Montabaur
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Nr. 43/93
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Freitag, 29. Oktober 1993,20.00 Uhr - Haus Mons Tabor, Montabaur Lustspiel von Ken Ludwig:
»Otello darf nicht platzen«
Eine Produktion des Theaters am Kurfurstendamm, Berlin
Tito Merelli, der vielbegehrte, weltberühmte italienische Opernstar, kommt für einen Auftritt als Otello nach Cleveland, Ohio. Im ersten Hotel am Platz wird er von seinen (hauptsächlich weiblichen) lokalen Verehrern sehnsüchtig erwartet. Maggie Saunders, die Tochter des Opernmanagers, schwärmt derart für ihn, daß ihr Verlobter Max kaum noch beachtet wird. Max, der den hohen Gast betreuen soll, brennt darauf, Tito Merelli sein unentdecktes Gesangstalent vorzuführen. Diana, die Primadonna der städtischen Oper, und Julia, Vorsitzende der Operngilde, umkreisen sexhungrig die Hotelsuite und warten auf einen günstigen Moment, sich Merelli an den schwarz gefärbten Hals zu werfen.
Aus Mißverständnissen, Verwechslungen, Irrtümern und falschen Vorspiegelungen entsteht ein Chaos, das auch Manager Saunders nicht bremsen kann, sondern eher noch vergrößert. Denn: der Heldentor, weder dem guten Essen, noch dem guten Tropfen, noch den Reizen der weiblichen Fans abgeneigt, verpaßt (wodurch sei nicht verraten) den von allen erwarteten Auftritt. Und vor dem furiosen Finale gibt es plötzlich zwei OteÜos. Und da alle Otellos schwarz sind, kann man einen nicht vom anderen unterscheiden.
Regisseur Peter Lund hat sich nicht nur darauf konzentriert, möglichst oft die Lachmuskeln seines Publikums zu strapazieren, sondern mit sicherem Gespür die unter der spaßigen Oberfläche des Stoffes schlummernden typisch menschlichen Schwächen aufgegriffen und deutlich nachvollziehbar in Szene gesetzt. Aufs Korn genommen wird auch das Publikum: Da muß nur ein großer Name her, um es zur Raserei zu bringen. Zählen oft Äußerlichkeiten und
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Ansehen viel mehr als wirkliches Können, wird ohne Sachverstand geurteilt, allenfalls auf die Meinung des Nachbarn geschielt. Lund hat also neben dem Spaß kräftig auf die Ironie gesetzt und dürfte damit ein breites Publikum erreichen. So kommt schheßlich auch auf seine Kosten, wer nicht nur lachen will.
Eintritt: 12,- / 15,- / 17,- / 20,-DM
Jugendliche, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen
erhalten Ermäßigung!
Vorverkaufsstellen
Buchhandlung am Rathaus, 56410 Montabaur, Telefon 02602/5333 Foto Schwaderlapp, 56235 Ransbach-Baumbach, Telefon 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, 56457 Westerburg, Telefon 02663/3368 Elpi im Löhr-Center, 56068 Koblenz, Telefon 0261/17786
Heinirch Beens
...in der Rolle des Direktor Saunders
Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!
Klaus Hoffinann & Band
gastieren am Donnerstag, 04. November 1993,20.00 Uhr im Haus Mons Tabor in Montabaur
Eintritt: 32,- DM / 38,- DM / 45,— DM
Jugendliche, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung!
Aufgrund des guten Vorverkaufs öffnen wir den »Kleinen Saal« im Haus Mons Tabor, so daß es noch Karten bei folgenden Stellen gibt:
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Tel.: 02602/5333 Elpi im Löhrcenter, 56068 Koblenz, Tel.: 0261/17786 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Kulturamt, Tel.: 02602/126.169
Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!
Der Vorverkauf läuft!!!
Montag, 15. November 1993, 10.00 und 15.00 Uhr - Aula Joseph-Kehrein-Schule, Montabaur
Schneewittchen und die sieben Zwerge Kindermärchen nach den Gebrüdern Grimm und
• Freitag, 17. Dezember 1993, 11.00 und 14.00 Uhr - Aula Joseph-Kehrein-Schule, Montabaur
Die Sterntaler
Märchenspiel nach den Gebrüdern Grimm Eintritt: 7,- /12,- DM
Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Freikarte Vorverkaufsstellen
Buchhandlung am Rathaus, 56410 Montabaur, Telefon 02602/5333 Foto Schwaderlapp, 56235 Ransbach-Baumbach, Telefon 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, 56457 Westerburg, Telefon 02663/3368 Elpi im Löhr-Center, 56068 Koblenz, Telefon 0261/17786 Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!
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