stillgelegte alte Koblenzer Straße geht, über mehrere Jahrhunderte ein Verkehrshindernis ersten Ranges war?
So heißt es z.B. 1718 in einem Brief an den Oberamtmann: »...daß nun wegen des gefallenen vielen Regens (der Damm) zum Morast worden, welcher nicht ohne die größte Klage der Passanten weder zu gehen noch zu fahren ist.«
Daß es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen der Stadt, den Bännen Holler und Wirges und dem Amt kam, weil keiner für die Instandhaltung zuständig sein wollte?
Daß, nachdem noch 1696 dem Befehl des Amtskellners an die Bänne den Spießweiher-Damm »mit Grund erstlich zu beschütten, nachgehens mit genügsamen dicken Stangen zu belegen und zu folge mit hartem Grund zu überschütten« widerspruchslos Folge geleistet wurde, 22 Jahre später erst nach einem Machtwort der kurfürstlichen Regierung in Ehrenbreitstein, daß »die Stadt so wohl als die Bänne Holler und Wirges, so viel einen jeden in der Markung betrifft, zu sotaner Reparation ohne fernem Anstand anzuhalten sind«, die dringend notwendigen Arbeiten erledigt werden.
Wer sich für die Geschichte interessiert, kann dazu im 3. Heft der Schriftenreihe zur Stadtgeschichte von Montabaur - welches im Herbst erscheint - mehr erfahren.
Über dieses und andere Themen können Sie auch selber forschen.
Öffnungszeiten:
Mo/Mi/Fr.von 10.00 bis 12.00 Uhr
Di/Do.von 15.30 bis 17.30 Uhr
es oftmals unnötige Mühe ist, da z. B. viele Pflanzenkrankheiten nach ihrem Ausbruch nicht mehr durch Spritzmittel behandelt werden können und es fast immer andere Wege gibt, der Sache Herr zu werden. Deshalb im folgenden ein paar allgemeine Anregungen und Tips für gesunde Pflanzen in einem gesunden Garten:
Schon bei der Auswahl der Pflanzen sollte man bemüht sein Arten und Sorten auszusuchen, die standortgerecht sind. Eine Pflanze auf dem falschen Boden oder mit zuviel oder zuwenig Sonne wird immer anfällig für Krankheiten und Schädlinge aller Art sein. Insbesondere mit der richtigen Sortenwahl kann man darüberhinaus noch einiges gegen den Krankheitsbefall, das gilt insbesondere gegen die Anfälligkeit von Pilzkrankheiten, tun. Ein gutes Beispiel sind hier insbesondere Rosen, die gerne von Mehltau befallen werden und bei denen es einige Sorten gibt, die durch ihre Resistenz gegen Mehltau dem Gärtner viel Arbeit ersparen. Angemerkt werden muß jedoch noch, daß es auch bei besonders unempfindlichen Sorten zu Befallsschäden kommen kann, ausgelöst z. B. eben durch den falschen Standort oder aber auch durch besonders ungünstige Witterung. In sehr milden Wintern beispielsweise, wenn die Blätter z.T. bis in das Frühjahr überdauern können, können sich auch die Krankheitsträger hier halten und bereits frühzeitig die Pflanzen angreifen. In diesem Fall kann jedoch durch frühzeitige Kontrolle und Entfernen erkrankter Blätter oder Triebe auch eine Bekämpfung durchgeführt werden, ohne daß man gleich zur Spritze greifen muß.
Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Telefon 02602-126196
“Erwachsenenbildung”
Büdungsprogramme für Frauen im Westerwaldkreis im Monat Juni 1994
Auf folgende Bildungsprogramme für Frauen im Westerwaldkreis macht die Gleichstellungsstelle zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern aufinerksam:
Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen Kompaktseminar
Sa./So. 18./19.06.1994, jew. 10.00 bis 17.00 Uhr Montabaur, Sporthalle I (Kraftraum) der Berufsbildenden Schule
Referentin: Dagmar Grathwohl, Neuwied
Kostenbeitrag: 60,- DM
Offener Frauenstammtisch
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Natur & Umwelt Info
Einsatz von Spritzmitteln in Hausgärten
Die Freude an Obst, Gemüse und Blumen im Garten ist nicht immer ungetrübt. Zahlreiche Tierarten, Pilze oder Viren und Bakterien finden ebenso Gefallen an den liebevoll herangezogenen Gewächsen. Kein Wunder, daß es den einen oder anderen Gärtner in Rage treibt, wenn er seine sorgsam gehüteten Pflänzchen eines Morgens von einer Vielzahl von Raupen oder Blattläusen oder anderen unerwünschten Besuchern überfallen sieht. Oder er stellt eines Tages mit Erschrecken fest, daß sich auf den bisher glänzend grünen und wohlbelaubten Rosenblättern eine grau-weiße Schicht ausbreitet, die der Pflanze ein eher kümmerliches Aussehen verleiht. Kein Wunder, daß sich der solcherarts geplagte Gärtner nach einer Lösung seiner Probleme umsieht. Meist wird sie in einem der zahlreich angebotenen Spritzmitteln gesehen und dann mit Elan der gesamte Garten mehr oder minder ganzflächig in einen Spritznebel versenkt. Dabei wird jedoch übersehen, daß
Di., 21.06.1994, 19.30 bis 21.30 Uhr Montabaur, Schüler-Cafe, Mons-Tabor-Straße 19 Referentin: Angela Schneider, Gleichstellungsbeauftragte Themen: Frauenverbände und -initiativen im Westerwaldkreis
Seminare und Bildungsangebote für Frauen im Westerwaldkreis
Situation von Künstlerinnen, Aufbau von Netzwerken, Durchführung öffentlicher Veranstaltungen/Ausstellungen/Lesungen
Eintritt frei!
Interessierte Frauen aller Altersgruppen aus allen Ortsgemeinden/Städten im Westerwaldkreis sind herzlich willkommen.
Konfliktbewältigung im Alltag von Frauen Fr./Sa. 24./25.06.1994 (Fr., 16.00 Uhr bis Sa. 18.00 Uhr) Montabaur, Deutsche Jugendherberge, Richard-Schirmann- Straße
Seminar mit einer Übernachtung und Vollpension Referentin: Claudia Altwasser, Breitenau Themen: Kind - Karriere - Kompromiß?
Mehrfachbelastung von Frauen und Müttern im Alltag Umgang mit Konflikten und Erarbeitung von Lösungsstrategien '
Rückfragen zu 1 bis 4: Tel.: 02602/124301, Westerwaldkreis

