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Montabaur

Einführung dieser Steuer insbesondere in das nahe Luxem­burg transferiert wurden.

Neben der Zinsabschlagsteuer brachte der 01. Januar 1993 die 4. Novelle des Kreditwesengesetzes, die wesentliche Neuerun­gen für Banken beinhaltet. Insbesondere die Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen machen mancher Bank Sorge. Nicht so der Volksbank Montabaur-Wallmerod. Da in der Vergangenheit mit Blick auf die anstehende Neuordnung die Rücklagendotierung und somit Eigenkapital-Schaffung ober­ste Priorität hatte, ist die Volksbank bestens gerüstet und erfüllt die neuen Anforderungen in vollem Umfang.

In Kenntnis dieser Tatsache wurde auch in der Generalver­sammlung ein Gewinnverteilungsvorschlag seitens des Vor­standes und Aufsichtsrates vorgelegt, der neben einer 6,5%igen Dividende (incl. Steuergutschrift 10,15% Rendite) eine weitere Höherdotierung der Rücklagen beinhaltet. Der Verteilungs­vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Im laufenden Jahr setzte sich in den ersten 4 Monaten der Wachstumstrend fast uneingeschränkt fort und das trotz Re­zession, so der Sprecher. Das Ertragsniveau hegt etwa auf Vorjahreshöhe.

Mit Zufriedenheit konnten die über 350 Bankteilhaber und Gäste den Bericht des Aufsichtsrates und den Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Hes­sen/Rheinland-Pfalz/Thüringen in Frankfurt entgegennehmen, die keinerlei Beanstandungen enthielten.

Bei den Aufsichtsratswahlen wurde Theo Decker aus Monta­baur wiedergewählt. Sandor Fabian aus Staudt sowie Herbert Ströher aus Wallmerod schieden auf eigenen Wunsch bzw. wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Gremium aus. Beide Herren, die 18 bzw. 21 Jahre in dem Aufsichtsgremium tätig waren, wurden durch Abteilungsleiter Volker'Mosner vom Genossenschaftsverband in Frankfurt gesondert geehrt. Auf Vorschlag der Gesamtverwaltung wurden danach die Her­ren Michael Mamier aus Meudt und Walter Winkenbach aus Montabaur-Elgendorf einstimmig neu in das Aufsichtsgremi­um gewählt.

Nach Abhandlung der Tagesordnungspunkte übergab Auf­sichtsratsvorsitzender Wahl das Wort an den Gastredner Die­ter Balkhausen, Wirtschaftsjournalist beim ZDF, der zu dem Thema:Gutes Geld und schlechte Politik, die Rolle der Bun­desbank in schwieriger Zeit referierte.

Balkhausen zeigte mit Zahlen und Fakten die derzeitige Situa­tion der Bundesrepublik auf und präsentierte 5 Zwänge, ohne die die Bundesrepublik kaum aus dem Schuldendesaster her­auskommen wird. Danach werden sich die Bürger in den 90er Jahren noch auf drastische Steuer- und Abgabeerhöhungen einzustellen haben.Die Zeiten werden schwieriger, so schloß Balkhausen seinen Vortrag.

Abschließend dankte der Aufsichtsratsvorsitzende dem Red­ner für seine kritischen und nachdenkenswerten Ausführun­gen und schloß die offizielle Versammlung mit der Überleitung zu einem gemütlichen Beisammensein.

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5. Juni: TAG DER ORGANSPENDE

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland weit weniger Nie­ren, Herzen, Lebern bzw. Bauchspeicheldrüsen verpflanzt worden als in den Jahren zuvor. Der Grund: Immer seltener ist das passende Spenderorgan zu finden. Zum "Tag der Organspende" am 5. Juni 1993 weist die AOK deshalb dar­auf hin, wie wichtig die Bereitschaft zur Organspende ist.

Je mehr Gesunde sich dazu bereit erklären, daß im Todes­fall ihrem Körper Organe entnommen werden dürfen, um so mehr kann chronisch Kranken zu einemneuen Leben" und zu neuer Gesundheit verholten werden.

Seine Bereitschaft hierzu kann man am einfachsten auf einem bundeseinheitlichen Organspenderausweis erklären. Der orangefarbige Ausweis ist etwa so groß wie eine Scheck­karte. Er enthält die wichtigsten persönlichen Daten und Angaben zu Angehörigen, die nach einem Unfall benachrichtigt werden sollen. Besonders wichtig:

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