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Montabaur

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Nr. 2/94

Weiterhin veröffentlicht werden die Termine für die Problem­müllentsorgung aus Haushalten, die Abholung der Weihnachts- bäume sowie eine evtl. Verschiebung der Abfuhrtermine auf­grund von Feiertagen oder internen Änderungen der Wester­waldkreis-Abfallbeseitigung.

Natur & Umwelt Info

Fortsetzung: Neophyten - Problempflanzen im Naturschutz?

Dies alles sind gute Gründe, sich Gedanken über den Umgang mit Neophyten zu machen. An den angesprochenen Stellen kann es sicherlich auch einmal sinnvoll sein Neophyten durch geeignete Maßnahmen, wie z.B.

selektives Ausmähen vor der Samenreife bzw. Entfernen der Samenstände vor der Ausreife (z.B. beim Riesenbären­klau Heracleum giganteum) oder

mechanische Bekämpfung durch Bodenbearbeitung oder

Bepflanzung verwucherter Flächen mit beschattenden, durchsetzungsfähigen Gehölzen, die durch ihre Konkur­renz die Neophyten verdrängen sowie

keine Aussaat oder Anpflanzung als Wildfutter und Bie­nenweide

zu bekämpfen.

Sicherlich gibt es auch aufgrund guter Entwicklungsmöglich­keiten Beispiele für das extreme Ausbreiten der angeführten Pflanzenarten. Bei passenden Bedingungen können aber auch einheimische Arten zu diesem Verhalten neigen, man denke nur beispielsweise an Giersch, Brennessel oder Quecke. Des­halb soll auch im Umgang mit Neophyten letztendlich Gelas­senheit angeraten werden, denn auch sie können sich in den Natürkreislauf einpassen und werden zum Zeitpunkt der Blü­te auch von Insekten gerne angenommen. Grund zur Panik besteht also nicht und wer sich in seinen Garten z.B. die Kanadische Goldrute pflanzen möchte, kann dieses ohne schlechtes Gewissen tun. Einer Versiegelung des Bodens sind diese Pflanzen noch allemal überlegen. Aber sicherlich ist es doch wünschenswert, wenn bei Anpflanzungen grundsätzlich erst einmal den einheimischen Pflanzen der Vorrang gegeben wird.

Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, C. Wunderlich, Durchwahl 02602/126.196.

Förderung der Allgemeinen Musik-und Theaterpflege im Haushaltsjahr 1994

j Auch im Haushaltsjahr 1994 wird die Bezirksregierung Kob­lenz die ihr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel im Bereich der Allgemeinen Musik- und Theaterpflege unmittel­bar an die Antragsteller verteilen.

Im Rahmen der Allgemeinen Musik- und Theaterpflege wer­den hauptsächlich Instrumental-, Musikvereine, Musikverei- i nigungen der sog. Volksmusikinstrumente, Gesangvereine, Spielmanns- und Fanfarenzüge, Chorgemeinschaften, Freilicht- sowie andere Bühnen gefordert.

;(Die Haushaltsmittel sind insbesondere für unmittelbare Maß- nahmen der allgemeinen Musikpflege (Beschaffung von ver- , einseigenen Instrumenten und Noten, musikalische und kir­chenmusikalische Veranstaltungen bzw. Wettbewerbe, Fort- f bildungsmaßnahmen für musikalischen Nachwuchs) und Ver- ! anstaltungen von Freilicht- und sonstigen Theatergruppen bestimmt.

' Fortbildungsmaßnahmen können nur gefördert werden, wenn die Ausbildung durch Verbände (z.B. Kreismusikverbände) : erfolgt und es sich um eine einmalige Maßnahme handelt. Reisekosten, Kosten für die Beschaffung von Kleidungsstük- . ken, Uniformen sowie laufende Ausgaben (z.B. Saalmieten, Honorare für Dirigenten, Pachten, Gebühren und Geschäftsbe- t . darf) sind grundsätzlich nicht zuschußfähig.

< Nicht zuschußfähig sind ebenfalls Maßnahmen, die bereits durchgeführt wurden.

Die Zuschußanträge müssen der Bezirksregierung Koblenz spätestens am

| 15.02.1994

| vorliegen.

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Anträge, die nach diesem Termin eingehen, können grundsätz­lich nicht mehr berücksichtigt werden.

Ein Antragsvordruck kann bei der Bezirksregierung Koblenz unter Telefon 0261/120-2038 angefordert werden.

Mit dem Antrag ist ein Kostenvoranschlag für die geplante Maßnahme einzureichen.

Allen - und Pflegeheim

Hospitalfonds der Stadl Montabaur

Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt bzw. zum 01.04.1994 eine(n)

Altenpfleger-in bzw. Krankenschwester/-pfleger in Teilzeitbeschäftigung (0,5 Planstelle)

Im Alten- und Pflegeheim leben 98 ältere Menschen, die z. T. noch rüstig, mehrheitlich aber pflegebedürftig sind. Unser Ziel, ist eine ganzheitliche Pflege und Betreuung mit Orientierung an den Bedürfnissen unserer Bewoh­ner umzusetzen.

Wir erwarten:

abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger­in bzw. Krankenschwester/-pfleger

- Bereitschaft zur Teamarbeit und zu motiviertem und bewohnerorientiertem Arbeiten

eine engagierte, verantwortungsbewußte und koope­rative Persönlichkeit

- Verständnis für alte, gebrechliche und behinderte Menschen

Wir bieten:

ein vielfältiges und verantwortungsvolles Aufgaben­gebiet

- einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst

- Vergütung nach BAT Sozialleistungen des Öffentlichen Dienstes

Ihre schriftlichen Bewerbungen richten Sie bitte an: Alten- und Pflegeheim Montabaur - Heimleitung -, Dill­straße 1, 56410 Montabaur.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei unserem Heimleiter, Herrn Pydd, unter der Telefonnummer 02602/13040.

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Erwachsenenbildung

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ft. Semesterbeginn 1. Februar X994

Der neue Arbeitsplan liegt vor!

Anmeldung: ab 13. Januar 1994 VHS-Geschäftsstelle,' Montabaur Telefon: 02602/126105

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