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Montabaur

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Nr. 35/93

Eine klingende Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland also, die besonders durch den Großen Zapfenstreich im militä­rischen Zeremoniell zum Ausdruck kommt.

Immer wieder bestechen die Darbietungen des Stabsmusik­korps der Bundeswehr durch ihre hohe Qualität, von der seit dem Bestehen auch über 30 Schallplattenproduktionen zeu­gen. Die Statistik des Musikkorps kann bis heute etwa 50 Staatsbesuche und weit über 1500 sonstige protokollarische Ehrendienste aufwejsen. Zahllose Auslandsaufenthalte führ­ten das Orchester in die USA, Japan, Afrika und in fast alle Länder Westeuropas.

Trotzdem findet das Stabsmusikkorps der Bundeswehr immer wieder Zeit, sich für wohltätige Zwecke in den Dienst der guten Sache zu stellen. Ob für die Sorgenkinder der Bundeswehr, die Altenhilfe, das Deutsche Rote Kreuz oder andere karitative Institutionen - das Musikkorps erspielte einen Reinerlös von über 3,8 Millionen DM in den letzten 30 Jahren.

Zu den Eigenarten des Stabsmusikkorps gehört, vor den Kon­zerten keine Programme bekanntzugeben. Dies unterstreicht die Vielseitigkeit des Orchesters und weist daraufhin, daß das Repertoire ständig erweitert wird. Von der breiten musikali­schen Palette können sich die Gäste beim Konzertabend über­zeugen.

Radsportgemeinschaft Montabaur lädt ein 4. Westerwälder Tag des Radfahrens

Sonntag, 12. September 1993:

Mit dem Fahrrad »Durch den schönen Westerwald«

Es ist wieder soweit: Am Sonntag, 12. September laden die AOK, die Kreissparkasse und die Radsportgemeinschaft Mon­tabaur zum 4. Westerwälder »Tag des Radfahrens« ein. Im vergangenen Jahr waren fast 800 Hobbyradler, Familien, Vereine und Gruppen beteiligt. Start und Ziel befinden sich wieder in Horressen an der Waldschule. Vier landschaftlich reizvolle Strecken stehen zur Auswahl, von 33 km, 52 km, 75 km bis zur »Königsetappe« über 114 km.

Schöne Pokale halten die Ausrichter als kleine Belohnung bereit für die drei zahlenmäßig größten Vereine, für die stärk­ste Betriebsgruppe, für die größte Familie, für den ältesten und jüngsten Teilnehmer. Schirmherr Landrat Weinert verteilt an die 25 jüngsten Teilnehmer noch die Sportmedaille des Wester­waldkreises.

Alle Teilnehmer erhalten vor dem Start gegen die Entrichtung einer Gebühr eine Startnummer, die während der Tour zu tragen ist. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten. Un­terwegs sind an verschiedenen Stellen »Verpflegungsstatio­nen« aufgebaut, wo man auch den Kontrollstempel erhält. Und wer seine Tour hinter sich hat, der kann sich auf dem Schulhof erfrischen und sein leibliches Wohl stärken.

Startberechtigt sind alle, die ein verkehrssicheres Fahrrad' mitbringen. Ebenso die Radtourenfahrer mit einer Wertungs­karte des Bundes Deutscher Radfahrer.

Startzeit: von 7.00 bis 11.00 Uhr.

Weitere Informationen bei den Verantwortlichen der RSG Montabaur unter Telefon: 02602/5323 oder 16316.

Und alle, die in den vergangenen Monaten 13 Orte angefahren sind und den Nachweis auf dem Wertungshogen mitbringen, erhalten ein schönes Präsent. Unter allen Teilnehmern wird der oder die Glückliche ausgelost, der/die eine komplette Rad­fahrerbekleidung - Trikot, Handschuhe, Brille, Helm - ge­winnt!

»Paßt der Butler?« - in der »oase«

Montabaur. Das junge Theaterensemble »Die O'.Possen« aus Mannheim/Heidelberg ist erneut zu Gast im Amateurtheater »die oase« in Montabaur. Am Freitag 3., Samstag 4., Sonntag 5. September spielen sie die englische Komödie »Paßt der Butler?« von Eric Idle.

Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr.

Karten sind in der Buchhandlung am Rathaus,in Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz oder an der Abendkasse erhältlich.

Es geht wieder voran!

Start der neuen Jugendpflegerin!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich heiße Petra Best und bin die neue Jugendpflege­rin der Verbandsgemeinde Montabaur. Ich bin Diplom Sozialarbeiterin und kom­me aus Kadenbach.

Als Wällerin bin ich in Mon­tabaur zur Schule gegan­gen und war ehrenamtlich in der Jugendarbeit aktiv. Nach meinem Studium in Köln, habe ich mit Jugend­lichen im Lahn-Dill-Kreis gearbeitet. Dies kurz zu meiner Person, wer Lust hat mich kennenzulernen kann doch einfach einmal vorbeikommen.

Und nun zurück in die Verbandsgemeinde.

Wie in den letzten Jahren werde ich auch weiterhin die Jugend­arbeit in den Gemeinden fordern und unterstützen, ob ihr einem Jugendtreff angehört, einem Verein, oder, oder, oder. Ich bin offen für alle, jeder ist bei mir willkommen. Fördern und Unterstützen, dies hört sich sehr abstrakt an, praktisch kann es ein Theaterstück, eine Filmvorführung bei euch vor Ort, ein Spieleseminar etc. sein. Zusätzlich wird es in Zukunft wieder viele kreative, spielerische und thematische Angebote im »Haus der Jugend« z. B. Foto- und Videokurse geben. Schaut doch einfach auf die Jugendseite des Wochenblattes.

Außerdem könnt ihr bei mir Spiele (Brettspiele, Fallschirm, Bälle, Indiaka usw.), sowie Bücher (z. B. Tips für die Gruppen­stunde) ausleihen.

Um Euch zu Beginn meiner Arbeit kennenzulernen habe ich mir vorgenommen mit einer »Rundreise« durch die Gemeinden zu starten.

Falls ihr aber noch Fragen habt, Tips braucht oder Mithilfe bei anderen Angeboten wünscht, könnt ihr auch einfach vorbei­kommen oder anrufen.

Wo ihr mich erreichen könnt Ganz einfach!

Im Haus der Jugend, Gelbachstr. 9, 56410 Montabaur, Tel.: 02602/4547

Montags von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr. Petra Best

Ich freue mich schon darauf, euch kennenzulernen. Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde Montabaur