Montabaur
Nr. 29/93
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Familie Hillen kauften gleich weitere Gewinnsparlose bei der Bank.
Das System des Gewinnsparens ist spielend einfach. Vom Lospreis, 10,00 DM, werden monatlich 8,00 DM gespart und 2,00 DM fließen in die Auslosung. Gemäß dem Lotteriegesetz wird ein Großteil der eingespielten Summe neben Gewinnen, der Hauptgewinn liegt bei jeweils 50.000,00 DM monatlich, in Form von Spenden wieder ausgeschüttet. Die Spenden fließen in beachtlicher Höhe insbesondere caritativen Vereinigungen zu. Die Volksbank Montabaur-Wallmerod schüttet auf diese Weise jährlich ca. 15.000,00 DM an Spenden aus.
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Volksbank Montabaur-Wallmerod stellt erneut einen Landessieger
Simone Schmidt aus Oberrod erhält ihren Preis aus den Händen des Marketingleiters der Volksbank Montabaur-Wallmerod, Heinz-Peter Weidenfeiler.
Schon zum 3. Mal hat Simone Schmidt aus Oberrod eine Auszeichnung auf Landesebene im Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken erhalten. Zum Motto »Sonne ist Leben«, unter dem der diesjährige Wettbewerb der Volksbank Montabaur-Wallmerod stand, hatte Simone Schmidt einen farbenprächtigen Blumenstrauß gemalt. Nachdem die Jury bei der Volksbank in Montabaur das Bild auf Platz 1 gesetzt hatte, erhielt sie nun auf Landesebene den 5. Preis, einen Buch-Gutschein im Wert von 100,00 DM.
Gasversorgung Westerwald setzt weiter auf Expansion
Unternehmen besteht jetzt 40 Jahre
Auch 1993 setzt die Gasversorgung Westerwald in Höhr- Grenzhausen auf Expansion. Das in diesen Tagen 40 Jahre bestehende Unternehmen will rund 11,7 Millionen Mark investieren. Zur Heizperiode 1993 werden Elsoff-Mittelhofen, Kleinholbach, Meudt-Dahlen und Westerburg-Wengenroth an das Erdgasnetz angeschlossen.
Die Gasversorgung Westerwald wurde im Juni 1953 gegründet mit dem Ziel, neben der Belieferung von Haushaltskunden besonders für den sehr wärmeintensiven Tonbrand der »Kannebäcker« Gas zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der speziellen Anwendungsvorteile dieses Brennstoffs - saubere Verbrennung, hervorragende Regelbarkeit, genau einstellbares Temperaturniveau - konnte dem Unternehmen eine positive Entwicklung vorausgesagt werden.
Trend weiter positiv
Der Trend zum Erdgas ünd zur Erdgasbeheizung hat im Geschäftsjahr 1992 weiter deutlich zugenommen. Das betonten die Geschäftsführer der Gasversorgung Westerwald, Höhr- Grenzhausen, Hans Dieter Knott und Ludwig Eichen, anläßlich der Vorstellung des Geschäftsberichtes 1992 des 67 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens.
Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 1992 ist man nicht zuletzt wegen der mehr als 1.100 Neukunden sehr zufrieden. Das zunehmende Umweltbewußtsein, die eindeutigen Anwendungsvorteile und die Energieeinsparungsmöglichkeiten durch eine vielseitige Technik hätten das gute Image weiter verbessert.
Jetzt 15.000 Kunden
Ein mittlerweile über 800 Kilometer langes Versorgungsnetz stellt die Verbindung zu den insgesamt 15.000 Kunden in den 52 Städten und Gemeinden im Westerwaldkreis und nördlichen Kreis Neuwied her.
Aufgrund der guten Auslastung bei den Industriekunden und des starken Kundenzuwachses konnte der Erdgasverkauf trotz der warmen Witterung mit 1,8 Milliarden Kilowattstunden auf dem hohen Vorjahresniveau stabilisiert werden. Die Erlöse gingen - bedingt durch an Kunden weitergegebene Preissenkungen - auf 67,4 Milhonen Mark zurück. Die Gesamtinvestitionen 1992 betrugen 10,8 Milhonen Mark. Damit wurden seit 1980 mehr als 110 Milhonen Mark investiert.
Zahl der Ausbildungsverhältnisse weiter rückläufig
Ende 1992 wurden 77.271 Jugendliche in rheinland-pfälzischen Betrieben ausgebildet. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sind dies 2.064 oder 2,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Damit setzt sich der seit 1985 zu beobachtende Rückgang weiter fort. Von den 77.271 Auszubildenden waren knapp 60 Prozent männhchen Geschlechts. Bei den Jungen war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (minus 1,6 Prozent) weniger stark als bei den Mädchen (minus 4,1 Prozent).
Im größten Ausbildungsbereich, Industrie und Handel, wur den rund 36.000Ausbildungsverhältnisse (46,6 Prozent) registriert. Das sind über 2.600 Auszubildende oder 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der zweitgrößte Ausbildungsbereich, das Handwerk, verzeichnete einen leichten Anstieg von 329 (plus 1,2 Prozent) auf rund 27.700 Verträge. In der Landwirtschaft wurden 1.365 (minus 12,2 Prozent), im öffentlichen Dienst 3.050 (plus 1,4 Prozent), in der städtischen Hauswirtschaft 763 (plus 2,8 Prozent) und von den Angehörigen der freien Berufe 8.412 (plus 4,4 Prozent) Jugendliche ausgebildet.
Rund 28.600 Ausbildungsverträge wurden im Jahre 1992 neu abgeschlossen. Das waren insgesamt 1.338 oder 4,5 Prozent weniger als 1991. Während in Industrie und Handel die Zahl um 1.481 (minus 10,5 Prozent) sank, hatten das Handwerk (plus 2,5 Prozent) und der öffentliche Dienst (plus 4,1 Prozent) leichte Zuwächse zu verzeichnen.
Jeder vierte Todesfell war 1992 Folge eines Krebsleidens
Im Jahre 1992 verstarben nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 42.635 rheinland-pfälzische Einwohnerinnen und Einwohner. Mit 21.733 Personen erlag etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) einer Krankheit des Kreislaufsystems, darunter 4.658 einem Herzinfarkt.
Zweithäufigste Todesursachengruppe waren die bösartigen Neubildungen, denen 10.451 oder ein knappes Viertel aller Verstorbenen zum Opfer fielen.
Unter Ihnen waren 908 Frauen mit Brustkrebs - das entspricht 17,6 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen - sowie 589 Männer mit einem Prostata-Karzinom.
Bei 970 Menschen wurden Unfälle oder Vergiftungen als Todesursache festgestellt, 604 Verstorbene setzten ihrem Leben selbst ein Ende.
Rinderbestand
seit Juni 1992 kaum verändert
Anfang Juni 1993 belief sich der Rinderbestand in Rheinland- Pfalz auf rund 506.600 Tiere. Er hat sich damit nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat kaum verändert (minus 0,6 Prozent). Die Zahl der Milchkühe (154.000) zeigte nur noch einen schwachen Rückgang (minus 3,1 Prozent). Da die Milchquoten im Wirtschaftsjahr 1993/94 nicht weiter gekürzt werden, ging dieser Bestandsabbau vorwiegend noch 1992vonstat- ten. Auch die deutliche Ausdehnung der Ammen- und Mutterkuhhaltung (plus 46 Prozent) vollzog sich zur Sicherung der nach der EG-Agrarreform limitierten Prämienansprüche überwiegend in der zweiten Jahreshälfte 1992.
Beim Schafbestand ist seit Juni 1992 eine Zunahme um 3 Prozent auf 177.600 Tiere zu verzeichnen.
Apotheken, Autohändler und Schuhgeschäfte im Minus
In Rheinland-Pfalz war die Konsumnachfrage der privaten Haushalte von Januar bis April 1993 verhalten. So sanken die Einzelhandelsumsätze nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nominal um 2,4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Während in Apotheken (minus 14,3 Prozent) sowie im Einzelhandel mit Schuhen (minus 8,5 Prozent) und Kraftwagen (minus 8,4 Prozent) deutliche Einbu-

