Montabaur
Nr. 19/93
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Der ICE brach alle Rekorde
»Spaß auf der Gass« geht in die 2. Runde
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DieHauptrolleinderAuftaktsendungvon»Spaßauf der Gass« spielten die sechs Bürgermeister aus den teilnehmenden Städten. Für Bürgermeister Dr.Possel-Dölken, hier im Gespräch mit der Moderatorin SiggiHarreis, bietet diese Sendung vielfältige Möglichkeiten zur Werbung für Montabaur und den Westerwald. Foto: J. O. Schneider
Trotz der fast im Zeitraffertempo und mit einigen kleinen Pannen ablaufenden Live-Sendung hatten Spielerinnen und Spieler, mitgereiste Fans und die Zuschauer am Fernseher viel Spaß beim Auftakt des Südwestfunk-Städtespiel »Spaß auf der Gass« am vergangenen Sonntag in der Landeshauptstadt Mainz. Strahlender Sonnenschein begleitete bereits während der Proben die Mannschaften aus den sechs rheinland-pfälzischen Städten Andernach, Ingelheim, Zweibrücken, Bad Dürkheim, Wittlich und Montabaur, die von ihren Bürgermeistern angeführt wurden. Zwischen Rathaus, Rheingoldhalle und Rheinufer bot sich den Gästen ein buntes Unterhaltungsprogramm, ehe die Klappe des Südwestfunks pünktlich um 18.00 Uhr für die erste »Spaß auf der Gass«-Runde fiel. Siggi Harreis (bekannt auch als Moderatorin der »Montagsmaler«) und Sascha Zeus brachten viel Schwung in das 60-Minuten-Spiel, in dem die sechs Bürgermeister die Hauptrolle spielten. Wissen und Geschicklichkeit waren ebenso gefragt wie Kraft und Ausdauer. Neun Disziplinen mußten von den Mannschaften in kürzester Zeit absolviert werden - für die Punktewerter des Südwestfunks ein fast zu schneller Ablauf. Hinter ihrem Bürgermeister und der Mannschaft standen die Fans aus Montabaur, die von den eigens mitgebrachten Cheerleaders ebenso angefeuert wurden wie die aktiven Wettkämpfer. Den Auftakt machten die starken Männer, die ihren Bürgermeister in einer Sänfte tragen durften, gefolgt von den Traktorfahrern, der Feuerwehr mit ihren mit Wasser zu füllenden Luftballons und den »gestylten Sekretärinnen« aus den Rathäusern. Im wahrsten Sinne über das Ziel hinausschießen konnte Bürgermeister Dr.Possel-Dölken beim Seifenkistenrennen. Der in Montabaur nachgebaute ICE, »Mons Tabor« durchbrach alle Rekorde. Der vom Bürgermeister gesteuerte Flitzer konnte nur durch die am Ende der Strecke aufgebaute Tribüne gestoppt werden.

