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Montabaur

Spezialitäten reicht das kulinarische Angebot. Und wer kein passendes Western-Outfit besitzt, kann sich an zahlreichen Trading Posts stilecht einkleiden.

Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Information We­sterwald, Kirchstraße 48 a, 56410 Montabaur, Tel. 02602/ 3001, Fax 02602/5245, und bei der Stadtverwaltung Hachen­burg, Dr. Jürgen Hardeck, 57627 Hachenburg, Tel. 02662/ 3063, Fax 02662/5851.

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Küchen nach Maß in Ransbach-Baumbach

»Die Küche ist das Herz der Wohnung«, stellt Hans Fischer, Experte bei der Firma Küchentreff fest. Deshalb legt man größten Wert auf eine kompetente, kundengerechte Bera­tung. Wegen des großen Erfolges dieses Konzepts eröfinete Küchentreff Anfang Mai ein weiteres Küchengeschäft in der Bahnhofstraße in Ransbach-Baumbach.

Beim Angebot von Küchentreff vereinen sich bestechende Optik mit Zweckmäßigkeit. Die Markenfabrikate Funktionica, Contessa, Lanzet, Kiruco sowie die internationale Spitzen­marke Thielsa bürgen für Qualität. In jeder Preisgruppe ist ein optimaler Einkauf gewährleistet. In den weitläufigen Ausstellungsräumen wird die breite Angebotspalette präsen­tiert. Natürlich gibt es als Sonderangebote noch fertige Kü­chenblocks, ohne irgendwelche Abstriche an der Qualität.

Zumindest ein maßstabsgerechter Wohnungsumriß sollte vorlegen wer einen »Kochtempel« genau passend zu seinen Räumlichkeiten haben will. Wenn gewünscht, kommt der Fachmann nach Hause, verschafft sich einen persönlichen Eindruck und nimmt Maße. Termingerechte Lieferung und fachmännische Aufstellung gehören für Inhaberin Elsbeth Heldsick zum selbstverständlichen Service.

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Sparkassenbuch weiterhin gefragt

Die Geschäftsentwicklung der 39 rheinland-pfälzischen Spar­kassen wies in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein lebhaftes Kreditgeschäft sowie den saisonüblichen Rück­gang der Kundeneinlagen auf. Bei ruhigerem Interbankenge­schäft stieg die zusammengefaßte Bilanzsumme der Mitglied­institute um 2,4 Mrd. DM bzw. 3,8 % auf insgesamt 67,0 Mrd. DM (Vorjahr: 2,3 Mrd. DM bzw. 3,9 %).

Beim Betriebsergebnis vor Bewertung erwarten die Sparkas­sen nach ersten Prognoserechnungen eine Steigerung um 16 % für 1994.

Bei den Spareinlagen, deren Bestand 1993 um fast ein Zehntel gestiegen war, verzeichneten die Sparkassen im ersten Quar­tal erneut ein starkes Plus. Um 15 % höheren Gutschriften standen um 1 % höhere Lastschriften gegenüber, so daß der Spareinlagenbestand bei den rheinland-pfälzischen Sparkas­sen die Marke von 25 Mrd. überschritt.

Das Kreditgeschäft der Institute belebte sich zu Jahresbeginn 1994 weiter. Insgesamt erhöhte sich der Bestand der an Nicht­banken herausgelegten Kredite um 749 Mio. DM auf 38,7 Mrd. DM. Eine Aufgliederung des Kreditgeschäfts nach Kreditneh­mergruppen zeigt, daß die Kreditexpansion in den ersten drei Monaten 1994 in erster Linie vom Wohnungsbau geprägt wurde.

Lehrfahrt zu Pilzen und Kräutern

Für Mitglieder in Landfrauenverbänden und interessierte Verbraucher aus allen vier rechtsrheinischen Kreisen, bietet die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt Montabaur-Alten- kirchen, Fachbereich Hauswirtschaft und Ernährung, eine Tagesfahrt an.

Es soll ein Anbau von Pilzen und Kräutern besichtigt werden. Termin: Donnerstag, 16. Juni 1994, um 08.00 Uhr, an der Staatl. Lehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft, Bahn­hofstraße 32, 56410 Montabaur. Zusteigemöglichkeit in Lim­burg (Busparkplatz an der Lahn) um 08:30 Uhr.

Programm:

Vormittag: Besichtigung der Landwirtschaftlichen Pilzzucht in Weinbach mit Verkostung und Einkaufsmöglichkeit.

Nachmittag: Besichtigung einer Kräuterfarm in Reichenberg. Abschluß auf der Loreley. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um verbindliche Anmeldung bis zum 10. Juni 1994 unter Tel.-Nr. 02602/9228-33, Frau Schneider, oder 02602/9228-0, Zentrale, gebeten.

Nr. 23/94

StaatL Lehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft

Abteilung Hauswirtschaft und Ernährung Am 20. und 21. Juni 1994 findet ein Seminar für Frauen statt.

Thema:

Gesprächstraining - Freies Reden will gelernt sein. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, in streßfreier Atmo­sphäre die Wirkung des Gesprächsverhaltens auf andere zu erkennen und verschiedene Möglichkeiten der Gesprächsfüh­rung ausprobieren, beurteilen und anwenden zu können. Programme und Anmeldungen bei Frau Feigenbutz, SLVA Montabaur, Bahnhofstraße 32, 56410 Montabaur, Tel. 02602/ 9228-31.

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So wohnen weibliche Singles

Größer kann die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wahrheit kaum sein: Nur eine von zehn weiblichen Singles wohnt in Deutschland bisher in den eigenen vier Wänden, aber neun von zehn würden dies als ideale Wohnform vorziehen.

Dies ergab eine Befragung, die die Landesbausparkassen ge­meinsam mit der Zeitschrift Marie Clair durchgeführt haben, und an der sich 1.850 Leserinnen beteiligten.

Eine Gleichberechtigung hat auch beim Wohnen noch nicht vollständig stattgefunden, denn während den weiblichen Al­leinstehenden durchschnittlich 58 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung stehen, breiten sich die männlichen Pendants auf 72 Quadratmetern aus.

Besser stehen die Eigentümerinnen da. Ihre Wohnungen sind im Schnitt 72 Quadratmeter groß, das Eigenheim umfaßt sogar 113 Quadratmeter. Wie zu erwarten, wächst die Wohnungsgröße allerdings mit dem Alter und Einkommen.

Daß das Grundbedürfnis Wohnen seinen Preis hat, wird von den Befragten realistisch gesehen. Jeweils ein Drittel der Befragten ist bereit, für Miete oder Abzahlung bis 750 Mark, bis 1.000 oder über 1.000 Mark im Monat auszugeben.

Weit abgeschlagen ist mit gerade 1 Prozent die Ansicht, die Wohnung diene allein als Schlafstätte. Mehr als drei Viertel der Leserinnen sehen sie dagegen als persönlich zu gestalten­den Freiheits- und Lebensraum an. Dazu kommen noch einmal 20 Prozent, deren Wohnung als Freizeitort dient.

Eng damit zusammen hängt die Frage, wie sicher man sich an diesem Ort fühlt. So bewerten immerhin 16 Prozent der Miete­rinnen ihr Wohnumfeld als unsicher, bei den Eigentümerinnen sind es halb so viele. Anonyme Großstadtsiedlungen mögen dabei eine Rolle spielen, denn mit ihren Nachbarn sind nur drei von fünf Mieterinnen einverstanden, bei den Eigentümerinnen sind es zwei Drittel.

Interessanter Aspekt am Rande: Die Altbauwohnung ist bei weiblichen Singles beliebter als der Neubau. Ästhetische An­sprüche kommen also vor rein praktischen.

Großhandelsumsätze 1993 rückläufig

Im Jahre 1993 lagen die Umsätze des rheinland-pfälzischen Großhandels nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um 2,5 Prozent unter denen des Vorjahres. Den stärksten Umsatzrückgang verzeichneten die Geschäfte mit Erzen, Stahl, NE-Metallen (minus 27,1 Prozent), Getreide, Futter- und Düngemittteln, Tieren (minus 10,5 Prozent) sowie pharmazeutischen, kosmetischen und ähnlichen Erzeugnis­sen (minus 8,2 Prozent). Umsatzsteigerungen erzielte lediglich der Vertrieb von Holz, Baustoffen, Installationsbedarf (plus 8,2 Prozent) sowie von Metallwaren und Einrichtungsgegenstän­den (plus 2,1 Prozent).

Gegenüber 1992 ging die Zahl der im Großhandel Beschäftig­ten um 1,6 Prozent zurück. Die branchenspezifischen Veränderungsraten lagen zwischen plus 4,4 Prozent bei Holz, Baustoffen, Installationsbedarf und minus 5,1 Prozent bei Metallwaren und Einrichtungsgegenständen.

Schweinebestand weiter rückläufig

Anfang April wurden im Rahmen der Viehzählung rund 470.000 Schweine und damit 4,3 Prozent weniger Tiere gezählt als ein Jahr zuvor. Die Bestandsreduzierung ist in erster Linie auf den stark ausgeprägten Rückgang bei den Zuchtsauen auf 51.000 Tiere (minus 10 Prozent) zurückzuführen.

Ihre Zahl war so niedrig wie zuletzt 1960. Dies deutet auf eine

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