Montabaur
Nr. 16/93
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Kreissparkasse stiftet Spielgerät für den neuen Kindergarten Montabaur-Elgendorf
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Anläßlich der Neueröffnung des Kindergartens in Montabaur- Elgendorf wurde von der Kreissparkasse eine namhafte Spende übergeben, die der Anschaffung von Kinderspielgeräten dienen sollte
jetzt wurde das von den Erzieherinnen ausgewählte »Multi- Swing-Federspielgerät« geliefert und auf dem Freigelände des Kindergartens aufgebaut.
Filialdirektor Werner Normann von der Kreissparkasse Westerwald übergab in einer kleinen Feierstunde die Neuanschaffung an die Kindergartenleiterin Frau Maßfeller und die Kinder. Einige Kinder probierten das neue Spielgerät gleich aus, wobei zunächst auch der Fotograf ihr besonderes Interesse fand.
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HUK-Coburg Versicherungsgruppe - im April 1993 -
Kreditkarten gegen Pech auf Reisen?
Nicht immer auf den Versicherungsschutz der Karte verlassen Kreditkarten werden immer beliebter, vor allem bedient man sich ihrer gerne auf Reisen. Gepriesen wird von den zahlreichen Anbietern aber nicht nur die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung. Auch eingeschlossener Versicherungsschutz soll ein guter Grund für den Erwerb einer Kreditkarte sein. Doch gerade hier sollte man genauer hinschauen: Bei vielen Kreditkarten ist der Versicherungsschutz oft nur eine »Mogelpackung«, - denn häufig wird im Schadenfall nur geleistet, wenn man zuvor mit der Karte gezahlt hat.
Ein Beispiel ist die Verkehrsmittel-Unfallversicherung: Der Kunde glaubt über die Karte ausreichend unfallversichert zu seia Im Schadenfall kann es jedoch zur bösen Überraschung kommen: Eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung leistet nämlich nur in bestimmten Situationen, eben zum Beispiel bei Unfällen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In der Regel wird in den Bedingungen außerdem vorausgesetzt, daß die Fahrt mit der Karte bezahlt wurde Wer aber tut das schon - geht das überhaupt? Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Busfahrt oder ihr Taxi mit der Kreditkarte zu zahlen?
Bevor Sie sich also für eine Kreditkarte entscheiden, sollten Sie sich genau über den Inhalt der angebotenen Zusatzleistungen informieren. Prüfen sollten Sie dabei auch, ob der Versicherungsschutz Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht.
Als besonders verbraucherfreundlich erweist sich das Angebot der HUK-Coburg - die HUK-VISA-Card. Sie ist preisgünstig und mit einem sinnvollen Versicherungsschutz verbunden, der nicht an den Gebrauch der Karte gebunden ist. Je nach Bedarf kann man zwischen zwei Kartenversionen mit unterschiedlichen Versicherungspaketen wählen und hat dabei auch die Möglichkeit, die ganze Familie mitzuversichern.
Musik - konzertant -
am 1. Mai 1993 in der Stadthalle Ransbach-Baumbach Andreas Bach - Klavier - und das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz Auf Einladung der Kreissparkasse Westerwald sind am Samstag, 1. Mai 1993,20.00 Uhr, der Pianist Andreas Bach und das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz in der Stadthalle Ransbach-Baumbach zu Gast.
Zur Aufführung gelangen Werke von Giuseppe Verdi und Ludwig van Beethovea
Das Landesjugendorchester besteht aus rd. 90 jungen Musikern aus ganz Rheinland-Pfalz; auch aus dem Westerwaldkreis kommen sieben Orchestermitglieder.
Derzeit ist das Landesjugendorchester auf einer Konzert-Tbur- nee in den USA.
Andreas Bach wurde 1968 in Montabaur-Horressen geborea Im Alter von 6 Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht 1975 gewann er den Regionalwettbewerb »Jugend musikziert« und erreichte 1979 bereits den 3. Platz auf Bundesebene 1980 war Andreas Bach Bundessieger im gleichen Wettbewerb in zwei Sparten.
Seit 1984 hat er in zahlreichen deutschen Städten Klavierabende und Solokonzerte gegeben. Tburneen führten ihn nach USA und Japaa Die Sparkasse ist stolz darauf, Andreas Bach nach langer Abwesenheit aus Deutschland für das Konzert am 1. Mai gewonnen zu haben.
Karten für die Veranstaltung gibt es bei allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Westerwald und dem Stadthallenbüro in Ransbach-Baumbach.
Positive Rentabilitätsentwicklung 1992 bei den rheinland-pfälzischen Sparkassen
Das Geschäftsjahr 1992 brachte den rheinland-pfälzischen Sparkassen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Rentabilität entwickelte sich positiv. Das Betriebsergebnis erhöhte sich im Durchschnitt auf 1,19 % (1,14 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme (DB S). Zwar setzte sich die Verteuerung der Passivseite durch Umschichtungen zugunsten höherverzinslicher Anlageformen fort, der Anstieg bei den Zinsaufwendungen konnte jedoch durch einen stärkeren Zuwachs bei den Zinserträgen überkompensiert werden, so daß die Zinsspanne auf 3,09 % (3,04 %) der DBS anstieg.
Zum Jahresende 1992 wiesen die damals 40 Institute eine zusammengefaßte Bilanzsumme von 58,2 Mrd. DM auf. Die Durchschnittsbilanzsumme der Mitgliedinstitute lag damit bei 1,4 Mrd. DM, verglichen mit 2,0 Mrd. DM im Durchschnitt der westdeutschen Sparkassea Ende 1992 unterhielten die Sparkassen in Rheinland-Pfalz 1.398 Zweigstellen, 18 weniger als ein Jahr zuvor. Der Personalbestand wuchs langsamer. Insgesamt wurden 14.730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (+ 283 bzw. 2,0 %).
Kreditgeschäft als Wachstumsträger
Die Mitgliedinstitute weiteten den Kreditbestand im ganzen um 2,4 Mrd. DM bzw. 7,1 % auf 35,5 Mrd. DM aus. Das bereits hohe Kreditwachstum des Vorjahres (1,9 Mrd. DM bzw. 6,1 %) wurde damit nochmals übertroffea Der Anteil am gesamten Kreditzuwachs erhöhte sich von 69 % auf 81 %.
Den größten Kreditbedarf hatten 1992 die Privatpersonen, die Darlehen in Höhe von netto 1,1 Mrd. DM beanspruchten, verglichen mit 948 Mia DM ein Jahr zuvor. Dieses erfreuliche Ergebnis war in erster Linie auf die rege Nachfrage nach Baufinanzierungen zurückzuführen, während beim Konsumentenkredit eine spürbare Abschwächung zu registrieren war.
Die Dynamik im Firmenkundengeschäft der Sparkassen verringerte sich aufgrund der konjunkturellen Talfahrt. Der Bestand an Forderungen gegenüber dem Unternehmen und Selbständigen (ohne gewerbliche Hypothekarkredite) stieg um netto 729 Mia DM bzw. 6,0 % auf 12,9 Mrd. DM (871 Mio. DM bzw. 7,7 %). Dabei wurden langfristige Darlehen bevorzugt.
Passivgeschäft in ruhigen Bahnen
Die laufende Ersparnis der Privatpersonen bei den rheinland- pfälzischen Sparkassen, die wichtigste Quelle des Mittelzuflusses, fiel um fast ein Drittel niedriger aus als 1991. Insgesamt wurden 2,2 Mrd. DM in Spareinlagen, Eigenemissionen, Tfermin- geldern und Wertpapieren fremder Ermittenten angelegt, verglichen mit 3,2 Mrd. DM ein Jahr zuvor. 59 % flössen in bilanzwirksame und 41 % in bilanzneutrale Anlageformen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten der Sparkassen gegenüber allen Kundengruppen sind 1992 um 2,1 Mrd. DM bzw. 4,6 % auf 48,2 Mrd. DM gestiegen.
Kontensparen gewann an Bedeutung Deutlich an Attraktivität gewann 1992 das Sparkonta Um 15 % höhere Gutschriften standen um 8 % höhere Lastschriften gegenüber, so daß der Spareinlagenbestand -bei leicht niedrigeren Zinsgutschriften - zum ersten Mal seit vier Jahren wieder um 558 Mia DM bzw. 2,5 % auf 22,6 Mrd. DM aufgestockt wurde. Das Interesse der Sparer richtete sich dabei vor allem auf die Sondersparformen, ein Zeichen, daß die Sparkassen mit deren Verzinsung und Laufzeitengestaltung den Kundenwünschen genau entsprachen.

