Montabaur
Nr. 13/93
Natur- und Umwelt-Info
Einkaufstaschen aus Papier, Plastik oder Stoff
Auch für die Umwelt tragbar?
Die Diskussion um Plastiktüte oder Jutetasche war für viele der Anstoß, über die Müllvermeidung beim Einkäufen nachzudenken. Mittlerweile hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß Plastiktüten unnötig sind, und daß Stofftasche oder Einkaufskorb die umweltfreundliche Alternative darstellen. Durch das vermehrte Auftauchen von Taschen aus Papier kehrt allerdings wieder Verwirrung an der Supermarktkasse ein. Sogenannte Ökobilanzen favorisieren mal das eine, mal das andere Material, ohne daß für den Verbraucher klar wird, auf welchen Grundlagen die Bilanz basiert. Hier einige Infos, um den Durchblick wiederzugewinnen: Plastiktüten werden in der Regei aus Polyethylen (PE), einem Erdölprodukt, hergestellt. Papiertaschen bestehen meist aus Kraftpapier, einer Mischung aus chlorgebleichten und ungebleichten Zellstoffen. Dieses wird aus Schwach- und Restholz gewonnen. Holz ist im Gegensatz zu Erdöl ein nachwachsender Rohstoff. Allerdings benötigt die Produktion der Papiertragetasche einen höheren Energieeinsatz. Auch die Schadstoffbelastung der Umwelt bei der Herstellung ist hier höher als bei der Tüte aus PE. Die Verwertung der Einwegtaschen ist in beiden Fällen unbefriedigend. Um PE wiederzuverwerten, muß es sortenrein gesammelt werden.
Dies ist aber nur in wenigen Fällen üblich und wird sich aus Kostengründen in absehbarer Zeit nicht durchsetzen. Laut Aussage des Umweltbundesamtes sind zur Zeit noch keine Tragetaschen aus Recyclingpapier auf dem Markt, da bisher
.kein Papier mit genügender Reißfestigkeit produziert wird. Nach Gebrauch stellen Papiertüten nur Altpapier geringer Qualität dar, so daß sie schwer absetzbar sind. Der Umstieg von Plastiktragetaschen auf solche aus Papier ist also nicht sinnvoll. Auch wenn Taschen aus Recycling-Papier angebo- ten werden, bleibt als Fazit aus diesen Ergebnissen: Mehrweg bleibt der Weg der Vernunft. Auch Einwegtaschen aus Papier schneiden schlechter ab als Stofftasche oder Einkaufskorb. Also denken Sie beim Einkäufen daran, eine Stofftasche oder einen Einkaufskorb mitzunehmen und lassen Sie sich nicht von undurchsichtigen “Ökobilanzen” einlullen.
Alles “bio” oder was?
”Bio”-Lebensmittel sind in. Immer mehr Verbraucherinnen achten beim Einkauf auf umweltschonende Produktion und gesunde Ernährung. Aber nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Einen Durchblick durch den “Bio-Dschungel” gibt ein Informationsblatt der Verbraucher Initiative. Enthalten sind Beispiele, wie Hersteller versuchen ihren Produkten ein ökologisches Image zu verpassen und welche Anbaumethoden dahinterstehen.
Im Gegensatz dazu stehen die sechs Anbauverbände der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL). Die Logos der Verbände repräsentieren eine Reihe von gemeinsamen Grundprinzipien, die umweit- und gesundheitsschonende Produktion und Vertrieb garantieren. Eine Bücherliste zum Thema und ein Blick auf die Situation in der EG runden die Information ab.
Zu beziehen gegen 2,40 DM bei: Die Verbraucher Initiative, Breite Str.51, 5300 Bonn 1, Tel. 0228/7263393, Fax 0228/7263399.
Umweltbeauftragter der VG-Montabaur H. Meier, TM. 02602/126109
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Schützengesellschaft St. Sebastianus e.V. Montabaur Ostereierschießen
Zu ihrem jährlichen Ostereierschießen treffen sich die Schützen der Schützengesellschaft »St. Sebastianus« Montabaur am Freitag, dem 2. April 1993, um 20.00 Uhr auf der Schießsportanlage am Alten Galgen. Für die Schützenjugend findet das Öster- eierschießen am Samstag, dem 3. April 1993, um 14.00 Uhr statt. Zu allen Veranstaltungen sind uns Gäste herzlich willkommen.
TbS Montabaur Fußball-Senioren Am 26. Spieltag der Bezirksliga-Ost bestreitet der TüS Montabaur folgendes Spiel:
Sonntag, 4. April 1993:
TbS Montabaur I - Spfr. Neitersen, Anstoß: 15.00 Uhr.
Mittwoch, 7. April 1993, VfL Altendiez-TbS Montabaur I, Anstoß: 18.30 Uhr in Altendiez
TbS Montabaur II hat am 4.4.93, um 13.00 Uhr Heimrecht und spielt gegen den SV Görgeshausen.
An Ostersamstag hat TbS Montabaur II ein Nachholspiel bei Italia Ransbach, um 15.30 Uhr.
Für alle Spiele sind Zuschauer und Gäste herzlich willkommen. Alte Herren TbS Montabaur
Am Samstag, dem 3.4.93, um 16.00 Uhr spielen wir bei den Sportkameraden in Siershahn. Treffpunkt 15.00 Uhr am Vereinsheim.
TSV Eigendorf, Abt. Alte Herren Am Samstag, dem 3.4.93 spielen wir in Eigendorf gegen Hadamar. Spielbeginn: 16.30 Uhr, Treffpunkt: 16.00 Uhr.
SV Horressen / Eigendorf
Am Sonntag, 4.4.93 spielt die 3. Mannschaft um 13.00 Uhr gegen den SV Staudt II. Um 15.00 Uhr erwartet unsere 1. Mannschaft den Lokalrivalen aus Steinefrenz. Beide Spiele finden auf dem Sportplatz in Horressen statt.
Die 2. Mannschaft muß um 15.00 Uhr beim SV Helferskirchen antreten.
SV Olympia Eschelbach - Abteilung Alte Herren -
Unser nächstes Spiel findet am 3.4.1993 in Eschelbach gegen AH Baumbach statt. Anstoß: 16.00 Uhr.
Im Anschluß hat uns unser ehemaliger Sportkamerad Manfred Heinz, aus Anlaß seines 50., zu einem kleinen Umtrunk im Sportheim eingeladen.
Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Horressen Am Donnerstag, dem 8. April 1993, um 19.30 Uhr findet im Gasthaus »Bürgerstube« unser diesjähriger Preisskat statt. Das Startgeld beträgt 6,00 DM. Der Gewinner des 1. Preises erhält 150,00 DM, des 2. Preises 75,00 DM und des 3. Preises einen Präsentkorb. Außerdem werden weitere wertvolle Sachpreise vergeben. Hierzu laden wir alle herzlich ein.
TSV Eigendorf
Wir möchten alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 2. April 1993, um 20.00 Uhr in die Tbrnhalle Eigendorf einladen.
“AHRBACHGEMEINDEN”
_ Boden _
Widerrechtliche Ablagerung von Hausmüll und Schlachtabfällen
In letzter Zeit nehmen in unserem Gemeindebereich wilde Müllablagerungen ständig zu. So wurden am 24.3.1993 vermutlich um die Mittagszeit'mehrere Müllsäcke mit Hausmüll im Bereich des Friedhofes und Tierabfälle im Bereich der Brinken abgeladen. Aufgrund der Menge ist anzunehmen, daß der Transport zur Abladestelle mit einem größeren Fahrzeug oder mit einem Pkw-Anhänger erfolgte Die Bevölkerung wird gebeten, evtl. Beobachtungen zu melden und auch in Zukunft immer einwachsames Auge für solche Straftaten zu haben, denn nur so ist es möglich, die Übeltäter zur Anzeige zu bringen und einer gerechten Bestrafung zuzuführen.
Eulberg, Ortsbürgermeister Fortsetzung der Nachrichten aus Boden auf Seite 9

