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Montabaur

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Nr. 22/94

Kunstausstellung in den Geschäftsräumen der Nassauischen Sparkasse Montabaur

Freitag, 03.06. bis Mittwoch, 15.06.1994

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Montabaur - Tonnerre veranstaltete die ASSOCIATION POUR LA PROMOTION DES ARTS DU MONDE (Gesellschaft zur Förderung der Weltkunst) eine Verkaufsausstellung haitianischer Malerei.

»Die haitianische Malerei ist ein einzigartiges Phänomen auf dieser Erde. Diese Einmaligkeit ist immer noch unerklärlich. Ein Volk von Malern nannte der Schriftsteller und Kulturminister Frankreichs, Andre Malraux, die Haitianer.«

Mit diesen Sätzen steht die ASSOCIATION POUR LA PROMOTION DES ARTS DU MONDE ihre Exponate vor. Der eingetragene Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunst in der Welt zu fördern und mit dem Verkaufserlös der Werke gezielt Projekte in den jeweiligen Ursprungsländern zu unterstützen. Die Erträge dieser Ausstellung sind für die »Saint-Alphonse- Ecole« bestimmt, eine Einrichtung für 750 Schüler in den Slums um Port-au-Prince, in der die Kinder, zumeist Waisen, Unterricht, Essen und Betreuung erhalten.

Gezeigt werden etwa 100 Bilder von 50 zeitgenössischen Künstlern, die die heutige Malerei Haitis repräsentieren. Diese Ausstellung war bereits mehrere Male in Paris zu Gast und wurde unter anderem auch im Papstpalast in Avignon sowie in Nimes, Montpellier, Rouen, Arles und weiteren großen Städten Frankreichs gezeigt. Sie kommt nun schließlich wieder über Paris und Avignon - nach Montabaur.

Dank einem Hinweis der Stadt Tonnerre, wo die Ausstellung mit großem Erfolg ebenfalls zu sehen war, hat sich die Stadt Montabaur in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft erfolgreich bemüht, die Kunstwerke in Montabaur zu präsentieren.

Eine besondere Gelegenheit, sich ein wertvolles Kunstwerk zu einem erschwinglichen Preis zu leisten - oder es wenigstens zu bewundern.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Montabaur in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Großholbach feiert Kirmes vom 4. Juni bis 6. Juni 1994

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vom 4. bis 6. Juni 1994 feiert Großholbach seine traditionelle Kirmes. Natürlich muß unser Pfarrer die Kirmes nicht alleine feiern, auch wenn sich in diesem Jahr keine »reguläre« Kirmesgesellschaft zusammengefunden hat. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind aufgeru­fen, spontan und ungezwungen zum Gelingen der Festtage beizutragen.

Der Kirmesbaum wird am Samstag, dem 4. Juni 1994, um 14.00 Uhr, aufgestellt. Ich danke der Freiwilligen Feuerwehr, die diese Aufgabe bereitwillig übernommen hat; weitere Helfer sind herzlich willkommen. Ein herzliches Danke auch an die Frauen der Gymnastikgruppe, die eine schöne Eierglocke gestaltet haben.

Am Sonntag, dem 5. Juni, nach dem Sonntagsgottesdienst, wollen wir uns nach alter Tradition am Ehrenmal versammeln und zum Gedenken einen Kranz niederlegen.

Der Kirmeszug in Begleitung der Dorfmu­sikanten zieht am Sonntag ab 14.00 Uhr durch das Dorf. Der Zug stellt sich am Festzelt auf. Alle, die Beine zum Laufen und Tanzen haben, sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Es wäre schön, wenn sich noch einige »ältere Semester« einen Ruck geben und den Tanz unter dem Kir­mesbaum wagen würden.

Ich lade alle Mitbürgerinnen und Mitbür­ger herzlich ein, das Fest der Kirmes ge­meinsam zu feiern. Die Großholbacherfreu­en sich aber auch darauf, zu den Festtagen Verwandte, Freunde und Bekannte als Kir­mesgäste begrüßen zu können. Im Festzelt und in den Gaststätten geht es wie üblich hoch her. Die Schaustellerfamilie Pfeiffer bietet mit ihrem Betrieb Spaß und Zer­streuung für Jung und Alt. Ein »Geheim­tip« für Montag, den 5. Juni 1994: Alle treffen sich zum Frühschoppen im Festzelt.

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie unseren Gästen wünsche ich schöne und frohe Festtage!

Ihr Winfried Röther, Ortsbürgermeister

Pfarrer Bernhard Czernek kann sich freuen: Der Kirmeszug kommt!