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Montabaur

Nr. 22/94

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Wolfgang Grundhöfer und Ingrid Hassel, Kadenbach, Limes­straße 7

Norbert Justi, Montabaur, Colletstr. 16 und Maria Gertrud Blum geb. Thelen, Betteldorf, Auf dem Wasen 4 Klaus Günter Höhn und Renate Samide, Welschneudorf, Bad- Emser-Straße 17 A

Peter Frink, Nomborn, Wiesenstr. 2 und Manuela Sassen, Nomborn, Neustraße 2

Sterbefälle

Horst Egon Schlorke, Heiligenroth, Königsberger Straße 10 Paula Heinz geb. Heibel, Montabaur, Lupinenstraße 3 Karl Johann Aloysius Eiting, Horbach, Ignatius-Lötschert- Haus

Wilhelm Schneider, Niederelbert, Wiesenstr. 7

Natur & Umwelt Info

Dörfliche Tier- und Pflanzenwelt

2. Fortsetzung

Häufig betretene oder befahrene Stellen werden von Tritt­pflanzen besiedelt, die hervorragend an diese extremen Stand- orteangepaßt sind. Neben häufigen Arten, wie Breitblättrigem Wegerich, Vogel-Knöterich und Strahlenloser Kamille, können hier auch Seltenheiten auftreten, die wie die zuvor genannten Arten meist recht unscheinbar sind und leicht übersehen werden.

In Gärten und auf Friedhöfen wachsen Gartenunkraut-Ge­sellschaften, zum Beispiel mit Garten-Wolfsmilch und Stei­fem Sauerklee. Besonders in alten Bauerngärten haben sich manchmal alte Zier- oder Nutzpflanzen gehalten - wie Osterlu­zei und Nachtviole. Verwildert wachsen diese Arten auch an Hecken, Zäunen, Böschungen und ähnlichen Stellen. Friedhö­fe sind außerdem nicht selten letzte Refugien für ehemals auf Äckern verbreitete, dort heute aber weitestgehend verschwun­dene Arten, wie Acker- und Wiesen-Goldstern, oder sogar von Arten der Magerrasen.

Im Berg- und Hügelland, seltener im Flachland, wird das Ortsbild oft von alten, vegetationsreichen Mauern geprägt. Während an den Mauerfüßen gern verschiedene Ruderalpflan- zen-Gesellschaften wachsen, fallen in den Fugen Mauern- pflanzen-Gesellschaften auf. Verschiedene Farne, wie Mauer­raute und Zerbrechlicher Blasenfarn, sind hier besonders charakteristisch. Wieder andere Arten wachsen auf den Mau­erkronen, beispielsweise Fetthenne und Finger-Steinbrech. Neben diesen vielleicht wichtigsten Gruppen typischer Dorf­pflanzen kann man in den Ortschaften natürlich noch eine Fülle weiterer Arten antrefferi, z. B. solche der Saum-Gesell­schaften an Hecken und Gehölzen, der Sumpf- und Wasser- pflanzen-Gesellschaften an Fließgewässern und Dorftei­chen, der Grünland-Gesellschaften in Obstwiesen und viele mehr.

Dörfliche Tierwelt

Das Dorf ist nicht nur Lebensraum vieler typischer Pflanzen, sondern wird auch von einer Vielzahl von Wildtieren bewohnt. Unter ihnen finden sich viele, die den engen Zusammenhang zwischen der eigentlichen Siedlung und der umgebenden Land­schaft deutlich machen. Ein gutes Beispiel ist der Weißstorch, der zwar im Dorf brütet, seine Nahrung aber in den Feuchtge­bieten der Umgebung sucht.

In Obstwiesen und Gärten, Hecken und Mauern, Gewässern und Staudenfluren des Dorfes können viele unterschiedlich angepaßte Tiere leben. So bieten blütenreiche Ruderalflu- ren, auch die artenreichen, üppigen Bauerngärten vielen Kleintieren - vor allem Insekten - reichlich Nahrung. Man denke nur an Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. An alten Mauern können sich Eidechsen sonnen oder Jagd auf Insekten und Spinnen machen, während Kleingewässer Fröschen, Kröten und Molchen, aber auch Libellen als Laichplatz dienen und viele andere Wasserinsekten anziehen. Hecken, und Gebüsche sind unter anderem Brutstätten der verschieden­sten Vogelarten. Besonders bedeutsam sind hierfür auch die alten Obstwiesen und Alleen, selbst absterbende Einzelbäu­me. Unter Reisig- und Laubhaufen wiederum findet der Igel Unterschlupf. Manche Arten sind auf Lebensräume mit extre­men Umweltbedingungen spezialisiert, die in den Dörfern viel häufiger auftreten als in der umgebenden Landschaft, zum Beispiel vegetationsfreie Flächen, besonnte Stein- und Schutt­haufen oder sogar alte Stroh- und Ziegeldächer.

Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Con­stanze Wunderlich, Durchwahl 02602-126196.

Informationen zur

Rentenversicherung / Beratung - Auskunft

Sprechtage der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) für den Bereich des südlichen Westerwaldkreises

Die Sprechtage der BfA finden in der Regel am ersten Montag im Monat bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur statt.

Der nächste Sprechtag ist am Montag, dem 06.06.1994.

Die Sprechstunden sind von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr und

von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr. Sprechtage der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz (LVA) für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur Die Sprechtage der LVA Rheinland-Pfalz finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat bei der Verbandsgemeindever­waltung Montabaur statt.

Der nächste Sprechtag ist am Dienstag, dem 07.06.1994.

Die Sprechstunden sind von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und

von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

Für die Nachmittagssprechstunden ist für beide Sprechtage eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungs­unterlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Ar­beitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fach­schul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertriebenenausweis mitzubringen. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vorla­ge der Geburtsurkunden oder des Familienstammbuches er­forderlich.

Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht!

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen.

Aus Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen, erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten!

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwal­tung, 56410 Montabaur, Rathaus Altbau, I. Stock, Zimmer 11, durchgeführt.

Telefonische Terminvereinbarungen unter Tel.: 02602/126154.

Amtsgericht Montabaur geschlossen

DasAmtsgerichtMontabauristamFreitag, dem 10. Junil994, aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen.

Für unaufschiebbare Eilfälle ist ein Bereitschaftsdienst an diesem Tag eingerichtet.

Erwachsenenbildung 9

Volkshochschule e.V. 56422Wirges in Verbindung mit VHS Montabaur

Tagesfahrt nach Idar-Oberstein

Am Freitag, dem 17. Juni 1994, macht die Volkshochschule Wirges eine Tagesfahrt nach Idar-Oberstein an der Nahe. Nach einer Stadtrundfahrt und Besichtigung der Sehenswür­digkeiten, werden das Edelsteinmuseum und eine Schleiferei besucht. Der Tag schließt ab mit dem typischen »Köstlichen Nationalgericht«. Alle Leistungen einbegriffen: 95,00 DM. Anmeldungen bei der VHS Wirges, Herr Ackva, Tel. 02602/ 5419

Weilburger Schloßkonzerte

Die VHS Wirges fährt zu einem Konzert nach Weilburg. Das Württembergische Kammerorchester, Heilbronn, musiziert im Renaissancehof des Schlosses unter seinem Dirigenten Jörg Färber, Bratschen- und Bläserkonzerte von J. S. Bach, Vivalch und Honnegger.

Karten: zu 39,00 DM und 57,00 DM

Zeit: Freitag, den 24. Juni 1994, 20.30 Uhr

Abfahrt: 18.30 Uhr ab Wirges, Busbahnhof

18.40 Uhr an Montabaur, Adenauer Platz Auskunft und verbindliche Anmeldung bei der VHS Wirges, Tel.: 5419