Montabaur
22
Nr, 2/94
Heilberscheid 937,20 DM
Gesamt: 4.034,10 DM
In den Opferkästchen, die die Kinder an Weihnachten abgegeben haben, waren insgesamt 563,67 DM.
Peter Perne singt am Sonntag, dem 23.01.1994 - 17.00 Ühr in Steinefrenz in der Pfarrkirche. Eintritt ist frei - Spenden werden erbeten für die Arbeit der Pallottiner.
Katholische Kirchengemeinde St Katharina, Niedererbach
Niedererbach
Samstag, 15.01., 18.00 Uhr Vorabendmesse Görgeshausen
Sonntag, 16.01., 10.00 Uhr (geänderte Zeit) Hochamt, Dankamt anläßlich der Diamantenen Hochzeit Georg und Elisabeth Bendel
Alle Brautpaare, die beabsichtigen dieses Jahr zu heiraten, mögen sich bitte im Pfarrbüro Nentershausen, Telefon 229, melden.
Die diesjährigen Brautleutetage finden am Wochenende 19./ 20.02.1994 im Jugendheim Nentershausen statt.
Katholische Pfarrgemeinde St Jakobus zu Girod/Ww.
Gottesdienstordnung vom 16. bis 23. Januar 1994
Samstag, Vorabendmesse, A. f. Peter Henkes u. verst. Angehörige
2. Sonntag im Jahreskreis, 09.30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde; keine Andacht! - Heute Kollekte für die Ehe- und Familienarbeit im Bistum!
08.00 Uhr A. f. Josef Göbel u. verst. Angehörige
Dienstag, 08.00 Uhr A. f. Leb. u. Verst. der Farn. Hölzel-
Sturm.
Mittwoch, 18.30 Uhr Abendm. für alle - A. f. Theodor Steden, bestellt vom VdK
Donnerstag, 08.00 Uhr A. zur Danksagung in Meinung Freitag, 08.00 Uhr (Int. wird noch bekannt gegeben!) Samstag, 08.00 Uhr A. zu Ehren der Mutter Gottes; 16.00 Uhr stille Anbetung; 16.30 Uhr Salve-Andacht: Wir beten um die Einheit im Glauben! (Gebetswoche)
Ab 18. bis 25. Januar 1994 wird die Gebetswoche um Einheit im Glauben gehalten; wir wollen uns nach Kräften daran beteiligen.
18.30 Uhr Vorabendm., A. f. Ehel. Peter u. Anna Mai u. verst. Angehörige.
Beichtgelegenheit: Samstag, 16.00 Uhr bis zur Salve-Andacht für alle.
“Wissenswertes”
Erlös aus Spendenaktion für Dausenauer Kinderheim
Anläßlich der Fiat-Punto-Präsentation am 06.11.1993 im Autohaus Lenz gab es außer dem schönen neuen Auto eine große Verlosung mit vielen Sachpreisen und es wurde vor Ort Original-Pizza gebacken. Der Erlös aus der aufgerufenen Spenden
aktion wurde dieses Mal dem Dausenauer Kinderheim zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden, auch im Namen des Dausenauer Kinderheims.
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Minister Bordiert rät zu Aktivitäten: Kinder und Alte auf dem Bauernhof
Die Hälfte der rund 600.000 Bauernhöfe in den alten Bundesländern erwirtschaftet ihr Einkommen zum Teil außerhalb der Landwirtschaft. Diese Zahl gab das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn bekannt. Minister Jochen Borchert: »Mir erscheint es sinnvoll, unsere landwirtschaftlichen Betriebe bei richtigen Voraussetzungen zu neuen Aktivitäten zu ermuntern, um sich eine sichere Zukunft zu gestalten.«
Nebenerwerb jenseits der Felder und Äcker, Scheunen und Ställe, dabei denken die meisten wohl an die seit langem bestehende Aktion »Ferien auf dem Bauernhof«, die sich tatsächlich immer größerer Beliebtheit erfreut. Doch die 20.000 Gehöfte, die Gäste zu »Ferien vom Ich« aufnehmen, sind nur ein - wenn auch beträchtlicher - Teil der Aktivitäten der deutschen Bauern, ihr Einkommen abzusichern. In letzter Zeit haben immer mehr Bauern Marktnischen erschlossen, ihren Hof attraktiv für andere Erwerbszweige umzugestalten.
Beispiel eins:
Das Bauern-Ehepaar Maria und Hubert Schulze aus dem westfälischen Schöppingen-Eggerode hat einen Teil seines stattlichen Hofes aus dem 12. Jahrhundert zu einer Art Altenheim umgebaut. »Betreutes Wohnen« heißt die Idee der Familie Schulze - und sieben ältere Menschen haben begeistert davon Gebrauch gemacht. Hubert Schulze, der auf 40 Hektar Ackerfläche anbaut und jährlich 2.000 Schweine mästet, stellte mit dem Ausbau von zehn Einzelzimmern auf seinem Gehöft die Weichen. Frau Maria, Landfrau und ausgebildete Schwesternhelferin, war über die Anfrage einer Tante auf die Idee gekommen, einen Teil des Anwesens zur Altenpflege zu nutzen. Seither verbringen hier ältere Menschen in ländlicher Umgebung ihren Lebensabend, genießen die schöne Landschaft, bekommen besondere Betreuung und individuelle Pflege. Zwischen 2.000 und 3.000 Mark kostet monatlich so ein Altenheimplatz auf dem Bauernhof. Bei medizinischer Anforderung steht die Sozialstation in der Stadt zur Verfügung. Inzwischen hat Bauer Schulze sogar eine Wirtschafterin und eine Teilzeitkraft angestellt, um die älteren Gäste rundum betreuen zu können.
Beispiel zwei:
Am Rande der westfalischen Stadt Münster hat der Bauer Winfried Dahlhaus - 60 Bullenmastplätze, 700 Schweinemast- j plätze - einen Teil seiner Stallungen zu einer Kindertagesstät- 1 te umgebaut und an einen Elternverein vermietet. Inzwischen finden hier 60 Kinder einen Tagesplatz, spielen an frischer Luft, lernen das Leben mit Tieren kennen, reiten auf Ponys - ;! ein Kinderhort, der so manches Großstadtkind neidisch ma- j chen dürfte. 60.000 Mark erzielt Bauer Dahlhaus jährlich mit J dieser guten Idee: »Das ist ein gutes Zubrot zu den Einnahmen aus der Landwirtschaft... Und es ist ein krisenfestes zweites Standbein.«
Beispiel drei:
Die »Immenhof«-Filme,haben dem Bauern Franz-Josef Schulze- Schleithof aus Havixbeck den Einfall gegeben, einen Teil seines Hofes zu einem Ponyhof umzubauen. Im Hochsommer tollen fast 50 Kinder auf dem 95 Hektar großen Anwesen herum, lernen reiten, bekommen einen Eindruck vom bäuerlichen Leben... Entsprechend viel Arbeit für Bäuerin Mechthild ; j Schulze-Schleithof. Weiß doch auch sie: »Die Frauen haben j einen Großteil der Lasten zu tragen, die solche Mehraktivitä- | ten mit sich bringen.« Dennoch gingen auch von Mechthild ; Schulze-Schleithof die kreativen Anstöße aus:»Ich liebe es, daß j{ wir jetzt einen so turbulenten Bauernhaushalt haben ...« |
Nur drei Beispiele von vielen zum Thema Nebenerwerb deut- j scher Bauern. Andere sind: Direktverkauf vom Bauernhof - Ü immer stärker zu beobachten, Verkauf auf Bauernmärkten J oder auch gastronomische Teilbewirtschaftung (eine westfäli- | sehe Bäuerin richtet auf ihrem Hof mit großem Erfolg Kinder- j geburtstage aus).
Minister Jochen Borchert: »Die Stärke unserer Landwirtschaft liegt in der Tüchtigkeit unserer Bauern. Wenn wir nicht bereit

