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Montabaur

Nr. 26/93

Wartungs- und Instandsetzungsvertrag für die Straßenbe­leuchtung in der Stadt - einschließlich Stadtteilen - verlän­gert

Der Ausschuß beschloß, das bisherige Vertragsverhältnis bei gleichbleibendem Leistungsumfang und Beibehaltung der Zahlungs- und Abrechnungsmodalitäten mit der bisher beauf­tragten Firma fortzuführen.

Auftragsvergaben

Der Haupt- und Finanzausschuß vergab den Auftrag zur Lie­ferung einer Unkrautbürste für den Bauhof (Preis: 9.264, DM). Zum schlüsselfertigen Bau eines Drei-Gruppen-Kinder- gartens im Baugebiet »Himmelfeld« wurde die Verwaltung ermächtigt den entsprechenden Auftrag mit einem Gesamtvo­lumen von 1102750, DM zu vergeben.

Einführung eines Schlüsseldienstes in der Schulturnhalle der Grundschule Niederelbert

Ab dem 1. September 1993 wird für die Turnhalle an der Grundschule Niederelbert ein Schlüsseldienst eingeführt, d. h. die Halle ist zukünftig von dem jeweiligen Übungsleiter selbst auf- und nach.dem Übungsbetrieb wieder abzuschließen. Vereine bzw. Übungsleiter, die am bekanntgegebenen Ortster­min am 26. Mai 1993 nicht teilnehmen konnten, können die notwendigen Schlüssel und ein Exemplar der neuen Benut­zungsordnung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Monta­baur, Frau Kühlen, III. Stock Altbau, Zimmer 3.13, 56410 Montabaur, abholen.

Wir weisen nochmals daraufhin, daß die Halle ab 01.09.1993 nicht mehr-durch den eingerichteten Schlüsseldienst der Orts­gemeinde geöffnet wird.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Schulamt/Sportamt -

Natur & Umwelt

Naturnahe Gartengestaltung

Der eigene Garten hat einen hohen Stellenwert für den Bundesbürger - Artikel rund um den Garten haben momentanHochkonjunktur. Versuchen wir unseren Garten jedoch auch einmal mit anderen Augen anzusehen. Ist er nur grün oder ist er auch vielfältig an Blumen und Blüten, welche Möglichkeiten bietet er der heimischen Tier- und Pflanzenwelt? Überlegen wir einmal, ob es nicht eine Möglichkeit zur Kombination zwischen Nutz- und Naturgarten gibt. Gestalterisch lassen sich beide Elemente gut verbinden. Entscheidet man sich beispielsweise dafür, einen Teil der Rasenfläche als Wiese stehen zu lassen, so kann man durch das Kurzhalten der Liege- und Gehflächen zwischen den ungemähten Bereichen eine parkähnliche Ge­staltung schaffen.

Ein gutes Zeichen ist es, wenn wir zahlreiche Insekten in unserem Garten finden:

Harmlose Hummeln, die von Blüte zu Blüte brummen, Gras­hüpfer, die sich beim durchqueren des Gartens sprunghaft davonmachen oder gar Schmetterlinge, die an schönen Som­mertagen durch den Garten gaukeln. Aber all das finden wir nur in einem möglichst vielfältigen Garten, der auch entspre­chende Voraussetzungen bietet. Mit etwas Planung läßt sich hier aber relativ einfach schon etwas bewirken:

- Hier und da ein Eckchen lassen, das man nicht jätet oder mäht, in dem sich Wildkräuter entwickeln und damit wiede­rum Tieren Nahrungsgrundlage bieten können.

- Pflanzen Sie viele und möglichst heimische Stauden in den Garten. Gute Pflanzarten sind hierfür z. B. Storchschnabel, Salbei, Lavendel, Margariten, Gilbweiderich, Edeldisteln, Fin­gerhut, Weidenröschen, Blutweiderich und wilde Malven, aber auch Phlox, Rittersporn und der sogenannte Schmetterlings­flieder (Buddleia).

Damit schaffen wir nicht nur einen Anziehungspunkt für Tiere, sondern auch attraktive Blüten- und Duftkompositionen für unsere eigenen Sinne.

- Nach und nach entfernen wir eventuell vorhandene Nadelge­hölze. Mit ihnen können die wenigsten Tierarten etwas anfan­gen. Außerdem kümmern Sie an unpassendsten Standorten oft jahrelang vor sich hin, verlieren häufig mehr Nadeln als nötig und verkahlen so von unten her. Sie können durch attraktivere Blütensträucher ersetzt werden - nicht zuletzt durch die immer wieder faszinierenden Rosen, die mit ihren zahlreichen Sorten vielfältige Möglichkeiten der Bepflanzung bieten. Gerade zur jetzigen Jahreszeit kanh man in vielen Gärten wahre Pracht­exemplare dieser Pflaüze finden.

Dies sind nur ein paar Tips, die zum erneuern und umdenken des bisher üblichen Gartenschemas führen sollen. Dem Ein- fallsreichtum und den Möglichkeiten sind kaum Grenzen ge­

E

setzt. Und wer gerne experimentiert, findet hier ein weites Feld.

Für weitere Tips und Hinweise steht Ihnen die Umweltberate­rin der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunder­lich, Tel. 126.196, gerne zur Verfügung.

Amtsgericht Montabaur

Das Amtsgericht Montabaur ist am 09. Juli 1993 aus innerbe­trieblichen Gründen geschlossen.

Für unaufschiebbare Eilfälle ist ein Bereitschaftsdienst an diesem Tag eingerichtet.

Junger Schäferhundmischling als Fundsache

Am 27.06.1993 wurde ein junger Schäferhundmischling (heller Kopf) in Montabaur-Horressen aufgefunden.

Der rechtmäßige Verlierer kann sich bei der Verbandsgemein­deverwaltung - Fundamt - Tel.: 02602/126124 melden.

Für Ihren Terminkalender!

Sonderfahrten der VHS im Herbst 1993 nach Hildesheim, Essen und in den Raum Coburg / Sonneberg / Lauscha

Am 11712. September 1993 ist eine Wochenendfahrt nach Hildesheim anläßlich der Ausstellungen) über Bemward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen vorgesehen, die uns nicht nur die beiden Ausstellungen im Dom- und Diözesan- bzw. im Römer- und Pelizaeus-Museum näherbringen soll; ergänzend sind eine Stadtführung und vor allem ein Besuch in den großen romanischen Kirchen der Stadt (St. Michael, St. Godehard und Dom) eingeplant.

Am 2. Oktober 1993 soll uns eine Tagesfahrt nach Essen ins dortige Folkwang-Museum führen, zur Sonderausstellung von Monet bis Picasso,

die - nur hier im ganzen Westen! -120 Meisterwerke moderner französischer Malerei präsentiert, zusammengetragen von den beiden russischen Sammlern Morosow und Schtschukin, bis­her zurückgehalten in den Depots des Moskauer Puschkin- Museums und der Petersburger Eremitage, eine Ausstellung also, die sich kein Freund dieser Kunst entgehen lassen wird. Vom 12. bis 14. November 1993 soll die im Januar anläßlich unserer Seiffen- und Dresden-Fahrt ins Auge gefaßte 2i4- tägige Wochenendfahrt ins

Coburger Land und nach Sonneberg und Lauscha, d. h. in ein ganz anderes Zentrum deutscher Spielzeugher­stellung bzw. -kunst stattfinden.

Wir wollen uns die Stadt Coburg mit ihrer imposanten Veste vorstellen lassen, die Spielzeugmuseen in Neustadt und Son­neberg besichtigen, eine ganz besondere Spielzeugwelt im Schloßmuseum in Amstadt kennenlernen, aber nicht, ohne am Sonntag in Werkstätten und Museum in Lauscha etwas von der schönen Thüringer Glaskunst gesehen (und vielleicht für die Vorweihnachtszeit etwas mitgenommen) zu haben. Nähere Informationen und Anmeldung bei der Geschäftsstelle der VHS.

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Bücherei-Info

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Neu in der Stadtbücherei Montabaur:

»Der kleine Erziehungsberater« von Axel Hacke ist ein hinrei­ßender Bericht eines Vaters über die Erziehung und das Leben mit seinen Kindern. -

»Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Gunter Hofmann und Werner Perger«. Richard von Weizsäcker in Sorge um die deutsche Demokratie: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik schaltet sich das Staatsoberhaupt mit einem politischen Buch in die aktuelle Entwicklung ein. Richard von Weizsäcker nimmt in einem ausführlichen Gespräch mit zwei langjährigen Beobachtern der deutschen Politik Stellung zur »Lage der Nation«.

»25 Wanderungen im Naturpark Rhein-Westerwald« von Josef Dörr.

»St. Peter, Südseite: Eine Jugend in Montabaur« von Josef Otto Schneider.

Öffnungszeiten der Stadtbücherei Montabaur:

Montag:....15.00 bis 18,30 Uhr

Dienstag:...... 15.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch: ....10.00 bis 14.00 Uhr

Donnerstag:..'.15.00 bis 18.00 Uhr

Samstag:......10.00 bis 12.00 Uhr