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Montabaur

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Nr. 35/93

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Beheizungsstruktur neuer Wohnungen in Rheinland - Pfalz

Wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes hervorgeht, ist der Anteil des Gases an der Beheizung der zum Bau genehmigten neuen Wohnungen im Jahr 1992 auf dem hohen Niveau des Vorjahres geblieben.

Über 72 Prozent aller Wohnungen werden mit Gas geplant, rund 25 Prozent werden eine Ölheizung haben, die restlichen 3 Prozent verteilen sich auf Strom, Fernwärme und Kohle. Im Versorgungsgebiet der Gasversorgung Westerwald liegt der Anteil der mit Erdgas versorgten Neubauten bei über 80 Prozent.

Ein Vergleich der Ergebnisse für 1979 und 1992 zeigt die enorme Veränderungen auf, die im Beheizungsmarkt der Neu­bauten in den letzten dreizehn Jahren stattgefunden haben. Der Anteil des Gases in diesem Zeitraum hat sich um 34 Prozentpunkte erhöht, während der Anteil des Heizöls um 33 Prozentpunkte auf rund 25 Prozent zurückging. Bei den ande­ren Energieträgern sind nur geringfügige Veränderungen fest­zustellen.

Insgesamt sind die Vergleichszahlen als eindeutiger Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit des Erdgases bei der Wohnraum- beheizung zu werten.

IHK: Vorsicht bei Preisgegenüberstellung

Im Einzelhandel sind Preisgegenüberstellungen nach wie vor nur in Ausnahmefällen erlaubt, teilt die Industrie- und Han­delskammer (IHK) Koblenz zu anderslautenden Kommenta­ren mit. Der Europäische Gerichtshof habe die Preisgegen­überstellung bisher nur im Fall eines grenzüberschreitenden Versandhandels für erlaubt gehalten. Bei reiner Inlandswer­bung deutscher Unternehmen sei das Verbot aber nach wie vor zu beachten.

Die Industrie- und Handelskammern setzen sich aufgrund dieser für den Handel unbefriedigenden Rechtslage für eine entsprechende Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ein, die aber zunächst noch das Gesetzgebungs­verfahren durchlaufen muß.

Ein neues Buch von August Hanz

Als wär's gestern gewesen..... Nach seinem erfolgreichen Buch »Ein Leben in bewegter Zeit« - die dritte Auflage, in der er sich auch mit der »Wende« in der ehemaligen DDR und der Verei­nigung der beiden deutschen Staaten befaßt, ist derzeit in Bearbeitung - wirft August Hanz in diesem Bändchen einen Blick zurück in die Kindheit und Jugend im Westerwalddörf­chen Hinterkirchen.

Entstanden ist dabei weder ein »Blick zurück im Zorn«, noch eine nostalgische, tränenfeuchte Beschwörung von »guter, alter Zeit«. Einfach eine Erinnerung an das, was war und wie's war. Aus sehr persönlicher Sicht. Und übrigens: Keine Angst, hier schreibt nicht der Ex-Bundestagsabgeordnete im Politi­ker-Jargon. Hier erinnert sich ein Mann an Begegnungen und Begebenheiten in seiner Heimat, der nie verleugnet hat, daß er ein Westerwälder war - und geblieben ist.

ISBN 3-9801980-5-7. Preis: 13,80 DM.

Über 48 Millionen Mark Wohngeld im 2. Quartal 1993

Von April bis Juni 1993 zahlten die Bewilligungsstellen in Rheinland-Pfalz über 48 Millionen Mark Wohngeld. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Bad Ems 5 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal. Im Juni 1993 betrug der durchschnittliche Wohngeldanspruch für einen Haushalt 170 Mark. Dies entspricht einer Zunahme von 9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Zahl der Wohngeldempfänger hat sich im Juni dieses Jahres gegenüber Juni 1992 um 1 Prozent auf 77.200 erhöht. Fast jeder zweite Leistungsbezieher erhielt den Mietzuschuß zu­sammen mit Leistungen der Sozialhilfe bzw. Kriegsopferfür­sorge.

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Gruppenversicherung

Über Vereine und Arbeitgeber gibt es Policen billiger Wer sich über einen Verein oder den Arbeitgeber als Gruppe versichern läßt, kann viel Geld sparen. Wie die von der Stiftung Warentest herausgegebene Zeitschrift FINANZtest in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, gewähren zahlreiche Versicherer

für Lebens-, Hausrat-, Haftpflicht-, Unfall- oder Rechtsschutz­versicherung erhebliche Gruppenrabatte.

Als Gruppe gilt laut Berliner Aufsichtsamt für das Versiche­rungswesen eine nach außen erkennbare Gemeinschaft wie beispielsweise ein Sportverein oder Kegelclub. Es können aber auch die Arbeitnehmer eines Betriebes oder auch nur die Kollegen einer Abteilung sein. Während Vereine wenigsten 100 Mitglieder haben müssen, reichen bei Firmen bereits zehn Beschäftigte, um eine preisgünstige Gruppenpolice abzuschlie­ßen. Die Rabatte betragen je nach Größe der Gruppe ab drei Prozent aufwärts auf den normalen Lebensversicherungstarif für den Einzelkunden. Bei Unfallpolicen kann der Preisnach­laß 50 Prozent und mehr betragen. Bei der Lebensversicherung erleichtern viele Gesellschaften zudem noch die notwendige Gesundheitsprüfung.

Der Ausstieg aus einem Gruppenvertrag ist leicht: Versicherte kündigen oder führen den Vertrag zu den Konditionen und dem Preis einer Einzelpolice weiter.

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DEKRA auto-info Nicht alles Gute kommt von oben

Jeder kennt es, das dreieckige, rotumrandete Schild, auf dem fünf Steinbrocken auf die Fahrbahn fallen. Nur, wie verhält man sich auf derart ausgeschilderten Strecken? Die Wahr­scheinlichkeit, daß solch ein Stein im Moment des Passierens auf das Fahrzeug herabfällt, ist sehr gering, so die Sachver- ständigen-Örganisation Dekra. Schnelles Durchfahren der Gefahrenzone ist also vollkommen falsch.

Vielmehr sollte sich die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Straße richten: Hier liegen nämlich oft Felsbrocken, denen man mit hohem Tempo nicht mehr ausweichen kann. Also, den Blick nicht nach oben, sondern nach vorn richten. Außerdem sollten auf solchen Straßen keine unnötigen Pausen eingelegt werden, auch wenn die Aussicht noch so verlockend ist.

AOK

Die Gesundheitskasse. Schulanfänger sind unfallversichert

Nach den Sommerferien wurden wieder viele tausend Kin­der eingeschult. Auch sie genießen - genauso wie Kinder im Kindergarten, Schüler in allgemeinbildenden Schulen bis hin zur Hochschule bzw. Universität - einen umfassen­den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, der aus­schließlich vom Staat finanziert wird.

Der Unfallversicherungsschutz erstreckt sich auf die Teil­nahme am Unterricht einschließlich der Pausen, auf Ergänzungs- und Förderunterricht, die Tätigkeit in der Schüler-Mitverwaltung, Schulausfiüge und Besichtigun­gen, Schullandheim-Aufenthalte, Schulreisen, Kino- und Theaterbesuche, wenn sie unter Leitung und Aufsicht der Schule durchgeführt werden. Ebenfalls unfallversichert sind die Hin- und Rückwege zum Kindergarten, zur Schule bzw. Hochschule, natürlich auch die zu den Veranstaltun­gen zurückzulegenden Wege.

Sollte ein Unfall auf dem Schulweg eintreten, so ist zu^ empfehlen, sofort das jeweilige Schulbüro zu verstän­digen. Es leitet dann alle weiteren Maßnahmen in die Wege. Für die ärztliche Behandlung ^

braucht übrigens ein Krankenschein nicht vorgelegt zu werden.

Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Arzt und Unfall­versicherungsträger.

Die Gesundheitskasse^^H

INSERIEREN BRINGT GEWINN !!!!!!