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Montabaur

Samstag, 25.12., 1. Weihnachtstag, 08.30 Uhr Hochamt Sonntag, 26.12., 2. Weihnachtstag, 09.30 Uhr Hochamt Freitag, 31.12., Silvester, 17.00 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Samstag, 01.01.1994, Neujahr, Hochamt für die Gemeinde, Aussendung der Sternsinger Sonntag, 09.01.1994, 09.30 Uhr Hochamt Christmette 1993

Komm, wir gehen früh genug... Etwa ab 16.30 Uhr stimmen uns Kinderchor und Flötengruppe in Niedererbach und eine Flöten- und Singgruppe in Görgeshausen mit weihnachtlichen Liedern und Instrumentalstücken auf die Christmette ein. Kindersegnung:

Niedererbach: Dienstag, 28.12.1993, 10.30 Uhr Görgeshausen: Dienstag, 28.12.1993, 10.00 Uhr Kollekte: an Weihnachten für Adveniat Die Kinder werden gebeten, ihre Opferkästchen in der Kinder­krippenfeier oder Christmette abzugeben.

Niedererbach: Freitag, 31.12.1993, Kollekte für die neue Orgel.

Katholische Pfarrgemeinde St Jakobus zu Girod/Ww.

vom 26. Dezember 1993 bis 02. Januar 1994 Samstag, keine Vorabendm.!

Sonntag n. Weihnachten, Fest der HL. Familie! 07.30 Uhr Frühmesse - A. für Richard Henkes u. verst. Angeh.; 09.30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde, danach kurze Andacht u. sakr. Segen! - Keine Nachmittagsandacht!

Montag, Fest des hl. Johannes, Ap. u. Evang., 2. Kl., 17.00 Uhr Gern.-Messe - A. f. Maria Schneider, bestellt von der Kirchen­gemeinde - der Meßdiener und Zeitschriften-Mädchen, anschl. Bescherung im Pfarrhaus!

Dienstag, Fest der hl. Unschuldigen Kinder, 2. IQ., 08.00 Uhr A. f. Ehel. Alois u. Josefine Ehl u. verst. Angeh.

Mittwoch, 18.30 Uhr Abendmesse für alle - A. f. Ehel. Wilh. u. Kath. Daum.

Donnerstag, 08.00 Uhr A. für Josef Frie u. Wilhl. Voll. Freitag, 08.00 Uhr A. f. Josef Kaiser, Eltern, Schwiegereltern u. verst. Angeh.; 17.30 Uhr Jahresschlußgottesdienst- 3.A.für Theodor Steden; am Schluß Auss., Te deum ... sakr. Segen! Samstag, Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahrstag! 10.00 Uhr (!) feierl. Hochamt für die Pfarrgemeinde; keine Andacht! - Keine Vorabendm.!

Wissenswertes

Busverkehr der KMV an Weihnachten und am Jahreswechsel

Auf den Linien der Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH (RMV) gelten an Heiligabend, den Weihnachtstagen sowie an Silvester und Neujahr besondere Fahrplanregelungen. Die geänderten Abfahrtszeiten der Fahrpläne können an den Hal- testellen-Aushängen entnommen werden.

Nähere Auskunft erteilt das RMV-Regionalbüro Koblenz, Tel.: 0261/17383.

Was man wissen muß!

Die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Westerburg sowie die Außenstelle in Montabaur bleibt am 23. und 24. Dezember sowie am 31. Dezember 1993 geschlossen!

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Die rheinland-pfälzischen Sparkassen sind gerüstet für den EG-Binnenmarkt

Zum 01. Januar 1994 tritt das neue rheinlandpfälzische Spar­kassengesetz in Kraft. Der Sparkassen- und Giroverband Rhein­land-Pfalz befürwortet überwiegend die im vergangenen Mo­nat verabschiedete Novellierung. Es wurden Verbesserungen erreicht, die die Sparkassen als Wettbewerbsunternehmen im europäischen Binnenmarkt stärken. Mit der Einführung des Universalprinzips anstelle des bisherigen Enumerationsprin­zips stehen den Instituten zukünftig alle banküblichen Ge­schäftsfelder offen: Sie können freier als bisher im Markt agieren und sind somit besser für den härter werdenden Wettbewerb gerüstet. Die Öffnung des Sparkassenrechts für die Nutzung aller Eigenkapitalmöglichkeiten des Kreditwe­

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Nr. 51/93

sengesetzes bewertet der Verband ebenfalls positiv. Die Spar­kassen werden mit allen anderen Kreditinstituten hinsichtlich der Aufnahme von haftendem Eigenkapital gleichgestellt. Ein bisher bestehender Wettbewerbsnachteil wird abgebaut. Auch die Einführung der 1/3 Mitbestimmung bei den rheinland- pfälzischen Sparkassen wird mitgetragen. Sie ist geeignet, die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Institut zu erhöhen. Die Verpflichtung, die Schuldnerberatung zu fordern, bedeutet die Übernahme einer neuen Aufgabe. Eine solche Unterstüt­zung wird als Ausfluß des öffentlichen Auftrags von der rhein­land-pfälzischen Sparkassenorganisation anerkannt, wenn­gleich die zuletzt gefundene Gesetzesformulierung manche Fragen offenläßt. Das Anliegen des Gesetzgebers, Sparkassen dort zu vereinigen, wo dies zur Verbesserung der Ertragsstärke und Wettbewerbsfähigkeit notwendig ist, wird gleichfaRs ak­zeptiert.

Das neue Gesetz enthält nach Auffassung des Verbandes aber auch Elemente, die geeignet sind, die kommunale Veranke­rung der Sparkassen zu lockern. Hierzu zählen die in der Novelle erkennbare Tendenz zum Abbau der Gemeinwohlver­pflichtung der Institute, die Abschwächung des Regionalprin­zips, die Lockerung der Zusammenarbeit im Sparkassenver­bund und'vor allen Dingen die im Gesetz vorgesehene Wahl­möglichkeit der privaten Beteiligung an Sparkassen unter Einräumung von Mitwirkungsrechten im Verwaltungsrat. Hierdurch wird das Fundament des öffentlich-rechtlichen Sp ar- kassenwesens bedroht. Sie öffnet grundsätzlich den Weg zu einer Wesensänderung und Privatisierung der Sparkassen. Die Interessen der privaten Kapitalgeber sind legitimerweise auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Wenn sie im Verwal­tungsrat mitbestimmen, ist die Verpflichtung der Sparkassen für das Gemeinwohl in Gefahr.

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Stärkeres Bilanzsummenwachstum und kräftiger Ertragsanstieg

bei den rheinland-pfälzischen Sparkassen

Die 39 Sparkassen in Rheinland-Pfalz verzeichneten in den ersten neun Monaten dieses Jahres eine anhaltend gute Ge­schäftsentwicklung. Die zusammengefaßte Bilanzsumme un­serer Mitgliedinstitute wuchs von Januar bis September um 4,5 Mrd. DM bzw. 7,7 Prozent auf 62,6 Mrd. DM. Im vergleich­baren Vorjahreszeitraum hatte die Steigerung lediglich 1,1 Mrd. DM bzw. 2,1 Prozent betragen. Zwar spiegelte sich hier in erster Linie ein verstärktes Engagement im Interbankenge­schäft wieder, Impulse kamen aber gleichermaßen auch vom Aktiv- und Passivgeschäft mit der Nichtbankenkundschaft. Während die Kredite um 4,6 Prozent auf 37,1 Mrd. DM zuleg­ten, wuchsen die Kundeneinlagen um 2,1 Prozent auf 49,3 Mrd. DM.

Deutlich verbesserte Ertragslage

Die Ertragssituation der rheinland-pfälzischen Sparkassen entwickelte sich günstig. Die Prognoseergebnisse lassen für 1993 ein Betriebsergebnis von 1,28 Prozent der durchschnitt­lichen Bilanzsumme erwarten. Das bedeutet eine Steigerung von 0,09 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (1,19 Pro­zent). Ein gebremster Anstieg des Verwaltungsaufwandes so­wie die Erhöhung der Zinsspanne wirkten sich positiv aus. Neben diversen Steuerungsmaßnahmen der Laufzeitenstruk­tur der Bilanz wurde das Zinsergebnis durch den strukturellen Wandel auf der Passivseite begünstigt.

Die deutlichen Zinssenkungen führten dazu, daß unter dem Strich die Entwicklung der privaten Ersparnis hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Sparquote, das heißt der Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte, ging bisher um gut einen Prozentpunkt zurück. Die private Ersparnis bei unseren rheinland-pfälzischen Institu­ten hat sich im Vorj ahresvergleich sogar halbiert. Insgesamt 570 Mio. DM wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres von unseren Kunden auf die hohe Kante gelegt, verglichen mit 1,2 Mrd. DM 1992. Offensichtlich versuchen viele Sparer, trotz des schlechten wirtschaftlichen Umfeldes, ihr Ausgabenni­veau aufrecht zu erhalten, ein Zeichen, daß das Vorsichtsmotiv in der Spartätigkeit an Bedeutung verliert.

Dabei ergaben sich starke Verschiebungen zugunsten des Kontensparens, der Termineinlagen und des Investmentspa­rens, während die Anlagen in Eigenemissionen der Sparkas­sen sowie Wertpapieren fremder Emittenten spürbar nachlie­ßen.

Höhere Nachfrage nach Baufinanzierungen Das Kreditgeschäft der rheinland-pfälzischen Sparkassen schwächte sich im bisherigen Jahresverlauf ab. MiteinemPlus von 1,6 Mrd. DM fiel das Wachstum des Forderungsbestandes