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Montabaur

Monaten des laufenden Jahres ist stark geprägt von den wirtschaftlichen Einschnitten im privaten und unternehmeri- schenBereich und läßt eine flachere Wachstumskurve im Jahr 1994 erwarten.

Bei den unter Tagesordnungspunkt 8 aufgeführten Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Eduard Born und Paul Kaiser in ihren Ämtern bestätigt. Für den im Mai verstorbenen Günther Gläßer aus Salz wurde Manfred Noll aus Nentershausen neu in das Aufsichtsgremium gewählt.

Nach den Regularien der Generalversammlung übergab Auf­sichtsratsvorsitzender Wilhelm Wahl, der die Versammlung leitete, das Wort an den Gastredner, Dieter Walch, Dipl.- Meteorologe vom ZDF. Walch, der den Bundesbürgern als »Wetterfrosch« von den täglichen Heute-Nachrichten bekannt ist, ging in seinem Vortrag zum Thema »Die Klimaverände­rung« im wesentlichen auf die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Klimaveränderung ein.

Dabei nahm Walch insbesondere im Hinblick auf die sozialen Auswirkungen in der 3. Welt kein Blatt vor den Mund.

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Sonderfahrplan Kannenbeckerland kostenlos in allen Bussen

Koblenz 20.05.1994 Kostenlos wird der neue Sonderfahrplan Kannenbäckerland ab Dienstag, 23. Mai 94 in den Bussen der Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH (RMV) und ihrer Auf­tragsunternehmen verteilt. Dies teilt Harald Strüder, Ange­botsplaner der RMV mit.

Im Fahrplan sind die ersten Verbesserungen aus dem Projekt Ringverkehr Kannenbäckerland aufgeführt. Die Lilien 6116 Montabaur-Höhr Grenzhausen, 6118 Hillscheid-Stromberg und 6119 Siershahn-Koblenz, Siershahn-Neuwied enthalten zahl­reiche Verbesserungen. Durchfahren ohne Umsteigen heißt die Devise bei Fahrten von Höhr-Grenzhausen nach Koblenz und Montabaur nach Höhr Grenzhausen.

Wir haben eine bessere Anbindung an die Mittelzentren Mon­tabaur, Höhr-Grenzhausen und das Oberzentrum Koblenz erreicht, sagt Strüder. Für Schüler, Berufspendler und diejeni­gen die zum Einkäufen in die nächst größere Stadt wollen gibt es jetzt ein attraktives Angebot mit dem öffentlichen Linien­verkehr vorwärts zu kommen.

Die Sonderfahrpläne wurden in einem handlichen Format angefertigt. So ist es möglich, daß jeder seinen Fahrplan jederzeit in der Tasche mitführen kann und die Entscheidung für eine Busfahrt leichter fällt, erklärt Strüder. Wir hoffen, daß der Fahrplan und die Verbesserungen bei unseren Fahrgästen den rechten Anklang finden und die Umsetzung der zweiten Stufe des Ringverkehrs im Herbst erfolgen kann.

Nähere Auskünfte erteilt das RMV-Regionalbüro Westerwald, Tel.: 02602/2209

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Bad Ems: Wo Gesundheit Spaß macht

AOK-Klinik für Prävention und Rehabilitation in Bad Ems geht neue Wege

Mitverantwortung statt Bevormundung, Individualität statt »Schema F«, Genuß statt Verzicht - eine Behandlung in der zum Jahresbeginn 1994 fertiggestellten, neuen AOK-Klinik für Prävention und Rehabilitation in Bad Ems ist genau das, was man sich von einer modernen Kur erhofft. Die bislang in Deutschland einzigartige Klinik gleicht mehr einem Hotel als einem Kurbetrieb., Hier wird jetzt mit einer Therapie, die ohne Zwang auskommt, ein zukunftsweisendes Gesundheitspro­gramm praktiziert, das den Spaß an der Gesundheit weckt. Wer daran teilnimmt, kann die »bessere Art zu leben« kennen­lernen.

Dr. med. Friedrich Haux, heute Chefarzt der neuen AOK- Klinik in Bad Ems, entwickelte bereits vor rund fünfzehn Jahren ein medizinisches Präventionskonzept, das er zunächst gemeinsam mit der AOK Nie der Sachsen, und in den vergange­nen sieben Jahren zusammen mit der AOK Rheinland in dem alten Bad Emser Klinikum umsetzte.

Als der Bau einer Umgehungsstraße in Bad Ems vor drei Jahren das Gelände tangierte, bot sich für den AOK-Landes- verband Rheinland mit Sitz in Düsseldorf, die Chance zum Neubeginn mit einer Gesundheitsmaßnahme modernen Zu­schnitts. Auch die Organisationsform der alten Klinik als Eigenbetrieb des Krankenkassenverbandes erschien den Düs­seldorfern dabei nicht mehr zeitgemäß. Deshalb wurden Bau und Betrieb der neuen Einrichtung der privaten Klinik-Gesell­

Nr. 22/94

schaft Wittgensteiner Kuranstalt anvertraut, die ihren Haupt­sitz im südwestfälischen Bad Berleburg hat. Dem Unterneh­men sind vierzehn weitere Einrichtungen mit über 2.000 Beschäftigten in ganz Deutschland angeschlossen.

Bei der Konzeption der neuen Klinik kam der Wittgensteiner Gruppe zugute, daß auch das Staatsbad Bad Ems für sein ' Kurmittelhaus sowie für die Emser Therme Modernisierungs- j pläne hatte. Man einigte sich bald auf eine räumliche Zusam- j

menfassung der AOK-Klinik, des Kurmittel-Zentrums und der Emser Therme zu einem »Gesundheitszentrum Bad Ems«. > Herzstück dieses Gesundheitsparks sollte die Emser Therme sein, flankiert von der neuen ÄOK-Klinik für Prävention und Rehabilation und einem völlig neu konzipierten Kurmittel- I und Therapiezentrum. I

Mit der architektonischen Umsetzung des Großprojektes be­auftragten die Wittgensteiner Kuranstalt und das Staatsbad Bad Ems das in Memmingen, Allgäu, ansässige Planungsbüro !| Günther. Im Juni 1992 begannen die Bauarbeiten. Nach nur ( achtzehn Monaten Bauzeit, am 3. Januar 1994, konnten die j ÄOK-Klinik und das neue Kurmittel- und Therapiezentrum \ ihren Betrieb aufnehmen. Sechs Wochen später war auch die \ Emser Therme fertiggestellt. Der gesamte Komplex präsen­tiert sich heute in einer Einheit, die sich harmonisch in das Orts- und Landschaftsbild am Bad Emser Lahnufer einfügt.

Um zu gewährleisten, daß die Erfahrungen und Ideen aus der klinischen Praxis auch auf die ambulante Therapie übertragen werden können, wurde der Chefarzt der AOK-Klinik, Dr. med. !

Friedrich Haux, zugleich ärztlicher Leiter des Bad Emser Gesundheitszentrums. Somit haben Patienten, die das Kur- j mittelzentrum im Rahmen einer sogenannten »offenen Bade­kur« nutzen, zudem die Möglichkeit, beispielsweise in der ] Lehrküche der AOK-Klinik Wissenswertes über die Grundla­gen einer gesunden Ernährung zu erfahren. Umgekehrt stehen den Klinik-Patienten alle Einrichtungen der Emser Therme und des Kurmittel- und Therapiezentrums zur Verfügung.

Diese »Symbiose« hat sich in den ersten Monaten der Erpro­bung auch wirtschaftlich als ideale Konstellation erwiesen. Zum einen wird dem Staatsbad eine kalkulierbare Betriebs- i führung der Thermen- und Kureinrichtungen ermöglicht. Zum !

anderen konnte die Wittgensteiner Kuranstalt die Investiti­onskosten für die AOK-Klinik in vertretbarer Größenordnung ! gestalten, weil Schwimmbad und Badeabteilung des Staatsba- j des vorhanden sind.

Kleinlich war die Wittgensteiner Kuranstalt beim Neubau der AOK-Klinik für Prävention und Rehabilitation keineswegs: | Das Gebäude umfaßt umfangreiche medizinisch-therapeuti­sche Einrichtungen. Hierzu gehören eine große Turnhalle, ein Fitneß-Center, mehrere Gymnastik-, Kreativ- und Gruppen­therapieräume sowie ein Medizin-Trakt mit moderner Diagno­se-Technik und einem Labor.

Geöffnet ist die »Emser Therme« täglich bis 22.00 Uhr, sams­tags und sonntags bis 20.00 Uhr. Die Tageskarte kostet DM 14,00, die Zeitkarte nur DM 10,00. Der Eintritt in die Sauna­welt beläuft sich auf DM 24,00. Werktags bis 16.00 Uhr sind j

drei Stunden saunen schon für DM 19,00 drin. Die Eintritts- |

preise für Kinder sind entsprechend ermäßigt.

Vereine fragen - wir antworten !

Die CDU Westerwald bietet eine »Hotline« für Vereine an. Am !

Dienstag, den 7. Juni 1994 stehen Ihnen von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr folgende Experten unter der Telefonnummer

02602 - 92230

Rede und Antwort.:

Wilfried Dillbahner, Wehrleiter der VG-Westerburg, Lan­desbeirat für den Brand- und Katastrophenschutz.

Albert Kram, Sportkreisvorsitzender

ErwinMüller, Steueroberamtsrat und Experte für Vereins­besteuerung.

Hubertus Weimar, Mitglied des Bundesmusikausschusses,

Regional- und Kreischorleiter. [

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen bei Ihren Problemen j und Anliegen helfen können.

Kulturförderverein Verbandsgemeinde Wallmerod e.V.

Der Kulturforderverein Verbandsgemeinde Wallmerod e.V. veranstaltet am

Sonntag, dem 05. Juni 1994 von 15.00 bis 18.00 Uhr auf Schloß Molsberg das Spielfest »Kunterbunt«, zu dem wir