Montabaur
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Nr. 6/94
Eheschließungen
Ronald Schneider und Tanja Spitzhom, Montabaur, Kirch- straßelö
Georg Jung, Montabaur, Tannenweg 45 und Christina Anita Fetz, Welschneudorf, Dielkopfweg 2
Volker Thomas Trum und Martina Heukäufer geb. Becker, Nentershausen, Kirchstraße 10
Sterbefälle
Maria Getruda Kaiser geb. Sturm, Boden, Beulstraße 16 Elisabetha Gerz, Montabaur, Köppelstraße la Peter Noll, Boden, Ahrbachstraße 1
Theresia Thekla Beck geb. Quirmbach, Girod, Gartenstraße 6 Karl Johann Emil Brunzlow, Montabaur, Saarstraße 18 Otto Karl Hertrich, Montabaur, Mainzer Straße 10 Anna Schäfer geb. Weller, Montabaur, Fröschpfortstraße 6 Georg Karl Busch, Niederelbert, Hauptstraße 49'
Katharina Bahl geb. Leusch, Nomborn, Wiesenstraße 15 Siegfried Friedrich Franz Stach, Großholbach, Hauptstraße 37
Natur & Umwelt Info
Informationen über das Haselhuhn, Gefährdungsursachen und Schutzmaßnahmen
In Rheinland-Pfalz sind die beiden Rauhfußhuhnarten Auer- huhn und Birkhuhn bereits 1976bzw.. 1960 ausgestorben. Das Haselhuhn (Bonasa bonasia) ist somit die letzte in Rheinland- Pfalz vorkommende Rauhfußhuhnart. Es dürfte jedoch nicht den Bekanntheitsgrad haben, wie seine größeren Verwandten. Das hegt u.a. an seinem relativ unscheinbaren Äußeren. Es wird nur wenig größer als das Rebhuhn und seine Gefiederfär- bung ist ganz auf seinen Lebensraum, dem Niederwald und strukturreichem Mischwald, angep aßt. Aufgrund der versteckten Lebensweise des sehr scheuen Tieres ist ein Nachweis vom Vorkommen des Haselhuhnes sehr schwierig. Sichtbeobachtungen beruhen meist nur auf reinem Zufall. Deshalb kann der derzeitige Bestand in Rheinland Pfalz nur geschätzt werden. Man geht von ca. 120 Paaren aus.
Im Rahmen sog. Artenschutzprojekte wird seit 1986 das Vorkommen des Haselhuhnes landesweit untersucht und seine Vorkommen registriert. Wichtige Grundlage hierfür ist die Kenntnis der Lage und Größe von geeigneten Lebensräumen, d.h. Niederwaldbeständen und strukturreichen Mischwäldern. Ein Verbreitungsschwerpunkt der Haselhühner in Deutschland ist auch der Westerwald. Hier finden sich noch entsprechende Lebensräume. Diese gilt es zu erhalten, da eine zu starke Einengung dieser Lebensräume den noch vorhandenen Haselhuhn-Populationen langfristig sonst keine Entwicklungsmöglichkeit bietet. Zur Lebensgemeinschaft (Biozönose) des Haselhuhnes, die in enger Beziehung zu den Arten der Wald- Offenland-Übergangsbereiche stehen, gehören beispielsweise Sperber, Waldschnepfe, Schwarzspecht, Wendehals, Ziegenmelker, Turteltaube, Weiden- und Schwanzmeise, Kernbeißer, Smaragd- und Zauneidechse, Schlingnatter, Fledermäuse und zahlreiche Insektenarten. Eine Reihe der aufgeführten Tierarten sind ebenfalls schon sehr selten geworden. Das macht deutlich, daß die Zerstörung von Lebensräumen meist nicht nur eine Art, sondern langfristig viele Arten der Lebensgemeinschaft bedroht. Deshalb ist Natur- und Umweltschutz eine wichtige Aufgabe.
Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Telefon 02602-126196.
Westerwaldkreis fordert den Tourismus
Sonderprogramm soll vorrangig Qualität verbessern Der Einbau von sanitären Anlagen oder die Neuerrichtung von Naßzellen werden ebenso finanziell gefordert, wie die Errichtung von gebietstypischen Speisegaststätten oder die im Zusammenhang stehende Modernisierung der Kücheneinrich- tung.
Erstmals ist im Jahre 1994 auch eine Unterstützung bei Errichtung von Ferienwohnungen möglich. Daneben werden freiwillige Umweltschutzmaßnahmen zusätzlich belohnt. Einzelheiten zum »Sonderprogramm Fremdenverkehr«, das vorerst bis zum 31.12.1994 befristet ist, erfahren Sie bei Ihrer Verbandsgemeinde (Tel. 02602/126111, Herr Noll) oder direkt bei der Wirtschaftsforderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (Tel. 02602/124333).
Für die, die gerne einen »Heben« und die, die gerne was erleben, ist auch gesorgt zur Fastnachtszeit, den AST ist stets bereit!
Drum Narren laßt das Auto stehen, denn Ihr braucht auch nicht zu gehen!
Verschiebung der wöchentlichen Müll- bzw. Wertstoffentsorgung wegen Rosenmontag und Fastnachtdienstag sowie
Bekanntgabe der Öffnungszeiten
der Hausmülldeponien, des Verwaltungsgebäudes sowie der Wertstoffsortieranlage in Boden während der Fastnachtstage
1. Verschiebung wegen Rosenmontag (14.02.1994)
Wegen Rosenmontag (14.02.1994) erfolgt in den Gemeinden, in denen die Entleerung der Restmüll- bzw. Wertstoff- gefaße oder Einsammlung der gelben »DSD-Säcke« normalerweise am Montag, dem 14.02.1994 stattfindet, diese bereits am Samstag, dem 12.02.1994. Die jeweilige Abfuhrart bitten wir dem Müllkalender 1994, der jedem Haushalt zugegangen ist, zu entnehmen. j
2. Verschiebung wegen Fastnachtdienstag (15.02.1994) Wegen Fastnachtdienstag (15.02.1994) erfolgt in der Wo- | che vom 15. bis 19.02.1994 in allen Gemeinden des Wester- i waldkreises die Abfuhr der Restmüll- bzw. Wertstoffgefäße | oder Einsammlung der gelben »DSD-Säcke« jeweils einen I Tag später, d. h. anstatt dienstags mittwochs, anstatt ! mittwochs donnerstags, anstatt donnerstags freitags und anstatt freitags samstags (19.02.1994). Die jeweilige Ab- ' fuhrart bitten wir dem Müllkalender 1994, der jedem Haushalt zugegangen ist, zu entnehmen.
Des weiteren wird daraufhingewiesen, daß das Verwaltungsgebäude in Moschheim
am Schwerdonnerstag (10.02.1994) ab 16.00 Uhr am Rosenmontag (14.02.1994) ganztägig und am Fastnachtsdienstag (15.02.1994) ab 12.00 Uhr geschlossen bleibt.
Die Hausmülldeponien Meudt und Rennerod bleiben am Rosenmontag ganztägig geschlossen, ebenso entfällt an diesem Tag die Wertstoffannahme auf der Sortieranlage der Firma i Bellersheim in Boden.
In dringenden Fällen stehen an Fastnachtdienstag ab 12.00 Uhr die Mitarbeiter der Hausmülldeponien Meudt (Tel. 06435/ 8011) und Rennerod (Tel.-Nr. 02664/6336) zur Verfügung. Desweiteren können Containerbestellungen ab 13.00 Uhr unmittelbar bei der Firma Bellersheim, Boden (Tel. 02602/92760) erfolgen.
Katasteramt Montabaur
Das Katasteramt Montabaur ist am Rosenmontag, 14.02.1994 geschlossen. Für Dienstag, 15.02.1994 ist nur ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.
ia_ “Erwachsenenbildung”
VHS-Kurse Montabaur
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Spanisch
07601 Spanisch für Fortgeschrittene I Lehrmittel: »ESO ES 1«, Klett-Verlag (ab Lektion 12) Montag, 21. Februar 1994, 19.30 Uhr 10 Abende
Hauptschule Montabaur Rosemarie Weyand 50,00 DM
Beginn: Dauer: Ort:
Leitung: Gebühren:
07602 Spanisch für Fortgeschrittene II Lehrmittel: »ESO ES 1«, Klett-Verlag (ab Lektion 28) Montag, 21. Februar 1994, 18.00 Uhr 10 Abende
Hauptschule Montabaur Rosemarie Weyand 50,00 DM
Beginn: Dauer: Ort:
Leitung: Gebühren:

