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Montabaur

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Nr. 11/q

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Montabaur

An die

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Montabaur

OFFENER BRIEF

März 1994

Sehr geehrte Damen und Herren,

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1994 wird ein wichtiges Jahr für die weitere Entwicklung der Stadt Montabaur. Bei den anstehenden Wahlen zum Euro-j parat, zum Deutschen Bundestag, zum Kreistag, zum Verbandsgemeinderat und zum Stadtrat werden die Weichen für Europa, für Deutschland und seine Regionen auf die Ebene der Landkreise, Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden! gestellt.

Die Zukunft von Montabaur hängt von Ihrem Votum ab!

Montabaur hat sich gut entwickelt. Mit der erheblich gestiegenen Steuerkraft konnten Investitionen getätigt werden, die Leben und Arbeiten in der Stadt Montabaur attraktiv gemacht haben, ohne daß dadurch zusätzliche Kredite aufgenommen werden mußten.

Die positive Bilanz der vergangenen Jahre ist auf die konstruktive und zukunftsweisende Arbeit des CDU-Ortsverbandes und der CDU-Fraktion im Stadtrat von Montabaur zurückzuführen.

Es wurden

- die Westumgehung fertiggestellt,

- der Kindergarten in Eigendorf gebaut, der Neubau des Kindergartens Sonnenring begonnen und der Kindergarten in Horressen grundlegend saniert,

- Straßen verkehrsberuhigt neu- oder ausgebaut,

- Baugebiete am Wassergraben und an der Koblenzer Straße erschlossen,

- Planungsverfahren für die Baugebiete Christches Weiher und Verlängerte Südstraße eingeleitet,

- die Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebietes Alter Galgen geplant, i

- die Renovierung und Verschönerung unserer Altstadt fortgesetzt,

- die Unterbringung der Stadtbücherei und des Archivs durch Erwerb von Teileigentum am Neubau neben dem Rathaus, der jetzt begonnen wird, gesichert,

- die Modernisierung der Gebäude in der Altstadt, insbesondere durch Gewährung von Zuschüssen an die Eigentümer

unterstützt, .

- Kinderspielplätze am Himmelfeld und in Eigendorf gebaut,

- attraktive Kultur- und Freizeitangebote geschaffen.

-Alle Maßnahmen konnten ohne Neuverschuldung finanziert werden. Das wird im Jahre 1994 aufgrund von Gesetzesän­derungen durch diese Landesregierung nicht mehr möglich sein. Wir müssen mehr als 1,2 Millionen DM zusätzlich an Umla- gen aufbringen!

Die wichtigste Maßnahme in der Zukunft ist neben der weiteren Entwicklung der Innenstadt mit ihrer historischen Substanz die städtebauliche Entwicklung von Montabaur um den geplanten ICE-Bahnhof zwischen Aubach und Autobahn. Mit der I naturfreundlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dieses zukunftsträchtigen, aber ökologisch sehr empfindlichen Stand­orts wurden Planungsbüros beauftragt, die bereits die ersten Entwürfe in enger Kontaktnahme mit der Deutschen Bun­desbahn und den beteiligten Behörden ausgearbeitet haben. Sie wurden am 20.1.1994 in der Bürgerversammlung vorge­stellt.

Die städtebauliche Entwicklung dieses Gebietes ist eine planerische Herausforderung, die Entscheidungskraft und Krea­tivität erfordert!

Trotz aller Aktivitäten ist es sicher, daß wir, die CDU in Montabaur, im Ortsverband und im Stadtrat, nicht alle Probleme der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und in den Stadtteilen erkannt oder erfahren haben.

Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre Anregungen mitteilen oder Ihre konkreten Vorschläge unterbrei­ten würden. Auch dann, wenn Sie nur Ihren Ärger loswerden wollen, wären wir froh zu erfahren, worüber Sie sich geärgert haben.

Rufen Sie mich an (Tel.: 02602/5204 -p-, 92230 -d-) oder schreiben Sie Ihrem CDU-Ortsverband Montabaur, Koblenzei; Straße 48, 56410 Montabaur.

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Jqg^nim Burth