Montabaur _____
at seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushalts-
atzuüg. Die Haushaltssatzung 1994, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt
Einnahmen/Ausgaben je 1.128.000 DM
Vermögenshaushalt
Einnahmen/Ausgaben je 2.250.000 DM
Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1994 wie folgt festgelegt:
Grundsteuer A 250 v.H.
Grundsteuer B 290 v. H.
Gewerbesteuer 300 v. H.
Die Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Ge- meindegebietes gehalten werden:
für den ersten Hund 50 DM
für den zweiten Hund 100 DM
für jeden weiteren Hund 150 DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1994 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht.
Rückblick 1993
Ein Rückblick auf das abgelaufene Haushaltsjahr läßt erkennen, daß die ursprünglich geplante Neuverschuldung in Höhe von 7.000 DM nicht eintreten wird. Man wird voraussichtlich sogar über Rücklagenmittel von rd. 95.000 DM verfügen.
Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde Holler beläuft sich zum 31.12.1993 auf 634.299,66 DM. Hieraus resultiert eine Pro-Kopf-Verschuldung von 606,40 DM. Sie liegt deutlich über dem vergleichbaren Landesdurchschnitt von 529 DM.
Haushalt 1994
Das Gesamtvolumen des Haushaltes 1994 beläuft sich auf 3.378.000 DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 1.128.000 DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaushalt 2.250.000 DM.
Gegenüber dem Vorjahr werden die Hebesätze der Grundsteuer angehoben, und zwar Grundsteuer A von 220 v. H. auf 250 v. H. und Grundsteuer B von 240 v. H. auf 290 v. H. Die Anhebung erfolgt als Auswirkung des geänderten Finanzausgleichsgesetzes.
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt voh 1.044.000 DM auf 1.128.000 DM. Diese enorme Steigerung wird nicht durch Einnahmenverbesserungen verursacht, sondern durch deutliche Ausgabensteigerungen. Zu nennen wären hier insbesondere die Bereiche Kindergärten, Orts- und Regionalplanung sowie Gemeindestraßen. Neben diesen Faktoren sind natürlich auch die Einnahmenverschlechterungen im Bereich der Steuern und allgemeinen Zuweisungen zu nennen. Diese negative Entwicklung verdeutlicht die Tatsache, daß der Verwaltungshaushalt nur durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt in Höhe von 58.000 DM ausgeglichen werden kann.
Die Einnahmen im Steuerbereich spielen eine dominante Rolle. Das Gesamtsoll dieses Unterabschnittes in Höhe von763.935 DM erbringt 67,72 v. H. sämtlicher Einnahmen des. Verwaltungshaushaltes.
Das Umlagesoll bildet mit 47,56 v. H. den Ausgabenschwerpunkt des Verwaltungshaushaltes. Die weiteren Aüsgabenbe- reiche des Verwaltungshaushaltes stellen die Personalausgaben, Sachausgaben, Zuweisungen zu Zuschüsse, Zinsausgaben sowie die Zuführung zum Vermögenshaushalt dar.
Als echte freie Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1994 errechnet sich ein Betrag von F 58.000 DM. Die Entwicklung der freien Finanzspitze in den kommenden Jahren wird weiterhin negativ sein. Aufgabe der Ortsgemeinde wird es sein, die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes den laufenden Einnahmen anzupassen, so daß eine freie Finanzspitze mit einem positiven Vorzeichen ausgewiesen wird.
Vermögenshaushalt
vo ? Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm hu “i e . Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaus- naltes. Für die nachfolgenden Maßnahmen und Ausgaben sind «sprechende Haushaltsmittel bereitgestellt:
1- Bau eines Kindergartens 700.000DM
t , emer Grillhütte 35.000 DM
a _ uw ®mungen für Dorfemeuerungsmaßnähmen 4.000 DM »krKehl« einschließlifcli’ '• -'•»«■»-'»V . t- . aiienoberflächenentwässerungsanteil 334.000 DM o. Ausbau der Bürgersteige K 168' 300:000 DM
7 w l der Bürgersteige L 326 300.000 DM
'• Wegebau auf dem Friedhof 10.000 DM
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8. Einbau einer Lautsprecheranlage in die
Dorfgemeinschaftshalle 25.000 DM
9. Ausbau von Wirtschaftswegen 184.000 DM
10. Haus- und Kanalanschlußkosten für
gemeindeeigene Grundstücke 105.000 DM
11. Zuführung zum Verwaltungshaushalt 58.000 DM
12. Zuführung zur allgemeinen Rücklage 39.842 DM
13. Tilgung von Krediten an den Kreditmarkt 155.158 DM Die veranschlagte Tilgungsleistung verringert den Schuldenstand der Ortsgemeinde zum 31.12.1994 auf489.141,92 DM. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 458,07 DM liegt da nn erstmals seit vielen Jahren unter dem vergleichbaren Landesdurchschnitt (529 DM).
Die Finanzierung aller Ausgaben erfolgt durch nachfolgende
Einnahmen:
1 .
Zuweisung des Landes
zum Bau des Kindergartens
250.000 DM
2.
Zuweisung des Kreises
zum Bau des Kindergartens
370.000 DM
3.
Erschließungs- und Ausbaubeiträge
485.000 DM
4.
Zuweisung des Landes
ziun Bürgersteigausbau K 168
100.000 DM
5.
Zuweisung des Landes
zum Bürgersteigausbau L 326
100.000 DM
6.
Zuweisung des Landes
zum Wirtschaftswegeausbau
110.400 DM
7.
Einnahmen aus der Veräußerung
von Grundstücken
800.000 DM
8.
Investitionsschlüsselzuweisungen
13.000 DM
9.
Zuführung vom Verwaltungshaushalt
(Pflichtzuführung)
21.289 DM
10.
Entnahme aus der allgemeinen Rücklage
(Planabrundungsbetrag)
311DM
Ausblick 1995 bis 1997
Zuweisungen für Dorferoeuerungsmaßnahmen, Bürgersteigausbau K168, Bürgersteigausbau L 326, Erschließung »An der Kehl« und Bürgersteigausbau L 326/Unter der Struth bilden die Investitionsschwerpunkte bis einschließlich 1997. Die Finanzplanung signalisiert eine Finanzierung aller Vorhaben.
Beratung und Beschlußfassung über die Vergabe der Straßenbaumaßnahme zum Kindergarten Der Ortsgemeinderat stimmte der Vergabe der Arbeiten für die Straßenbaumaßnahme zum Kindergarten zu.
Kath. Pfarramt St Margaretha 56412 Holler, Telefon 02602/3495 Sprechzeit Gemeindereferent:
Mittwoch... 11.00 bis 13,00 Uhr.
Freitag...—.. 17.00 bis 19.00Uhr
Bürozeit: .
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag.. 09.30 bis 13.00 Uhr Kinderkartage
Zur Einstimmung auf Ostern sind die Schulkinder von Dienstag, 29. März 1994, bis Karfreitag, 01. April 1994, jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr, herzlich ins Pfarrheim Holler eingeladen. Mitzubringen sind: Schere, Klebstoff Filzstifte oder Wasserfarben sowie ausgeblasene Eier.
Großkahber-Sportschützen Holler e.V.
In Westerburg veranstaltet die LDS am 30.04.1994 ein Groß- kaliber-Gewehrschießen. Zugelassen sind alle Dienst- und Jagdgewehre mit Zielfernrohr oder offener Visierung. Nähere Informationen zum Wettkampfund Anmeldung beim 1. Vorsitzenden.
Meldeschluß hierzu ist der 11.04.1994.
Die SSG Weißenthurm feiert am 07.05.1994 ihr 25jährigös Bestehen.
Hierzu findet um 20.00 Uhr in der Stadthalle in Weißenthurm eine Feier mit Live-Musik und einer Tombola statt. Mitglieder, die an dieser Feier teilnehmen möchten, melden sich bis zum 02. Mai beim 1. Vorsitzenden.
Die Deutschen Meisterschaften der DSU werden dieses Jahr vom 12.05. bis 15.05. als offene Wettkämpfe ausgetragen. Irsch, eine Ortsgemeinde zwischen Trier und Saarburg, ist der diesjährige Austragungsort. , , > . , ^ _
An unserem nächsten Schießtermin, am 24. März, werden wir unsere Vereinsmeisterschaft für die LDS austragen. - ' “ Mit freundlichem Gruß ; J -■"
Reiner Jung, 1. Vorsitzender

