Montabaur
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Nr. 33/93
»Sommerfest« in der Werkstatt für Behinderte in Montabaur am 22. August 1993
Seit 1975 werden in der Werkstatt für Behinderte in Montabaur und in den dazugehörigen Zweigstellen Niederelbert, Nauort, St. Goarshausen sowie in der Tagesförderungsstätte in Wirges, erwachsene Behinderte in Arbeitsbereichen betreut und gefordert. Was 1975 mit 7 Behinderten im »Provisorium« der ehemaligen »Baumschule Appeldorn« in Niederelbert begann, hat sich als ein großer für erwachsene Behinderte geschützter Arbeitsraum aus dem Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis erweitert.
Zur Zeit betreuen die Einrichtungen in Montabaur, Niederelbert, Nauort und St. Goarshausen sowie in der Tagesförderungsstätte in Wirges insgesamt 325 erwachsene Behinderte und eine weitere Zweigwerkstatt für 126 Arbeitsplätze in Rotenhain ist in Bau. Unser jährliches großes Fest hat immer dazu beigetragen, daß wir mit diesen Erlösen unsere Behindertenarbeit im Bereich »Freizeit-Sport und Pädagogik« erweitern konnten.
Programmfolge:
10.00 Uhr Gottesdienst
11.00 bis 13.00 Uhr: Musikverein Maxsain
14.00 bis 16.00 Uhr: Musikverein Salz
16.00 bis 18.00 Uhr: Musikverein Marienrachdorf
Zwischen 14.00 u. 16.00 Uhr: »Auftritt der Tanzgruppe
Schloßgarde Montabaur«
Cafeteria mit großer Kuchenauswahl, gestiftetwie- derum von den Westerwälder Landfrauen, Nachbarn und Eltern
Bunte Spielwiese für die Kleinen und Kleinsten Besichtigung der Einrichtung
Großer Basar (Eigenprodukte aus Holz, Keramik, Metall, Stoff usw.)
Info Stände der Tagesförderstätte Wirges und der MS-Gruppe Montabaur
Natürlich wird auch fürs weitere leibliche Wohl an unseren schon bekannten Essens- und Getränkeständen gesorgt.
Johanniter Unfall-Hilfe e.V.
OV Gaan-Nauort
Ausbildungsplan der JUH für August '93 in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort (LSM). Für Bewerber aller Führerscheinklassen (außer Klasse 2, LKW), für langjährige Führerscheinbesitzer, die ihre Kenntnisse über die Lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM) regelmäßig auffrischen sollten, aber auch für die übrige Bevölkerung veranstaltet der Ortsverband der JUH Caan-Nauort im August folgenden Kurs: Samstag, 21. August 1993
Dierdorf, Johanniter-Krankenhaus, Treffpunkt Pforte Der Kurs beginnt um 8.00 Uhr und endet um ca. 14.00 Uhr. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die vorgeschriebene Teilnahmegebühr beträgt 35,- DM. Mitfahrgelegenheit gibt es um 7.00 Uhr ab der Unterkunft der JUH Caan-Nauort, Marienstraße 1. Rückfragen bitte an Verwaltungsleiter MichaelMerz, Tel. 02601/2914.
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Fleißige Bausparer in Rheinland-Pfalz
LBS-Neugeschäft erbrachte im ersten Halbjahr 1993 eine Bausparsumme von 930 Mio DM / Durchschnittliche Bausparsumme erhöhte sich deutlich / Rekord bei Wohnungsbaugenehmigungen 1992 / LBS gegen Streichung von Fördermitteln
Einen zufriedenstellenden Geschäftsgang konnte die T/R S Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 1993 verzeichnen: Sie schloß mit einem Vertragsvolumen (brutto) von 927,6 Mio DM per 30. Juni 1993 und erzielte damit ein Wachstum von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwar sank die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge um 5,4 Prozent auf 26.900 Stück (gegenüber 28.4001992), die durchschnittliche Bausparsumme im Neugeschäft erhöhte sich aber deutlich um 8,9 Prozent von 31.700,00 auf 34.500,00 DM.
Der »solide und kundenfreundliche Kurs der LBS Rheinland- Pfalz«, so die LBS-Geschäftsführung, bewährte sich auch 1993:
Die Zuteilungen an die Bausparer erhöhten sich gegenüber dem 1. Halbjahr 1992 um 7,7 Prozent auf 492,9 Mio DM. Insgesamt verwaltet die LBS Rheinland-Pfalz nun rund 568.000 Bausparverträge mit einer Bausparsumme von über 17,8 Mrd. DM, was einen Zuwachs von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die LBS Rheinland-Pfalz ist zuversichtlich, das Vorjahresergebnis von über 2 Mrd. DM im Neugeschäft wieder zu erreichen.
Mit diesen Zahlen hebt sich die LBS Rheinland-Pfalz deutlich vom bundesweiten Trend ab: Die Branche verzeichnet bei den Neuabschlüssen (brutto) einen Rückgang von 5,0 Prozent.
Rekordergebnis bei Wohnungsbaugenehmigungen 1992 war ein Rekordjahr. Die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen erreichte in Rheinland-Pfalz mit insgesamt 29.271 Wohnungen den höchsten Stand seit 1973. Der Anstieg der Baufreigaben für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern um 1.036 Wohnungen (+ 9,3 Prozent) lag in Rheinland- Pfalz über der Steigerungsrate bei der Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 8,9 Prozent). Dies belegt den hohen Stellenwert, den das Wohneigentum bei den Rheinland-Pfälzern einnimmt.
Mit Blick auf die vom Eigenheimbau ausgehende verstetigen- de Wirkung auf die Baukonjunktur und W ohnraum Versorgung appelliert die LBS an die Politiker, die geäußerten Streichungsabsichten bei der Vermögensbildungsförderung noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Wohneigentumsbildung setzt, um tragbare Belastungen zu gewährleisten, regelmäßig einen hohen Eigenkapitaleinsatz voraus. Die Streichung der Arbeitnehmersparzulage und damit des Anreizes zu einer meist über die geförderten Höchstbeträge hinausgehenden Ersparnisbildung, konterkariert die Bestrebungen, gerade den Bevölkerungskreisen unterer Einkommensklassen über die Wohneigentumsbildung zu angemessener Wohnraumversorgung und sozialer Absicherung zu verhelfen.
Getreide-und Olfruchtanbau eingeschränkt
Die rheinland-pfälzischen Landwirte reduzierten ihren Getreideanbau aufgrund der EG-Agrarreform um 2,1 Prozent auf 270.000 Hektar. Sommergerste und Hafer konnten dabei nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems mit 97.100 Hektar bzw. 23.400 Hektar ihren Anbauumfang gegenüber dem letzten J ahr behaupten, während der Wintergerstenanbau auf31.200 Hektar zurückging (minus 15 Prozent). Auch Winterweizen verlor mit 78.900 Hektar (minus 6,6 Prozent) an Bedeutung. Im übrigen ist der Hartweizenanbau nach dem Wegfall der produktbezogenen Beihilfe auf nur noch 36 Prozent des vorjährigen Anbaus zurückgegangen. Der Roggenanbau, der im letzten Jahr noch um 16 Prozent eingeschränkt worden war, erreichte mit 18.300 Hektar wieder das Niveau von 1991. Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen, verzeichnete erneut einen Zuwachs um 18 Prozent auf 8.500 Hektar.
Noch stärker als der Getreideanbau ist der Ölfruchtanbau zurückgegangen (minus 21 Prozent). Die beim Anbau von Ölfrüchten generelle Verpflichtung zur Flächenstillegung im Zuge der EG-Agrarreform dürfte neben weiteren Gründen viele Landwirte veranlaßt haben, insbesondere auf den Anbau von Körnersonnenblumen zu verzichten. Die verbleibenden 3.000 Hektar stellen nur noch 36 Prozent der letztjährigen Fläche dar. Die leichte Zunahme der Winterrapsfläche auf 16.000 Hektar (plus 9,4 Prozent) konnte den Rückgang der anderen Ölfrüchte nicht ausgleichen.
Nachdem im vergangenen Jahr der Kartoffelanbau ausgeweitet worden war, stehen dieses Jahr nur 10.600 Hektar (minus 10 Prozent) zur Verfügung. Rückläufig waren besonders die Spätkartoffeln (minus 14 Prozent).
Die stillgelegte Fläche nahm erwartungsgemäß erheblich zu. 54.200 Hektar oder rund 13 Prozent des Ackerlandes blieben damit ohne landwirtschaftliche Produktion. Hinzu kommen nochmals 1.200 Hektar stillgelegter Fläche, auf denen ein Anbau nachwachsender Rohstoffe erfolgte.
Vielen Dank sagen wir für die Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter
Leni Komp
Petra Keutel Ursula Hammes und Familien
Großholbach, im August 1993

