Montabaur
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Nr. 24/93
Zulassungsstelle geschlossen
Die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung in Montabaur und die Außenstelle in Westerburg bleiben am Freitag, 25. Juni, geschlossen. An diesem Tage werden die neuen Postleitzahlen in die Datei der Zulassungsstelle eingespielt. Die üblich anfallende Dateneingabe und -Verarbeitung ist dann nicht möglich.
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Nur noch bis 30. Juni 1993:
Bei Darlehen von der Lebensversicherung Steuervorteile erhalten
Steueränderungsgesetz gefährdet Finanzierungspläne
Wer seine Kapital-Lebensversicherung zur Finanzierung einsetzt, läuft nach dem Steueränderungsgesetz vom 13. Februar 1992 Gefahr, die damit verbundenen Steuerprivilegien zu verlieren. Das heißt konkret: Die in der Ablauf- bzw. Todes- falleistung enthaltenen Zinserträge werden einkommensteuerpflichtig.
Dies kann nach Angaben der HUK-Coburg-Leben sowohl für Darlehen zur Finanzierung von Investitionen als auch für Darlehen im Privatbereich - etwa zur Finanzierung eines Eigenheims - gelten. Die HUK-Coburg-Leben rät deshalb all denjenigen, deren Darlehen mit einer Lebensversicherung verbunden ist, sich mit den Vorschriften des Steueränderungsgesetzes genau vertraut zu machen. Andernfalls besteht die Gefahr, daß Steuerforderungen erhebliche Löcher in die Finanzierungspläne reißen.
Von dem Steueränderungsgesetz können auch Finanzierung durch Lebensversicherungen betroffen sein, die vor dessen Inkrafttreten vereinbart wurden. Dies gilt insbesondere für Finanzierungen mit Globalabtretungsklauseln. Diese Klauseln besagen, daß die Versicherung nicht nur für das gerade aufgenommene Darlehen, sondern auch für alle weiteren Schulden aus der Geschäftsbeziehung als Sicherheit dient. Die HUK-Coburg-Leben weist daraufhin, daß nur noch bis zum 30. Juni 1993 die Möglichkeit besteht, steuerschädliche Finanzierungen zu heilen.
Übrigens genügt den Finanzämtern die alleinige Änderung der Sicherungszweckerklärung, die einige Banken augenblicklich verschicken, nicht.
Bundesbahn- Sozial werk Ortsstelle Siershahn
Schiffstour nach Bacharach
Der BSW, Ortsstelle Siershahn, führt am 28. August 1993 eine Schiffstour nach Bacharach durch.
Auskunft und Anmeldung bis 30. Juli 1993 bei der Betreuungsstelle Siershahn.
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Gegen ungeliebte Falten
Mit dem Multifunktionsgerät “Dermadynator” ist ein völlig neues Gerät auf den Kosmentikmarkt gekommen, das erstmals in Wallmerod am 15. Juni 1993 im Kosmetik-Studio Keil, Wickengarten 2, vorgestellt wurde.
Das Gerät ist einsetzbar bei starker Faltenbildung, Akne, Schwangerschaftsstreifen und Celluhte. Auch bei Neurodermitis sind mit dem neuen Gerät bereits überraschende Erfolge erzielt worden. Henny Ladwig von der Schönheitsfarm “Sanitas”: “Energiemangel und Erschöpfungszustände, unter denen die Menschen heute mehr und mehr leiden, können zuerst an der Haut erkannt werden. Sie sieht fahl, schlaff und irritiert aus. Das Zunehmen der allergischen Erscheinungen hängt mit dieser psychisch-organischen Erschöpfung zusammen. Mehr als zwei Drittel aller Menschen haben heute eine empfindliche, nervöse Haut.”
Das bestätigt auch Ingeborg Keil, die noch hinzufügt: “Wir stehen im Grenzbereich zwischen Kosmetik und Medizin. Obwohl wir nicht diagnostizieren dürfen, müssen wir einen Hautschaden erkennen können und die Kundin zum Hautarzt schicken. Wir müssen mit der Verantwortung umzugehen wissen.”
Nicht problemlose Körperbewußte, sondern Falten-, Mitesser- und Cellulite-Geplagte lassen sich auf den Behandlungsstühlen der Kosmetik-Industrie nieder. Auch in diesen Fällen kann der Dermadynator zur Anwendung kommen. Das als Neuheit auf dem Kosmentikmarkt gefeierte Gerät spendet “galvanischen, nicht belastenden Strom”, der sich harmonisierend auf nervöse Haut auswirkt, den Stoffwechsel anregt und bei vielen Häutproblemen hilfreich ist.
Auch auf unreine, fahle, sonnengeschädigte und allergisch angegriffene Haut, hat die Behandlung mit dem Dermadynator eine entspannende und heilende Wirkung.
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Sonderpreise für Sehulkindergarten Wirges
Volksbank Montabaur-Wallmerod belohnt besondere Kreativität beim Internationalen Jugendwettbewerb
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Wie auf dem Foto zu ersehen ist, waren die Preise in Form eines Rucksackes bei den jungen Künstlern sehr willkommen. Im Bildhintergrund links Frau Schughart, Leiterin des Schulkindergartens und Christoph Acker,
■Zweigstellenleiter der Volksbank Montabaur-Wallmerod in Wirges.
Im Rahmen des Internationalen Jugendwettbewerbes der Volks- und Raiffeisenbanken zum Thema “Sonne ist Leben” hatte der Schulkindergarten der Theodor-Heuss-Grundschule in Wirges eine besondere Idee.
Neben den geforderten Einzelmalarbeiten der Kinder fertigten dieMädchenundJungeneineSonnenblumeausPapierschnippseln. Dieses, durch seine Originalität und vor allem Farbenpracht hervorstechende Werk fand bei der Jury große Beachtung.
Da jedoch nur Einzelbilder und keine Gemeinschaftsproduktionen eine Chance auf Landes- und Bundesebene haben, entschloß sich die Volksbank Montabaur-Wallmerod kurzerhand alle Beteiligten an diesem Werk mit einem Preis auszuzeichnen.
IHK Koblenz:
Weitere Belastung für die Wirtschaft?
Mit der “Dritten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Abfallgesetz, Technische Anleitung zur Bewertung, Behandlung und sonstigen Entsorgung von Siedlungsabfällen”, wird - so die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Koblenz - die Wirt! Schaft zusätzlich stark belastet. Obwohl sich die Verwaltungsvorschrift primär an die zuständigen Vollzugsbehörden wendet, seien letztlich davon auch gewerbliche Unternehmen betroffen. So sei die künftige Ablagerung von Gewerbeabfall nur noch nach entsprechender Vorbehandlung, insbesondere Verwertung und thermischer Behandlung zulässig. Für neu zu errichtende Anlagen der Vorbehandlung und Abfallverbrennung entstünden den Landkreisen beträchtliche Investitionskosten. Dies dürfe zu wesentlichen Gebührenerhöhungen, auch für die gewerbliche Wirtschaft, führen. Darüber hinaus werde erwartet, daß die Kommunen versuchen, über ihre Abfallwirt- schafts-Satzung den gewerblichen Unternehmen Maßnahmen zur Getrennthaltung von Wert- und Abfallstoffen aufzuerlegen. Dies belaste die Wirtschaft zusätzlich. Obwohl der Gesetzgeber eine Übergangsfrist von maximal zwölf Jahren einräumt, befürchtet die IHK Koblenz, daß die Kommunen die Vorschriften direkt anwenden. In der Phase einer Rezession bringe dies für Unternehmen erhebliche zusätzliche Schwierigkeiten.
Neben der Vermeidung und Verwertung von Siedlungsabfällen, so die Kammer, muß die politische Diskussion um den Bedarf zusätzlicher Verbrennungsanlagen verstärkt aufgenommen werden. Sie dürften in Zukunft unumgänglich sein, da andernfalls die Restmüllentsorgung nicht vernünftig sichergestellt werden könne.
IHKKoblenz: I
Adreßbuchschwindel und kein Ende f
Eine neue Welle rechnungsähnlich aufgemachter Angebote-an

