Einzelbild herunterladen

Montabaur

49

Nr. 47/93

ftdvenfs-ffiarhf - BffB EMS

am Samstag, 27.11. und Sonntag, 28.11.1993

Festliche Klänge

in der Advents- und Weihnachtszeit

Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine B lätter ... Für viele Familien ist noch heute das Liedersingen unter dem geschmück­ten Lichterbaum der Inbegriff weihnachtlicher Festfreude. Die Sym­bolik des Tannenbaums läßt sich bis in frühchristliche Anfänge zurückverfolgen. In allen frühen Kulturen spielen die gr ünen Büsche und Bäume eine bed eut ende Rolle, denn mit ihnen beschwor man im Winter die Wiederkehr des Frühlings. Auch gab es die Lichter- oder Früchte bäume, die den Göttern der Sonne und der Fruchtbarkeit dar­gebracht wurden. Die Sitte, sich einen reich geschmückten Tannen­baum in die Stube zu stellen, ist erst seit Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt. So wird 1606 in einer Straßburger Chronik berichtet:

... auf Weihnachten richtet man Tannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf, daran hängt man Rosen aus vielfarbigem Papier geschnit­ten, Äpfel, Oblaten, Zischgold, Zucker .... Der mit Lichtem geschmückte Tannenbaum, so wie wir ihn heute kennen, setzte sich erst im vorigen Jahrhundert allgemein durch.

Die brennenden Lichter am Tannenbaum sollen auf das Licht hinwei- sen, das mit Christus in die Welt gekommen ist. Der große Christ­baum wurde zum Inbegriff des Festes. Er ist neben der Weihnachtskrippe und dem Stern das Symbol des Christfestes und fin­det sich deshalb neben der Verkündigung der Geburt Christi und dem Kindleinwiegen als eines der zentralen Themen in den weihnachtli­chen Gesängen wieder.

Die Weihnachtslieder haben ihren Ursprung im christlichen Brauch­tum von Christmesse und Krippenspiel. Beim spätmittelalterlichen Brauch des Kindleinwiegens wurde ein in Windeln gewickeltes Christkind aus Holz oder Wachs unter Absingen von Liedern symbo­lisch in den Schlaf gewiegt und dem Volk zum Küssen gereicht. Im Mittelalter bereitete man sich daneben in nächtlichen Gottesdiensten - den sogenannten Vigil - auf hohe Feste vor. Aus den weihnachtli­chen Vigilien wurden die Christmetten, bei denen bekannte Weih­nachtslieder wieZu Bethlehem geboren undSei uns willkommen, Herre Christ gesungen wurden. Zu diesen Weih- nachtsliedem, die sich in freier Abwandlung manchmal an den lithur- gischen Wechselgesang anlehnten, kamen im Laufe der Zeit, insbesondere im letzten Jahrhundeit, immer mehr weltliche Dichtun­gen hinzu, die den Zauber des Winters, das Schenken und die kindli­che Freude am Weihnachtsfest zum Thema haben. Bis heute ungebrochen ist die Tradition, Weihnachten als das höchste christli­che Fest mit den alten Liedern zu begehen.

:w v>e' ° -ft

j § y $-' 4e9 , 73 «

a 0 V* _

9*^\0

RADIO FERNSEH ELEKTRONIK

WERNER CZ0P0WSKI

Lahnstr. 8 - 56130 Bad Ems Telefon 02603/4838

Senke

Zubehör

JL

Kabel-TV

GRAVIERGERHARDT

56130 Bad Ems, Koblenzer Straße 8 Tel. 0 26 03 - 28 41, Fax 55 70 Gummistempel mit neuer Postleitzahl Stempel Stanzen Schilder Formen Ehrenpreise für alle Sportarten mit Gravur

(ELEKTRj^T|

T

56130 Bad Ems - Römerslr. 73 u. Friedrichstr 12

Weihnachtsbögen

7 Kerzen.ab DM 21,90

Grablichter

batteriebetrieben.DM 14,90

Lichterketten für innen und außen

versch. Ausführungen - Ersatzkerzen -

Tel. 02603 - 2331

in Buch isi~ J)AS (^eschenK

Einmal im Jahr ist Weihnachtszeit, drum tanz und spring vor Fröhlichkeit. Wenn Weihnachten gewesen ist, kommts wieder erst in Jahresfrist!

Im Advent bin ich montags bis samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr für Sie und Ihre Buchwünsche offen!

PS. Am 1. Adventssonntag habe ich von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

BUCHHANOLUNG

NICHT NUR FÜR ERWACHSENE

56130 BAD EMS Römerstr. 39 Tel. 02603 / 705 97