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Montabaur

Vater bedankte sich für die schon oft bewiesene Unterstützung durch die Kreissparkasse Westerwald. Besonders bedankte er sich bei den Kindergartenleiterinnen und deren Mitarbeiterin­nen, sowie der Polizei für das Engagement im Bereich der Verkehrserziehung. Die heute übergebenen Materialien sollen weitere Hilfen sein für die Verkehrserziehung im Vorschulal­ter. Kurt Feilen stellte anschließend die Aktivitäten der Ver­kehrswacht in verschiedenen Bereichen dar. Die Schulung zur Verkehrserziehung von Mofa-Fahrern bis hin zur Betreuung von Senioren, immer mit dem Ziel, »Sicherheit im Verkehr« zu vermitteln. Dank der intensiven Zusammenarbeit von Be­zirkswacht, Polizei, Eltern, Lehrern, Moderatoren, Kinder­gärtnerinnen sowie Fördern und Spendern war es möglich, die Zahl der Kinderunfälle im hiesigen Bezirk deutlich zu verrin­gern. Maktbereichsdirektor Werner Normann von der Kreis­sparkasse Westerwald betonte abschließend, daß mit dieser Übergabe der Verkehrsübungsmittel die Kreissparkasse wie­der ihren Beitrag zur Vermeidung von Kinderunfällen leisten möchte.

Absage an elektrisches Licht und Plastikgeschirr

Mittelalterliches Spektakulum in Oberwesel/Rhein Handwerker und Zünfte zeigen ihre Künste, elektrisches Licht und Plastikgeschirr sind verpönt, und Autos müssen vor den Stadttoren bleiben: So läßt sich das mittelalterliche Spekta­kulum der ehemals freien Reichsstadt Oberwesel am Rhein charakterisieren.

Dieses alle zwei Jahre stattfindende Fest erwartet am 4. und 5. Juni 1994 seine Besucher.

Träger mittelalterlicher Kostüme (Leinensack als »Bettler- Outfit« zählt nicht) haben freien Eintritt, desgleichen Kinder bis zur Schwertgröße (150 cm). Ansonsten ist im Eintrittspreis von 15,00 DM pro Tag ein Wappen-Becher aus Ton eingeschlos­sen. Originalität ist bei den nahezu 70 Ständen oberstes Gebot, und selbst Reklametafeln und Verkehrsschilder im Stadtzen­trum, dem Festgelände, bekommen »Tarnkappen«.

Originell sind auch die vielfältigen Darbietungen von Gauk­lern, Akrobaten und »Gasseborzlern«. Kämpfende Ritter, Trommler, Musikanten, Tänzer, Bänkelsänger, ein Eulenspie­gel, Zauberer und Hexen ziehen alt und jung in ihren Bann. Dem jeweils zur Mittagsstund beginnenden fröhlichen Trei­ben, das bis spät in den Abend dauert, geht am Sonntag ein Festzug der Bürger und Edelleute voraus. Viel fahrend Volk sorgt auf den Gassen und Plätzen für reichlich Gaudium und Kurzweil. Wer sein Auto lieber zu Hause läßt, dem sei gesagt, daß es vom Bahnhof zum Festgelände nur fünf Minuten Weges sind, und die Schiffsanlegestelle liegt sogar direkt gegenüber einer der Eingänge.

Fleißige Hände spinnen beim Spektakulum so manchen Faden...

Foto: von Osterroth

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Ulrich Rolshoven geht in den Ruhestand

Filialdirektor Ulrich Rolshoven, Nassauische Sparkasse Wir­ges, feierte am 29. April 1994 seinen 62. Geburtstag und geht gleichzeitig in den wohlverdienten Ruhestand.

Ulrich Rolshoven wurde 1932 in Koblenz geboren. Er absolvier­te von 1949 bis 1952 seine Banklehre bei der Naspa, damals noch Nassauische Landesbank.

Nr. 21/94

Anschließend war er 8 Jahre in der Filiale Montabaur tätig. 1960 wurde er mit der Leitung der Filiale Wirges betraut. Seine Ernennung zum Filialdirektor erfolgte 1973.

Neben zahlreichen fachspezifischen Seminaren erwarb er auf der Sparkassenakademie den Titel »Sparkassenbetriebswirt«. In früheren Jahren war Ulrich Rolshoven im TuS Montabaur aktiv - ebenfalls mehrere Jahre im Sportverein Eigendorf, auch als Vereinsvorsitzender. Heute widmet er sich dem Chorge­sang beim Mendelssohn Bartholdy e.V. Montabaur und ist als Kassierer im Vorstand tätig.

.Geschäftsbereichsleiter Klaus Mies, Naspa Montabaur, verab­schiedete Ulrich Rolshoven im Filialgebäude Wirges im Rah­men einer kleinen Feier.

Klaus Mies bedankte sich für die angenehme Zusammenarbeit und würdigte das Engagement Rolshovens, der die Filiale Wirges aufgebaut und zu gutem Erfolg geführt habe.

Seine ausgeprägte positive Lebenseinstellung habe ihn bei Kunden und Freunden sehr beliebt gemacht.

Michael Müller (33) wird als Nachfolger die Leitung der Filiale Wirges übernehmen.

von links nach rechts:

Ulrich Rolshoven, Klaus Mies, Michael Müller

FIPSS

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Mofa für die Augst - Schule in Neuhäusel

Spende der Volksbank Montabaur-Wallmerod machte es möglich

So frühzeitig wie möglich mit der Verkehrserziehung begin­nen, dies ist das Motto der Bezirksverkehrswacht Montabaur, um »unsere Jugend« in den ständig steigenden Verkehr ein­zubinden.

V.l.n.r. Heinz Peter Weidenfeller, Marketingleiter der Volksbank Montabaur- Wallmerod, Rektor i.R. Vater, stellv. Vorsitzender Bezirksverkehrswacht Montabaur, Herr Hetzel, Rektor der Augst-Schule Neuhäusel, Andri D'Avis, künftiger Zweigstellenleiter der Volksbank in Neuhäusel und Herr Güllering, Verkehrsobmann der Augst-Schule.

Schon in den Kindergärten beginnt die Arbeit der Verkehrs­wacht und setzt sich über Grundschulen und Hauptschulen fort bis in die Gymnasien. Was für die Kinder im Kindergarten Verkehrsspiele, was für die Grundschüler das Fahrrad, ist bereits für die Hauptschule das Mofa. Verkehrsunterricht in der Hauptschule bedeutet, daß eben auch Mofas für den prak­tischen Fahrunterricht eingesetzt werden müssen, die jedoch

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